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Zauberer Gandalf haben wir es zu verdanken, dass die 13 Zwerge samt Bilbo Beutlin auf die Reise gegangen sind.

Nicht immer ist der Zauberer anwesend, um die Abenteurer aus der Patsche zu helfen. Wenn der friedvolle Bilbo Beutlin aber in der Klemme steckt, erwacht in ihm der Kampfgeist – hier befreit er sich aus dem Netz der Spinnen.

Die wilden und furchteinflössenden Kreaturen der Orks sind den Zwergen auf den Fersen.

Auf ihrer Reise kommen sie auch ins Reich der Waldelben ...

... die oft gut aussehen wie hier Legolas, der von Mädchenschwarm Orlando Bloom dargestellt wird.

Seine Kollegin Tauriel ist ebenso eine exzellente Bogenschützin, die allerdings eine kleine Schwäche für den Zwergenanführer Thorin Eichenschild hat.

Zwar sind die Waldelben nicht gut auf Zwerge zu sprechen, aber Orks hassen sie noch mehr.

Legolas hat sich in Tauriel verliebt, doch die hat – wie gesagt – Augen für den Zwergenanführer. Ist das der Grund, warum sich Legolas später in «Herr der Ringe» den Gefährten anschliesst?

Der Vater von Legolas ist Thranduil, der auch gleichzeitig als Elbenkönig herrscht. Er sähe seinen Sohn auch lieber mit Tauriel vermählt, aber die lässt sich nicht einfach so verkuppeln.

Die Zwerge müssen aus der Festung der Waldelben fliehen – auf unkonventionelle Weise.

Inzwischen fightet Gandalf ...

... gegen Azog, der eine ganze Horde Orks befehligt. Doch hinter den Orks steckt eine viel bösere Macht.

Das müssen Gandalf und sein Zauberkollege Radagast feststellen.

Die Seenstadt Esgaroth ist die letzte Station vor dem Zwergenreich.

Dort scheint Bard den Zwergen helfen zu wollen.

Erst sind die Zwerge skeptisch, aber Gandalf klärt sie über die guten Absichten des schneidigen Mannes auf.

In der Seestadt herrscht der schmierige und opportunistische Bürgermeister.

Nach den Reiseabenteuern stehen die Zerge vor den Ruinen ihrer ehemaligen Heimat ...

... wehmütig blicken sie auf die Festung, in der nun der Drache Smaug haust.

Er bewacht den unermesslichen Reichtum an Gold, den einst den Zwergen gehörte. Jahrzehnte schlief das Biest ungestört. Doch Bilbo Beutlin weckt ihn und fordert ihn geradezu zum Kampf auf. Wer wird gewinnen?

Filmkritik: Der Hobbit - Smaugs Einöde

Was wäre Weihnachten ohne Peter Jackson? Der umtriebige Regisseur legt uns dieses Jahr den fünften Film über Mittelerde bzw. den zweiten Teil der Hobbit-Trilogie unter den Christbaum.

 

«The Desolation of Smaug» oder «Smaugs Einöde» – so ist der Titel des neuen Films rund um den mächtigen Zauberer Gandalf, die 13 Zwerge und den kleinen Hobbit Bilbo Beutlin. Im ersten Teil «Eine unerwartete Reise» hatten sich die Freunde auf eine lange Reise aufgemacht, um das zerstörte Zwergenreich Erebor zu befreien. Denn vor langer Zeit hatte der riesige, feuerspeiende Drache Smaug das Land verwüstet und sich in der dortigen Festung in unermesslichem Reichtum verschanzt.

Auch im zweiten Teil muss die bunte Truppe Reiseabenteuer überstehen, die sich pausenlos aneinanderreihen: So werden sie von Riesenspinnen eingewickelt oder von den Waldelben, die Zwerge auf den Tod nicht ausstehen können, gefangen genommen. Auch in der Seestadt, der letzten Station vor Erebor, sind die Zwerge erst ungeliebte Gäste. Unter der entschlossenen Führung des Zwergenkönigs Thorin Eichenschild und mit der Cleverness vom kleinen Hobbit Bilbo gelingt es ihnen, diese Gefahren ohne grössere Blessuren zu überstehen.

Dann endlich kommt das, mit dem das Ende des ersten Teils der Hobbit-Trilogie die Zuschauer gluschtig gemacht hat: Es kommt zum Zusammentreffen des Drachens Smaug mit Bilbo Beutlin. Diese sicher eine Stunde dauernde Szene ist das Herzstück des Films und ein gelungenes und spannendes Duell. Auf der einen Seite ist der kleine Hobbit, der als Waffen nur den goldenen Ring besitzt, der ihn unsichtbar macht. Auf der anderen Seite steht der verschlagene, bösartige, riesige und beinahe unverwundbare Drache Smaug mit seinem Hang zum ganz grossen Feuer.

In die Animation des Ungetüms hat die Trickabteilung des Films sehr viel Zeit und Arbeit investiert – das sieht man diesen lebensechten Szenen an. Aber auch der Dramaturgie gelingt es, ein hervorragendes Spannungsbild aufzubauen, das den Zuschauer in seinen Bann zieht. Mit einem etwas abrupten Cliffhanger endet der Film nach sage und schreibe 161 Minuten.

Fazit: So grossartig die Landschaften erscheinen und so herrlich skurril die Figuren, die sie bevölkern – so unnötig ist das erste Drittel des Films. Denn die Reiseabenteuer mit diesen oder ähnlichen Protagonisten hat man im ersten Teil der Trilogie zur Genüge gesehen und eigentlich auch schon in den bisherigen Herr-der-Ringe-Filmen. Erst die Drachenszene ist etwas Neues und sorgt für willkommene Abwechslung. Ansonsten ist alles beim alten in Mittelerde sprich im Peter Jacksons Filmuniversum.
Vielleicht ist dieses Urteil zu harsch, denn insgesamt ist «Smaugs Einöde» dennoch unterhaltsam. Und wer die bekannten Bilder- und Figurenwelten aus der «Herr-der-Ringe»-Trilogie und dem ersten Teil der Hobbit-Trilogie liebt, wird diesen Film sowieso lieben. 
 

Kinostart
In den Deutschschweizer Kinos seit 12. Dezember 2013

Regie
Peter Jackson

Drehbuch
Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson

Produzent
Fran Walsh, Peter Jackson, Carolynne Sunningham

Cast
Bilbo Beutlin: Martin Freeman

Gandalf: Ian McKellen

Thorin Eichenschild: Richard Armitage

Radagast: Sylvester McCoy

Legolas: Orlando Bloom

Tauriel: Evangeline Lilly

Bürgermeister: Stephen Fry

Länge
161 Minuten

Produktionsland
Neuseeland, USA, UK

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Markus Kohler

Redaktor

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Donnerstag 12.12.2013, 00:00 Uhr

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