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Matthias Zehnder
schreibt am 12.12.2011 in Editorial


Die Wahrheit über Apéros

Wenn die Bundesräte im Berner Hotel Bellevue Palace ausländische Politiker, Diplomaten oder andere Honorationen zu einem Apéro empfangen, geht es hoch zu und her und es wird manchmal wohl Wichtigeres besprochen als im benachbarten Bundeshaus.

Etwas steif begegnen sie sich, die demokratisch gewählten Politiker und die gekrönten Häupter, die wirklich wichtigen Entscheidungsträger und die Starlets, die sich vor allem selber wichtig nehmen. Hier zeigen wir Ihnen, welche Häppchen die Gäste zum Apéro auf ihren Tellerchen vorfinden. Mindestens den ausländischen Gästen muss das «Bellevue» wohl ab und zu erklären, was ein Apéro ist. Denn das Wort «Apéro» gibt es so nur in der Schweiz. Das Wort ist einerseits die Kurzform für «Aperitif», also das meist alkoholische Getränk vor dem Essen, und andererseits die Bezeichnung für einen Stehempfang. Zum Glück wissen die zum Apéro geladenen Gäste im «Bellevue» nicht, woher das Wort ursprünglich kommt: Das mittellateinische Wort «aperitivus» heisst «öffnend» und bezeichnete damals ein «öffnendes, abführendes Heilmittel». Vielleicht stehen deshalb die Gäste bei manchem Stehempfang etwas verklemmt da.


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