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Silvan Grütter
schreibt am 28.11.2017


Erleuchtung in Lyss

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – und bei manch einem gleich auch noch die Sicherung mit durch.

Dass die Adventszeit nicht nur besinnlich ist, hat Tradition: Darauf, dass der erste Adventssonntag zwischen den 27. November und den 3. Dezember fallen soll, einigten sich die Kirchenmänner im Jahr 1038 erst nach dem sogenannten Strassburger Adventsstreit. Und trotzdem ist man noch heute uneins, wie viele Wochen die Adventszeit genau dauern soll: Obwohl Papst Pius V. bereits im Jahr 1570 rechtsverbindlich vier Wochen Adventszeit verfügte, hält sich das Erzbistum Mailand bis heute nicht daran und feiert frisch-fröhlich sechs Wochen Advent.

Seltene Einigkeit herrscht dagegen im bernischen Lyss der Neuzeit: Ein halbes Dutzend Herren bringt hier mit gigantischen Weihnachtsbeleuchtungen ein ganzes Quartier zum Strahlen. Hunderte Stunden Arbeit, Tausende Schweizer Franken und viel Herzblut investieren sie in das Lichterspektakel. Die ersten Lämpchen werden bereits im August installiert, der grosse Stecker wird erst am 6. Januar wieder gezogen.

Mein Redaktionskollege Andreas Eugster besuchte die Erleuchteten von Lyss – und erlebte wahre Adventsstimmung: Vorfreude und Zusammengehörigkeitsgefühl statt Stress und Zoff.

Durchgebrannte Sicherungen gab es übrigens nicht – trotz abenteuerlicher elektrischer Installationen.


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