Sie:

Also, das will ich ja mal sehen, wie mein Schneider ein Mammut erlegt. Ist ja ziemlich gross, so ein Teil, abgesehen davon, dass Schneider, selbst wenn es Mammuts noch geben würde, lieber beim Metzger jagt, respektive sich etwas einpacken lässt. Mag sein, dass Männer trainiert haben, mit Brutalität umzugehen – aber genau das ist der Punkt: Mit Brutalität umgehen heisst noch nicht, diese auch ertragen können. Vielleicht trinken Männer dann einfach mehr, verstummen oder starren stundenlang ins Feuer – und verarbeiten damit, was sie vordergründig nicht zu verarbeiten glauben müssen.

Er:

Wenn jemand zähnefletschend im Dunkeln mit einer kreischenden Kettensäge und auf mich zu rennt, mach ich, dass ich aus dem Staub komme. Logisch. Was habe ich davon, wenn mein letzter Gedanke ist: Liegt da nicht ein Arm von mir am Boden? Das heisst aber noch lange nicht, dass ich voller «Gefühlsgemüse» bin, wie Schreiber das gern hätte. Nein, es hat viel mehr damit zu tun, dass ich gewappnet sein möchte: Um meine Brut, meine Familie, meine Kinder und meine Frau retten zu können, falls der Fall eintreten sollte, dass die Brutalität mal nicht auf der Leinwand, sondern in der Realität passieren sollte.

Wer konnte Sie überzeugen?

↩︎

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