Ist er nicht ein süsser Schnügel? Die Gefahr ist gross, ihn zu sehr zu verhätscheln.

Ein verwöhntes Baby

Es ist schwierig, einen süssen, kleinen Hund nicht mit Futter zu überschütten. Doch im Fall von Baby löst eine einseitige Ernährung Schwächeanfälle aus. 

Der kleine Malteser Baby sass matt auf dem Tisch. Er sei schon immer ein empfindlicher Kerl gewesen, meinte seine Besitzerin. Dann kam eine lange Liste, was er alles nicht gerne fressen würde. Ich unterbrach sie mit der Frage, was dem kleinen Baby denn fehle.
«Baby ist munter und verspielt, doch plötzlich fängt er an zu zittern und will keinen Schritt mehr machen. Er ist dann auch nicht ansprechbar. Ausserdem trinkt er die ganze Zeit.» Das hiess für mich, dass viele Untersuchungen nötig waren. Es kamen sehr viele Möglichkeiten in Betracht, wieso ein kleiner Hund ein solches Verhalten zeigte.

Hündchen will Leckerli 

Sein Herz war, so weit ich hören konnte, in Ordnung. Während ich ihm Blut abnahm, um die Funktion seiner inneren Organe zu kontrollieren, fragte ich die Besitzerin nach der Ernährung. Eigentlich wollte ich herausfinden, ob die Anfälle einen Zusammenhang mit der Fütterungszeit hatten, doch ich erhielt eine ganz andere Antwort. «Baby mag nur besondere Leckerli aus dem Laden. Die teuersten. Die füttere ich ihm dann ausschliesslich.»

Ich glaubte die Lösung zu wissen. Dennoch liess ich das Blut des Hundes untersuchen. Tatsächlich hatte der Kleine Schwächeanfälle wegen des falschen Futters. Solche Leckerli waren eine gute Belohnung, als Alleinfutter jedoch denkbar ungeeignet. Jetzt hatte Baby eine harte Zeit vor sich. Das Umgewöhnen von Leckerli auf normales Futter war in der Regel schwierig.
Doch bei der Nachkontrolle hatte ich einen fitten, wachen Hund auf dem Tisch. Die Besitzerin meinte, sie habe begonnen, selber zu kochen. «Streng nach Hundekochbuch und Beratung einer Futterspezialistin. Es nimmt viel Zeit in Anspruch, doch endlich frisst Baby gut!»

 

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Sprechstunde: Fragen Sie Chantal Ritter

Falls Sie ein gravierendes Problem haben, können Sie eine Frage an Tierärztin Dr. Chantal Ritter stellen. Beachten Sie aber, dass Chantal Ritters Ratschläge eine erste Einschätzung der Lage sind, doch im Ernstfall nicht den Besuch eines Tierarztes ersetzen können. Die Tierarztsprechstunde finden Sie in unserer Online-Tiercommunity.

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Chantal Ritter

Tierärtztin

Foto:
Alamy, Beatrice Thommen-Stöckli
Veröffentlicht:
Montag 19.10.2015, 17:59 Uhr

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