Text, Bilder, Farben: alles an seinen richtigen Platz. Auch auf der eigenen Homepage.

Do it yourself: Die eigene Homepage ist keine Hexerei

Eine Website einzurichten ist dank moderner Baukastensysteme fast so einfach wie das Erstellen eines Word-Dokuments.

Egal, ob die Seite für den Verein, für den eigenen Kleinbetrieb oder für Privates bestimmt ist: Sich eine eigene Homepage einzurichten ist kinderleicht. Es muss nicht einmal etwas kosten – sofern man fürs Erste die Standardeinstellungen sowie Werbeeinblendungen akzeptiert.

Meist genügt ein Nutzer-Login, um sofort loszulegen. Zum Basisservice von Anbietern wie wix.com oder jimdo.com gehören mindestens einige Dutzend Layout-Vorlagen, sogenannte «Themes», und ein wenig Online-Speicherplatz. Blogger-Plattformen wie etwa WordPress und Blogging.com sind ebenfalls gratis. Dank WYSIWYG-Editoren (What You See Is What You Get) können selbst blutige Anfänger  ihre Webseiten im Browser einfach bearbeiten. Bilder lasen sich einfach mit der Maus an die passende Stelle schieben. Je nach Anbieter ist das genauso einfach, wie es hier klingt. Wir haben dennoch ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen die erste Homepage sicher gelingt.

Planung ist alles

Wer sich zuvor selten mit Seitenaufbau, Schriftarten und Farbgestaltung beschäftigt hat, ist von der Fülle der Möglichkeiten oft überfordert. Am besten schauen Sie sich Webseiten an, die Ihnen gefallen. Überlegen Sie, wie Ihre eigene Homepage ungefähr aussehen soll. Was kommt auf die Einstiegsseite? Heller Hintergrund oder eher dunkel? Wie viel wollen – oder müssen – Sie an Text und anderen Inhalten unterbringen? Was muss ins Auge stechen? Generell besteht eine Webpage aus Einstiegsseite und wenigen Unterseiten. Um sich nicht zu verzetteln, lassen Sie beim ersten Test alles Weitere weg. Zum Testen brauchen Sie weder Effekte noch tolle Fotos oder ausgefeilten Text.

Hilfe aus dem Netz

Zu verbreiteten Systemen wie WordPress gibt es im Netz etliche Nutzerforen, Hilfeseiten und How-To-Videos, auch in deutscher Sprache. Nehmen Sie sich Zeit zum Ausprobieren, am besten bei verschiedenen Anbietern.

Zusatzfunktionen wie Kommentarfeld, Suche oder Facebook-Button sind als «Plug-Ins» oft kostenpflichtig. Und eine persönliche Internetadresse («Domain») kostet immer Geld. Die meisten Anbieter übernehmen aber die Beantragung für Sie.

Juristische Fallstricke

Wer auf seiner Homepage Waren oder Dienstleistungen anbietet, braucht ein Impressum, in dem steht, wer er ist und wie er zu erreichen ist. Selbst wer nur einen privaten Blog betreibt, darf nicht einfach alles online stellen, was er fotografiert oder gar aus dem Netz kopiert hat – da gelten Urheber- ebenso wie Persönlichkeitsrechte. Ohne Erlaubnis Fotos von fremden Kindern zu veröffentlichen geht zum Beispiel gar nicht. Bilder und Texte, die andere gemacht haben, dürfen nur veröffentlicht werden, wenn der Urheber es erlaubt.

Checkliste rechtlich sichere Website Schweiz, Stand 2017 »
Recht am eigenen Bild (Beobachter) »

Training für das Gehirn

Mit «Gehirn-Jogging» lassen sich die kleinen grauen Zellen auf Vordermann bringen. Und klar: auch dazu gibts Smartphone-Apps wie etwa «Neuronation». Diverse spielerisch zu lösende Aufgaben sollen die Fähigkeiten zu Konzentration, Worterkennung und Logik verbessern – in der Basisversion gratis. Die App führt Buch über Ihre individuellen Fortschritte, doch die Belohnungen sind im Vergleich zu anderen Gaming-Apps eher ein wenig dürftig.

«Neuronation», gratis (mit In-App-Käufen) für iOS und Android, ab 3 J.

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Text:
Daniela Gschweng
Foto:
Getty Images, zvg
Veröffentlicht:
Montag 05.02.2018, 16:26 Uhr

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