Er:

Und ob ich Befriedigung verspüre, wenn ich mich dafür einsetze, einen fairen Anbieter zu berücksichtigen, statt eines fiesen Abzockers. Ich kämpfe darum, die Anständigen zu belohnen und die Dreisten zu bestrafen. Die Pizza schmeckt mir einfach nicht, wenn ich weiss, dass ich übervorteilt werde. Finde ich hingegen einen vernünftigen, flotten Wirt, der normale Preise für die Speisen verlangt, dann freut mich das so, dass ich zusätzlich ein flottes Trinkgeld hinlege. Am Schluss habe ich gleich viel ausgegeben, aber die Gewissheit, gute Leistung gewürdigt zu haben. 

Sie:

Die Frage ist, was höher zu gewichten ist: der schönste Blick aufs Meer oder eine anständig zubereitete Pizza. Ich war auch auf dem Hügel in Ligurien, wo wir unverschämt viel bezahlt haben. Meine Erinnerung ist aber gut, denn der Sonnenuntergang war unvergesslich. Schneider aber er nimmt es fast schon persönlich, wenn er zu viel bezahlt. Was ganz schön seltsam ist, da Venedig zum Beispiel ja nicht nur für ihn da ist, sondern für die übrigen 20 Millionen Besucherinnen und Besucher, die auch mal eine Pizza für acht statt für vier Euro essen können. So wie ich es tun würde! 

Wer konnte Sie überzeugen?

↩︎

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