In der Regel sollten Sie nicht allen zu viel von sich preisgeben auf sozialen Netzwerken – schützen Sie sich.

Facebook: Datenschutz verbessern

Wer sich die Privatsphäre im sozialen Netzwerk erhalten möchte, muss sich aktiv darum kümmern. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Einstellungen.

Facebook nervt! Das sagen Zehntausende unzufriedene Nutzer verschiedener Länder, die sich vergangenen Monat in Wien für eine Sammelklage gegen das soziale Netzwerk zusammengeschlossen haben. Das amerikanische Unternehmen nehme es mit dem Datenschutz nicht so genau, ist ein Vorwurf. Doch an vielem, was auf Facebook schiefläuft, sind die Nutzer selbst schuld. Wer dauernd sensible Informationen öffentlich postet, darf sich nicht über mangelnden Datenschutz beklagen. Vor allem nicht, wenn die Privatsphäre-Einstellungen nicht richtig getroffen wurden.

Schützen Sie sich selbst

Das Auswahlmenü und den Punkt «Privatsphäre» finden Sie oben rechts im blauen Balken. Gleich in der ersten Zeile findet sich die wichtigste Einstellung: Hier lässt sich festlegen, wer Beiträge sehen darf. Sind es nur die Freunde oder dürfen alle sehen, was Sie künftig veröffentlichen? Auf Wunsch können sogar bestimmte Personen ausgeschlossen werden. Sehr wichtig ist auch das Aktivitäten-Protokoll. Hier können alle Beiträge von Ihnen eingesehen werden, aber auch jene von anderen Personen, in denen Sie vorkommen. Weiter unten lässt sich zudem einstellen, wer Sie kontaktieren oder nach Ihnen suchen darf. Beispielsweise können Sie hier verhindern, dass eine Suchmaschine Sie findet.

Einflüsse reduzieren

Im Menüpunkt «Chronik und Markierungen» stellen Sie ein, wer bei Ihnen im Profil posten darf. Die Option zur Überprüfung, bevor ein Beitrag von anderen online geht, sollte unbedingt aktiviert sein. Eines der grössten Ärgernisse im Leben eines Facebookers ist das sogenannte Tagging, beispielsweise das Anschreiben eines peinlichen Fotos von der letzten Geburtstagsfeier mit dem Namen der abgebildeten Person. Das lässt sich verhindern, indem im Chronik-Menü die Überprüfung der Markierungen eingeschaltet wird. Somit werden Fotos, in denen Sie getagged wurden, nicht mehr automatisch in Ihrer Chronik angezeigt. Im Menü «Benachrichtigungen» bestimmen Sie, von wem Sie welche Benachrichtigungen erhalten. Stellen Sie das möglichst restriktiv ein, um nicht mit unwichtigen Nachrichten überflutet zu werden.

Gekaufte Fake-Likes

Facebook verdient mit Werbung viel Geld. Bei jedem Like, das eine Anzeige bekommt, sprudelt das Geld. Doch die Sympathiebezeugungen der sozialen Netzwerker sind nicht immer echt. Immer häufiger werden nämlich sogenannte Klickfälscher eingesetzt, die den Like-Button nur gegen Bares klicken. Oftmals kommen die Likes dann aus fernen Ländern vor allem in Südostasien oder dem Nahen Osten. Dank diverser Verschleierungsmassnahmen versuchen sie dabei zu verhindern, dass Facebook ihnen allzu schnell auf die Schliche kommt. Besonders clevere Unternehmen kaufen ihre Fake-Likes deshalb auch im europäischen Raum. Das kostet zwar einiges mehr, fällt aber auch deutlich länger nicht auf. Facebook selbst distanzierte sich in der Vergangenheit stets von solchen Praktiken und verbesserte nach eigenen Angaben kontinuierlich die Systeme zur Verhinderung der Fake-Likes.

Mark Zuckerberg – Die Facebook Story (Doku deutsch)

Acht Jahre nachdem Mark Zuckerberg Facebook in einem Studentenwohnheim in Harvard startete, wird das Soziale Netzwerk von Millionen Menschen weltweit genutzt. Doch während nahezu jeder Facebook kennt, wissen nur wenige etwas über Mark Zuckerberg selbst. Von seiner Kindheit in einem gehobenen Vorort von New York bis zu seinem unglaublichen Erfolg in Silicon Valley: Weggefährten enthüllen in «Die Facebook-Story» das wahre Gesicht von Mark Zuckerberg.

Die Facebook Story (deutsch, auf Youtube)
Facebook-Hilfebereich: Grundlegende Privatsphäre-Einstellungen und Funktionen

Grosse Auswahl an Inhalten

Apple TV bringt HD-Inhalte von iTunes oder von iOS-Geräten mit Airplay auf den Bildschirm. Die Box greift auch auf Internetportale wie Netflix, Watchever oder Youtube zu. Sie können sich damit beispielsweise amerikanische Sportereignisse aus Profiligen ins Haus holen. Die kleine Box wird dazu an einen Fernseher oder einen Bildschirm angeschlossen und mit dem lokalen Heimnetzwerk verbunden. Sie lässt sich per Fernbedienung steuern und liefert nicht nur Filme in hoch aufgelöster Qualität, sondern auch Inhalte wie Fotos auf den TV.

Apple-TV-Box, bei Fust für 79 Franken.

Zum Produkt bei Fust

Politik-Quiz

Mit einer Vielzahl von Fragen zu Politik und Gesellschaft können Sie mit der App «Politbox» Ihr Allgemeinwissen über die Schweiz testen, mit den Freunden vergleichen und Teil einer Community werden. Die SRG SSR möchte damit den Stimmbürgern vor den nationalen Wahlen im Herbst die Politik näher bringen. Neben Multiple-Choice-, Schätz- und Richtig-oder-Falsch-Fragen können «Politbox»-Interessierte auch Meinungsfragen zu aktuellen Themen beantworten. Eine Bustour der TV-Sender bringt die Spieler auch real zusammen.

«Politbox» ist kostenlos für iOS- und Android-Geräte erhältlich.

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Text: Michael Benzing

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 18.05.2015, 19:10 Uhr

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