Support: Mit dem entsprechenden Programm lassen sich Probleme via Internet lösen.

Fernbedienung: Hilfe bei Computerproblemen

Mit Remote-Apps können Sie Computer und Mobilgeräte via Internet verbinden – um Hilfe zu leisten oder selber Support zu bekommen.

Der PC macht wieder einmal Probleme, die technisch versierten Kinder und Freunde sind gerade nicht in der Nähe. Kein Problem: Via Internet ist es trotzdem möglich, Hilfe aus der Ferne zu leisten. Möglich machen dies Remote-Apps, also digitale Fernsteuerungen. Die am weitesten verbreitete Software ist «TeamViewer», die sogar Audio- respektive Videokonferenzen ermöglicht. Ähnliche Produkte haben aber zum Beispiel auch Microsoft («Microsoft Remote») und Google («Chrome Remote Desktop»).

Volle Kontrolle

Alle funktionieren im Prinzip gleich: An beiden Geräten muss zuerst dieselbe Software beziehungsweise dieselbe App installiert sein. Danach werden Partner-ID sowie PIN-Code ausgetauscht und eingegeben – schon sind beide Geräte via Internet verbunden, unabhängig davon, wo sich die Beteiligten gerade befinden. Beim ersten Einrichten der Software sollte parallel eine Messenger- oder Telefonverbindung zur Verfügung stehen, um auf diesem Weg die nötigen Infos schnell und unkompliziert austauschen zu können.

Ist die Verbindung einmal hergestellt, haben Sie die volle Kontrolle über den Computer in der Ferne. Der Bildschirminhalt ist auf beiden Displays identisch. Die Steuerung geht prinzipiell gleich, als ob man selbst davor sitzen würde. Etwas anspruchsvoller wird es, wenn man einen PC von einem Smartphone oder Tablet aus steuern möchte: Dann muss die komfortable Maus durch Fingerfertigkeit ersetzt werden. Und da der Bildschirm beim Smartphone naturgemäss zu klein für einen kompletten PC-Monitor ist, muss öfter gezoomt werden. Mit etwas Übung sollte die Steuerung aber bald locker von der Hand gehen.

Installation und Updates

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Ist beispielsweise bei den Grosseltern das Antivirusprogramm abgelaufen, kann die erforderliche neue Lizenz schnell aus der Ferne aktiviert werden. Sogar eine komplette Software-Installation ist auf diesem Weg möglich.

Aber nicht nur zur Krisenbewältigung – auch im alltäglichen Betrieb sind Remote-Apps eine praktische Sache. Sie können von überall her auf Ihre Dateien oder Programme zugreifen und damit arbeiten – vorausgesetzt natürlich, der Rechner ist eingeschaltet. Auch langwierige Arbeiten wie ein Backup oder eine umfangreiche Installation, bei denen viel Leerlauf entsteht, lassen sich komfortabel vom Wohnzimmer aus auf dem Büro-PC steuern.

Die Arbeit mit Remote-Apps ist sehr sicher. Dennoch kann der Einsatz solcher Werkzeuge Nebenwirkungen zeigen: Die Supportanfragen von Ihren Freunden oder Verwandten könnten deutlich zunehmen!

Datentresor

Onlinespeicher wie Dropbox oder Google Drive machen wichtige Dateien überall verfügbar. Das ist vielen aber zu unsicher. Wirksamen Schutz bietet diese App, mit der sich ein digitaler Safe einrichten lässt. Durch den Passwortschutz sind die Inhalte fortan für Unbefugte nicht mehr ersichtlich. Solche Tresore lassen sich übrigens auch auf lokalen Speichern wie Festplatten oder SD-Karten erstellen. Eine kostenlose Software ermöglicht zudem den Zugriff via PC.

«Cryptomator», für iOS (Fr. 5.–) sowie Android (Fr. 4.80), ab 3 bis 4 Jahren.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Alamy, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 08.01.2018, 08:48 Uhr

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