Das neue Lieblingsspielzeug der Hobby-Piloten: Die «Parrot AR.Drohne 2.0» lässt sich auch mit dem Smartphone steuern.

Ferngesteuert: Bedienung per Smartphone


Ob Heimkino, Kamera-Drohne, Computer, Steckdose oder der vernetzte Haushalt – mit dem Smartphone und der passenden App hat der Besitzer alles im Griff.

Unterwegs telefonieren, mailen, im Internet surfen oder gamen – das Smartphone rückt immer weiter in den Mittelpunkt des Alltagslebens. Das Gerät hat aber noch viel mehr Möglichkeiten. So kann man es beispielsweise als Universal-Fernsteuerung benutzen. Samsung lieferte beim neuen Galaxy S4 die nötige Software sogar gleich mit: Mit der App «WatchOn» lässt sich das Heimkino inklusive Settop-Box steuern. Nach dem Starten der App wird man durch ein Menü geleitet, mit dessen Hilfe das Smartphone auf die heimischen Geräte konfiguriert werden kann. Das klappte im Test noch nicht ganz fehlerlos, dürfte aber künftig mit Updates behoben werden.

Mit dem Smartphone kann auch ein PC ferngesteuert werden. Man kann unterwegs auf den eigenen Rechner zugreifen, um etwa Dokumente und sonstige Inhalte zu verschieben oder Probleme auf dem PC von Freunden und Verwandten  zu beseitigen. Möglich macht das die App «TeamViewer». In wenigen Sekunden kann man sich mit einem beliebigen Computer überall auf der Welt verbinden. Dessen Desktop wird auf dem Smartphone-Display angezeigt. Jetzt kann man auf alle Funktionen zugreifen, als ob man am eigenen Computer sitzen würde. Zur Verbindung benötigt man eine ID und ein Passwort des fremden Rechners. Der «TeamViewer» ist für iOS und Android verfügbar – für Privatnutzer ist er kostenlos.

Die «Parrot AR.Drohne 2.0» ist etwas für Hobby-Piloten. Im Gegensatz zu anderen ferngesteuerten Flugobjekten kommt die Drohne samt HD-Kamera weitgehend vorgefertigt aus dem Karton. Die Drohne ist in wenigen Minuten bereit für den Einsatz. Die Steuerung erfolgt mit dem Smartphone, die dazu notwendigen Apps gibts sowohl für Android- als auch iOS-Modelle. Zwar ist die Drohne auch aufgrund des einfachen Steuerungsmenüs einfacher zu fliegen als herkömmliche Helikopter, Anfänger sollten dennoch nicht in engen Wohnräumen mit der Fliegerei beginnen. Die Parrot-Drohne ermöglicht den Flugfans einen relativ günstigen und einfachen Einstieg in das ansonsten eher teure und anspruchsvolle Hobby. Wer die Kamera indes zum Ausspionieren der schönen Nachbarin im Bikini benutzen möchte, sollte sich besser zurückhalten: Aufnahmen ohne Erlaubnis der Betroffenen sind in der Schweiz strafbar.

Auch Funk-Steckdosen in der Wohnung lassen sich mit dem Smartphone ein- und ausschalten. So werden beispielsweise die Installationen von Intertechno mit der App «SteckerChecker» gesteuert. Das kompatible WLAN-Gateway (muss dazugekauft werden – in Onlineshops erhältlich) wird mit dem Router gekoppelt, danach lässt sich das System mit beliebigen Sendern, Timern, Meldern oder Schaltern erweitern.

Was in diesem Bereich künftig alles möglich sein wird, zeigt derzeit eine aufsehenerregende Entwicklung aus Übersee: Eine umfassende Lösung bietet die amerikanische Physical Graph Corporation unter dem Namen «Smartthings» an. Ein kleines Kästchen, der sogenannte «Smartthings Hub», ist die Grundlage für einen über Smartphone steuerbaren vernetzten Haushalt. Das Grundpaket beinhaltet den Hub plus eine intelligente Steckdose, einen Bewegungsmelder und einen Einbruchsensor für Türen und Fenster. Mehr Anwendungen sollen hinzukommen. Damit traf der Hersteller wohl den Geschmack der Nordamerikaner: Obwohl zu den Grundkosten noch rund 10 Dollar pro Monat fürs Abo draufgehen, ist der Hub derzeit ausverkauft. Ob und wann «Smartthings» in Europa verfügbar sein wird, ist noch unklar.

Video: Drohnenflug mit dem Smartphone

Tablet: Microsoft Surface Pro

Nach dem Surface RT bringt Microsoft jetzt das Surface Pro auf den Markt. Während das RT eher für Multimedia-Liebhaber gedacht war, richtet sich der Neuling an die professionellen Nutzer. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, der unmerklich kleiner ausfiel, ist deutlich mehr Rechenpower unter dem Gehäuse. Ein Intel-Core-i5-Prozessor sorgt für die nötige Performance. Das Profi-Tablet verfügt zudem über mehr Anschlüsse, mit an Bord sind neben dem USB-3.0- auch ein Micro-SD- und ein Mini-Display-Port, für den allerdings ein Adapter nötig ist. Es handelt sich beim Surface Pro um einen vollwertigen Windows-8-PC, der auch als Tablet verwendbar ist. Die Tastatur lässt sich via Magnet koppeln und ist in zwei Varianten erhältlich. Das

Das Gerät ist unter anderem bei Interdiscount ab 959 Franken (Preis ohne Tastatur) erhältlich.

Zur Internetseite von Interdiscount

Tele

Mit der App von tele.at hat man seine TV-Zeitschrift immer mit dabei. Sie bietet das Programm der wichtigsten deutschsprachigen Sender (auch SRF) und viel Information zu den einzelnen Inhalten. Richtig interessant wird die App nach einer kostenlosen Registrierung. Jetzt lassen sich die Sender am PC oder auf dem Smartphone nach Wunsch ausblenden und nach persönlichen Präferenzen sortieren.

Ausserdem bietet «tele» die Möglichkeit zur individuellen Suche mit Alarmfunktion. So kann man nicht nur nach Sender oder Genre, sondern auch nach Schauspieler auswählen. Zudem lässt sich das TV-Programm nach Tag oder Uhrzeit (jetzt, 20:15 Uhr oder frei konfigurierbar) anzeigen. Erfreulich ist zudem, dass die App mit wenigen Berechtigungen auskommt. «tele» ist kostenlos erhätlich im Google Play Store und bei iTunes.

«tele» ist kostenlos erhätlich im Google Play Store und bei iTunes.

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Text: Michael Benzing

Foto:
AFP, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 17.06.2013, 12:08 Uhr

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