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Bard stellt sich dem feuerspeienden Drachen Smaug mit Pfeil und Bogen.

Smaug legt ganz Seestadt in Schutt und Asche.

Bilbo Beutlin mit dem Ring Saurons.

Elbenkönig Thranduil und Bard, umgeben von der Elben-Armee, versuchen Zwergenkönig Thorin umzustimmen.

Die Habgier steht Thorin ins Gesicht geschrieben.

Der Zwergenkönig verschanzt sich mit seinen treuesten Verbündeten in der Festung.

Der Zauberer Gandalf und Bard schauen ehrfürchtig auf die zahllosen Orks, die sich ihnen zum Kampf stellen.

Bolg ist der Anführer der Ork-Armee und Sohn von Azog.

Zwerge, Elben und Menschen kämpfen Seite an Seite gegen die wilden Schaaren von Orks.

Filmkritik: Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere

Was wäre Weihnachten ohne Peter Jackson? Vielleicht ein letztes Mal, dass wir Ihnen diese Frage stellen können. Denn dieses Jahr beschenkt uns der Regisseur, mit seinem sechsten und finalen Film über Mittelerde, zu den Festtagen.

 

Der dritte und letzte Teil der Trilogie knüpft nahtlos an den zweiten Teil (Der Hobbit - Smaugs Einöde) an. Der feuerspeiende Drache Smaug fällt über die Seestadt Esgaroth und deren Bewohner her und legt die ganze Stadt in Schutt und Asche. Lediglich Bard (Luke Evans) stellt sich dem wütenden Drachen und besiegt ihn mit einem gezielten Pfeil in dessen Brust.

Die heimatlosen Bewohner Esgaroths, angeführt von Bard, erhoffen sich in der verlassenen Zwergenstadt Erebor Zuflucht. Sie haben aber nicht mit der Gier und dem Geiz von Zwergenkönig Thorin Eichenschild (Richard Armitage) gerechnet, der den von Smaug zurückeroberten Goldschatz, in der Felsenfestung Erebors hütet. Nachdem sich die Dorfbewohner niedergelassen haben, trifft die Elbenarmee, angeführt vom Elbenkönig Thauriel, ein. Weil Thorin den Überlebenden von Seestadt und den Elben jegliche Hilfe, geschweige den ihren rechtmässigen Anteil am Gold verwehrt, droht die Lage zu eskalieren. Als auch noch Saurons riesige Ork-Armee auftaucht, um sich das Gold ebenfalls unter den Nagel zu reissen, bricht eine epochale, die finale, Schlacht aus.

Fazit: Regisseur Peter Jackson, der bereits in Herr der Ringe Regie führte, konzentriert sich im letzten Teil der Trilogie besonders auf CGI (Computer-Generated Imagery)-intensive Kampfszenen. Was eigentlich die Stärke der Peter Jackson-Filme ist, wirkt bei «Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere», übertrieben. Vielleicht liegt es daran, dass die Buchvorlage von J.R.R. Tolkien mit knapp 400 Seiten, zu wenig Stoff für eine Trilogie hergibt. Die finale Schlacht nimmt dann auch die gesamte zweite Filmhälfte in Beschlag und lässt kaum mehr Platz für Erzählungen oder Zeit, um auf die alt bekannten Charaktere und deren Geschichten einzugehen. Die lieb gewonnenen Rollen wie z.B. Legolas, Bilbo Beutlin oder Gandalf werden zu Randerscheinungen degradiert.

Die Bilder in HFR 3D (High Frame Rate) sind überwältigend. Besonders der Kampf mit Smaug ist ein visueller Leckerbissen für alle Fans der Reihe. Peter Jackson gelingt es erstaunlich gut, die Hobbit-Trilogie zu beenden und gleichzeitig an die Geschichte der Herr der Ringe – Reihe anzuknüpfen. Was einem etwas wehmütig werden lässt ist, dass die Reise nach Mittelerde nun endgültig ein Ende gefunden hat.

Originaltitel
The Hobbit: The Battle of the Five Armies

Kinostart
In den Deutschschweizer Kinos seit 12. Dezember 2014

Regie
Peter Jackson

Drehbuch
Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson

Produzent
Fran Walsh, Peter Jackson, Carolynne Cunningham

Cast
Bilbo Beutlin: Martin Freeman

Gandalf: Ian McKellen

Thorin Eichenschild: Richard Armitage

Legolas: Orlando Bloom

Tauriel: Evangeline Lilly

Bard: Luke Evans

Länge
144 Minuten

Produktionsland
Neuseeland, USA, UK

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Patric Bärtschi

Online-Redaktor / Mediamatiker

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Dienstag 16.12.2014, 19:35 Uhr

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