Für Banküberweisungen und Kreditkartenzahlungen online gibt es grundlegende Regeln, deren Einhaltung die Sicherheit erhöht.

Sicher bezahlen

Online einkaufen oder bezahlen ist immer mit Risiken behaftet. Einige essenzielle Sicherheitsregeln helfen, diese abzufedern.

Geldtransaktionen werden zunehmend elektronisch abgewickelt. Cyberkriminelle warten jedoch nur darauf, sich die Informationen der Kreditkarte zu beschaffen oder die Kontrolle über das elektronische Konto zu übernehmen.

Die absolute Sicherheit wird es nie geben, trotzdem können die Benutzer etwas dafür tun. «Anwender können beim E-Banking mit relativ kleinem Aufwand dazu beitragen, Angriffe zu verhindern», erklärt Raphael Düblin, Produktmanager für E-Produkte bei der Bank Coop. «Dazu ist es notwendig, eine aktuelle Antivirensoftware zu nutzen und laufend Software-Updates durchzuführen.» Zudem rät der Experte, keine Dateien, Programme oder Apps aus unbekannter Quelle zu öffnen oder zu installieren. Es versteht sich von selbst, dass man keine Passwörter oder andere Sicherheitsmerkmale weitergibt.

Alle Sicherheitsmassnahmen der Banken und Onlineshops enden beim PC des Kunden. Daher empfiehlt es sich, die Sorgfaltspflichten einzuhalten. Nicht die Bank sei es schliesslich, die angegriffen werde, sondern das schwächste Glied der Kette. «Und das ist», so Düblin, «der mangelhaft geschützte Computer zu Hause.» Doch nicht jeder Kunde besitzt profunde PC-Kenntnisse. Was dann? Düblin rät in einem solchen Fall, beim E-Banking eine Loginvariante mit möglichst hoher Sicherheit zu wählen (mTAN, USB-Stick oder Ähnliches).

Auch beim Online-Einkauf gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Als Erstes muss der Onlineshop umfassend geprüft werden. «Ein seriöser Onlineshop verfügt über ein Impressum, eine Kontaktadresse sowie Allgemeine Geschäftsbedingungen», sagt Annkathrin Dittmann, Produktmanagerin für Karten und Reisezahlungsmittel bei der Bank Coop, «ausserdem sollten Daten nur über eine sichere SSL-Verbindung übermittelt werden.» Man erkennt das am Schloss in der Statusleiste oder am «https» am Anfang der Internetadresse. Neue Sicherheitstechnologien erschweren Onlinekriminellen das Handwerk. Wer alle Sicherheitsregeln einhält und trotzdem durch missbräuchliche Verwendung geschädigt wird, bekommt einen Geldverlust laut Annkathrin Dittmann ersetzt.

Die oft angebotenen Vorauszahlungen sind nicht empfehlenswert. Sicherer als eine Kreditkartenzahlung sind sie nicht. «Auch dabei muss darauf geachtet werden, dass der Händler vertrauenswürdig ist», so Annkathrin Dittmann. Wann immer es geht, sollte die Bestellung per Rechnung den Vorzug erhalten. Auch deshalb, weil immer mehr Shops dazu übergegangen sind, Kreditkartengebühren zu erheben. Deshalb unser Rat: Vor dem Abschluss der Transaktion unbedingt nach Zusatzgebühren schauen.

Ist trotzdem einmal ein Schaden beim Online-Bezahlen eingetreten, muss man sofort reagieren. Stellt man etwa fest, dass ungewöhnliche Transaktionen auf dem Bankkonto erfolgt sind, sollte man sofort nachforschen und dieses bei Bedarf sperren. Bei einem vermeintlichen Kreditkartenmissbrauch sollte der Anbieter schnellstmöglich informiert und Beweismaterial gesammelt werden.

Infos zu sicherem E-Banking: www.ebas.ch
Infos zu Gütesiegel für sichere Onlineshops (Schweiz): www.trustedshops.ch
Infos zu TÜV-Gütesiegel für seriöse Onlineshops (Deutschland): www.safer-shopping.de

Chrome Cast

Der kleine Stick hat es in sich: Auf dem Fernsehgerät lassen sich damit Online-Videos und Musik abspielen, auch jene aus dem Google Play Store. Darüber hinaus stehen Youtube- und Google-Music-Apps zur Verfügung. Verbunden wird das Gerät über einen HDMI-Anschluss. Die Auflösung des Bildes beträgt 1080 p, also Full HD. Smartphone, Notebook oder Tablet werden über WLAN schliesslich mit dem TV-Gerät verbunden. Zur Steuerung ist keine Fernbedienung notwendig, sie erfolgt vollständig mit dem Mobilgerät. Der Chromecast lässt sich darüber hinaus zum Internet-Surfen am TV benutzen. Dazu muss einfach nur das Bild des Google Chrome Browsers auf den Fernseher übertragen werden. Der Stick ist kompatibel mit Android- und iOS-Geräten sowie Chrome für Mac/Windows.

Er ist bei Microspot für 57 Franken erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

The Voice

Wer es bei der Castingsendung «The Voice» noch nicht zur Bühnenreife gebracht hat oder seinen Lieblingsstars nacheifern möchte, liegt bei dieser Karaoke-App richtig. Eine grosse Auswahl an Songs, unter anderem von Lorde, Bruno Mars, Rihanna, Miley Cyrus oder One Republic, steht zum Nachsingen zur Verfügung. Weitere Hits lassen sich mit selbst verdienten Münzen freischalten. Das geht beispielsweise über das Tutorial, das dem Benutzer gleich zu Beginn zur Verfügung steht. Für jeden richtig getroffenen Ton gibt es Punkte. Man kann danach in Contests gegeneinander antreten. Dafür ist allerdings eine Anmeldung via E-Mail oder Facebook notwendig. 

«The Voice: On Stage» macht eine Menge Spass und ist kostenlos für Android- sowie iOS-Geräte verfügbar.

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Text: Michael Benzing

Foto:
Alamy, Ascot Elite, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 24.02.2014, 16:25 Uhr

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