Einladung zu Meeresgemüse 

Kein Sushi ohne Nori – denn ohne die viereckigen Algenblätter wäre kein Rollen möglich. Die Wasserpflanze kann aber noch viel mehr.

Ich bin viele
Nori ist keine spezielle Algensorte, sondern der Oberbegriff für Süss-wasseralgen. Es handelt sich dabei um rund 30 Rot- und Grünalgen, die meist an Flussmündungen wachsen.

Suppenkasper
Etwas Bouillon oder Miso-Suppe, ein Noriblatt, eine Handvoll Asia-Gemüse und nach Geschmack noch etwas Soja-sauce und Chili: Fertig ist die Suppe.

Sushi plus
Fein zerbröselt, können Noriblätter auch zum Würzen und Garnieren von asiatischen Suppen, Salaten sowie Nudel- und Reisgerichten verwendet werden.

Standard-Blatt
Ein Blatt wiegt 2,5 Gramm und ist 19 × 21 cm gross. Natürlich wachsen Noriblätter nicht so: Nach der Ernte im Herbst werden die Algen erst zerkleinert, dann gepresst, getrocknet und zuletzt geröstet.

Heiss begehrt
In Japan wurden 1736 erstmals Nori-Algen in einer Massenkultur gezogen; heute liegt die Jahresproduktion bei etwa 25 000 Tonnen Trockenmasse.

 

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Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 02.05.2016, 17:01 Uhr

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