Luxus – nach oben offen

Autosalon Wenn Geld keine Rolle spielt, ist Besonderes gefragt. Was es da alles gibt, kann man nun wieder in Genf bestaunen.

Spielzeug für Superreiche: Pagani Huayra Roadster.

Spielzeug für Superreiche: Pagani Huayra Roadster.
http://www.coopzeitung.ch/Extravagant_+Luxus+_+nach+oben+offen Spielzeug für Superreiche: Pagani Huayra Roadster.

Der Genfer Autosalon ist alljährlicher Treffpunkt für alle, denen das Auto mehr bedeutet als bloss ein Verkehrsmittel. Mit Detroit, Tokio, Paris und Frankfurt zählt er weltweit zu den Top 5 der Automobilmessen, und darum hat der Salon nun auch eine neue Internetadresse, wie Generaldirektor André Hefti erklärt: «GIMS ist die Abkürzung von Geneva International Motor Show und unterstreicht den internationalen Charakter der Veranstaltung.» Dies gilt auch für das zahlungskräftige Publikum, das sich in Genf für Sportwagen und Luxuskarossen interessiert – weit jenseits der finanziellen Möglichkeiten des durchschnittlichen Salonbesuchers.

Picknick-Korb für gehobene Ansprüche im Bentley Bentayga.

Picknick-Korb für gehobene Ansprüche im Bentley Bentayga.
http://www.coopzeitung.ch/Extravagant_+Luxus+_+nach+oben+offen Picknick-Korb für gehobene Ansprüche im Bentley Bentayga.

Eine neue Definition von Luxus

In diesem Segment werde sich die Kundschaft in den nächsten zehn Jahren dramatisch verändern, erklärte Wolfgang Dürheimer, Chef der britischen Traditionsmarke Bentley, Anfang dieses Jahres in Detroit. Die neuen Reichen sind demnach deutlich jünger, kommen immer öfter aus aufstrebenden Wirtschaftsräumen, leben in einer urbanisierten Welt und haben hohe Erwartungen an die Technik, Vernetzung und Bequemlichkeit eines Autos. Und so stattet Bentley, Hoflieferant der Queen und des Prince of Wales, seinen Offroader Bentayga mit exklusivem und exakt in den Kofferraum eingepasstem Zubehör aus, etwa einem Picknickset aus edlem Porzellan und Kristall oder einer Angelausrüstung fürs Fliegenfischen.

Aussen hart, innen edel: Mercedes-Maybach G650 Landaulet.

Aussen hart, innen edel: Mercedes-Maybach G650 Landaulet.
http://www.coopzeitung.ch/Extravagant_+Luxus+_+nach+oben+offen Aussen hart, innen edel: Mercedes-Maybach G650 Landaulet.

Limitierte Auflage für Liebhaber

Womit sich die Kundschaft für Luxusmodelle ködern lässt, demonstriert in Genf dieses Jahr auch Mercedes-Maybach mit dem G 650 Landaulet: Nach aussen ein hartes Raubein für den Einsatz in unwegsamem Gelände, innen mit edelsten Materialien, höchstem Komfort und moderner Technik ausgestattet. Eine getönte Trennscheibe wahrt die Privatsphäre der Fondspassagiere gegenüber den Vordersitzen. Für den, der statt auf die grossen Touchscreens lieber in den Sternenhimmel schaut, öffnet per Knopfdruck das Verdeck und fährt die Sitze in eine bequeme Liegeposition. Zudem ist das Modell auf 99 Exemplare limitiert – ein wahres Sammlerstück.

Das Design des neuen VW Arteon orientiert sich stark an der Studie Sport Coupé Concept.

Das Design des neuen VW Arteon orientiert sich stark an der Studie Sport Coupé Concept.
http://www.coopzeitung.ch/Extravagant_+Luxus+_+nach+oben+offen Das Design des neuen VW Arteon orientiert sich stark an der Studie Sport Coupé Concept.

Solcher Luxus ist den Superreichen vorbehalten, Doch dass mancher Kunde gerne etwas mehr zahlt, um sich von der autofahrenden Masse abzuheben, möchte auch Volkswagen nutzen: Nachdem vor einem Jahr die Produktion des eher bieder wirkenden Phaeton ausgelaufen ist, wird nun das neue Flaggschiff Arteon enthüllt – die Vorstudie lässt ein deutlich sportlicheres Design erwarten.

Geneva International Motor Show

http://www.coopzeitung.ch/Extravagant_+Luxus+_+nach+oben+offen Extravagant: Luxus – nach oben offen

Dauer
9. bis 19. März 2017

Öffnungszeiten
Mo–Fr 10–20 Uhr, Sa/So 9–19 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene Fr. 16.–, Kinder bis 16 und AHV-/IV-Bezüger Fr. 9.–, ab 16 Uhr gibt es Tickets vor Ort zum halben Preis.

Infos im Internet
Sonderschauen, Hallenplan, Ausstellerliste etc.
www.gims.swiss

Anreise
Ohne Stau und Stress bei der Parkplatz­suche geht es mit der Bahn: Täglich verkehren Extrazüge zum und vom Bahnhof Genf-Flughafen – von dort sind es nur drei Minuten zu Fuss bis zum Eingang bei Halle 7. Besonders günstig sind die SBB- Rail-Away-Kombis, bei denen Fahrt (–10 Prozent) und Eintritt (–30 Prozent) vergünstigt sind. Infos unter:
www.sbb.ch/gims
           
    

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Martin Winkel

Redaktor

Text:
Andreas Faust
Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 27.02.2017, 15:58 Uhr

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