Schauen, was einem wirklich gefällt. Dank Multimedia-Inhalten, die auf den Fernseher gesendet werden.

Einstöpseln und es funkt

Streaming-Sticks wie der Google Chromecast 2.0 verbinden Computer und mobile Geräte mit dem Fernseher. Auf diese Weise können Sie auch älteren TV-Geräten neue Funktionen spendieren.

Sie besitzen noch einen älteren Fernseher ohne Smart-Funktionen? Oder Ihre Lieblings-App, beispielsweise die Web-TV-App Zattoo, steht für Ihren Smart-TV nicht zur Verfügung? Dann können Sie mit Streaming Sticks wie dem Google Chromecast 2.0 drahtlos Bilder, Filme und Musik vom Smartphone oder Tablet auf den Fernseher übertragen.

Googles Stick via App oder Browser

Das Erfreuliche am Chromecast: Er lässt sich ganz leicht in Betrieb nehmen. Der runde HDMI-Stick wird in die entsprechende Buchse des TV-Geräts gesteckt. Kompatibel sind daher grundsätzlich alle TV-Modelle mit einem HDMI-Anschluss. Zur Stromversorgung des Sticks wird ein USB-Kabel mitgeliefert, das man, sofern vorhanden, direkt am USB-Anschluss am TV einstecken kann. Falls ein solcher fehlt, liegt dem Chromecast ein Netzteil für die Steckdose bei. Danach muss der Stick einmalig via Smartphone, Tablet oder Computer eingerichtet werden. Ist dies vollbracht, lassen sich Multimedia-Inhalte übers heimische WLAN und  via App oder Browser drahtlos auf den Fernseher senden. Der Stick bereitet Musik-, Video- oder Fotodateien passend auf. Ist die Anwendung einmal gestartet, lassen sich Smartphone oder Tablet sofort wieder für andere Dinge verwenden. Das Gerät ermöglicht sogar das Spiegeln kompletter Bildschirminhalte von kompatiblen Mobilgeräten. Chromecast funktioniert nicht nur mit Android-Geräten, sondern auch mit iPhones und iPads. Wer vom Computer aus arbeitet, kann Chromecast via Chrome-Browser bedienen. Dateien können so auch aus unterschiedlichen Quellen stammen, beispielsweise auch von Dropbox, Flickr oder ähnlichen Speicherdiensten. Auf diese Weise lässt sich der Stick bequem für Präsentationen oder Diashows mit den Freunden und Verwandten nutzen.

Hands On – Chromecast 2

(auf Youtube von «ANDROIDPIT de»)

Microsoft: Via Einstellungen nutzen

Microsofts Wireless Display Adapter, der jetzt in einer neuen Version erhältlich ist, funktioniert ähnlich. Auch er funkt nach einmaligem kurzen Einrichten Bilder, Filme oder Web-TV vom kompatiblen Android- oder Windowsgerät an den Fernseher oder einen anderen Bildschirm. Hierzu benutzt er aber keine Apps, sondern die Display-Systemsteuerung des Gerätes. Fazit: Mit beiden Lösungen können Sie nicht nur ältere Fernseher um neue Funktionen ergänzen, sondern auch PC-Inhalte auf dem grossen TV-Bildschirm präsentieren.

Kurzdemo – Microsoft Wireless Display Adapter

(auf Youtube von «techloupe»)

Anleitung zu Chromecast
Anleitung zum Microsoft Wireless Display Adapter
 

Red Bull TV. Die Action-Videos aus der Red Bull Welt lassen sich via Chromecast an auf dem grossen Bildschirm ansehen. Zu den Inhalten gehören globale Live-Events, dazu kommt eine Auswahl an Sport, Musik und Lifestyle. Die Zuschauer können nebenbei Blicke hinter die Kulissen werfen und mehr über die Akteure erfahren. Damit man nichts verpasst, informieren Push-Nachrichten über den Start von Life-Events.

Zattoo. Der TV-Anbieter mit Chromecast-Funktion bietet rund 150 Sender, darunter alle wichtigen Sender aus dem deutschsprachigen Raum inklusive diverse Schweizer Regionalstationen, und macht Smartphones oder Tablets zum portablen Zweitfernseher. Die Premium-Version bietet 43 Sender in HD-Qualität.

Crunchyroll. Freunde ostasiatischer  Animes und Mangas kommen hier voll auf ihre Kosten. Dem Nutzer stehen insgesamt tausende Episoden der kultigen Serien zur Verfügung, unter anderem JoJo´s Bizarre Adventure, Gin Tama, Naruto Shippuden oder Glasslip zur Verfügung. Das Portal wurde 2006 von Studenten der renommierten University of Berkeley gegründet und ist derzeit unter anderem auf Englisch, Deutsch, Japanisch verfügbar. Wer auf Werbung verzichten möchte, kann einen Premium-Dienst abonnieren. Damit erscheinen die aktuellen Folgen bereits eine Stunde nach der Ausstrahlung in Japan.

LocalCast. Die Chromecast-App streamt diverse Inhalte und Quellen. Dabei unterstützt sie auch andere DLNA-fähige Quellen. So lassen sich beispielsweise PDFs für eine Präsentation casten. Bilder und Filme können auf Wunsch einfach gedreht werden, Untertitel lassen sich schnell einfügen. Die Dateien können vom Gerät selbst, dem Netzwerkspeicher (NAS) oder vom Cloudspeicher gestreamt werden. Die Bedienung ist auch für weniger versierte Nutzer sehr einfach. Wer sich an der Werbung stört, kann sie durch In-App Käufe entfernen. Ähnlich funktioniert auch die Alternativ-App AllCast, hier gibt es in der kostenlosen Variante allerdings eine Zeitbeschränkung.

Cast Store. Diese Anwendungs-Sammlung gibt einen guten Überblick über die verfügbaren Chromecast-Apps. Alle kompatiblen Angebote sind in Kategorien aufgelistet und lassen sich zusätzlich nach Namen, Datum oder Bewertung auflisten. Für Besitzer des HDMI-Sticks ist diese App Pflicht, denn so verpasst man auch künftig keine neue App mehr.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Alamy, Alessandro Pinna, zVg
Veröffentlicht:
Donnerstag 14.04.2016, 16:00 Uhr

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