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Frankie Valli und «The 4 Seasons» bei einem Auftritt in Detroit.

Hier wird gerade ein Welthit geboren.

Frankie Valli in seinem Element.

Filmkritik: «Jersey Boys»

Als Musical feiert «Jersey Boys» gerade in den Staaten grosse Erfolge. Als Leinwandversion ist die Geschichte eher nicht geeignet, da diese nach kurzer Zeit zu trivial erscheint.

 

Die Story

Als Musical feiert «Jersey Boys» seit langem bereits grosse Erfolge. Regisseur Clint Estwood bringt nun die Leinwand-Version in die Kinos.

Erzählt wird die Geschichte von vier Jungs aus News Jersey, welche aus eher ärmlichen Verhältnissen stammen und sich zu der Popp-Kult-Gruppe «The Four Seasons» zusammenschliessen. Gezeigt werden die schwierigen Anfänge, der kometenhafte Aufstieg sowie die vielen Rückschläge sowohl in zwischenmenschlicher, wie auch finanzieller Beziehung.

Einige Mitglieder der Originalbesetzung des Musicals spielen auch im Film mit. Der wohl bekannteste Protagonist ist Christoph Walken – bekannt aus Filmen wie «The Dead Zone», «Wedding Crasher» und «Man on Fire» –  welcher als Italo-Gangster Gyp DeCarlo einen grossartigen Schauspieljob macht.

Kritik

Das Positive vorab: Ton, Grafik, viel Liebe zum Detail sowie die etwas andere Art der Erzählform – alle Hauptdarsteller agieren zeitlich als Erzähler und liefern so unterschiedliche Sichtweisen des Geschehens. Ausserdem ist ein grosses Lob an die Schauspieler und ihre Leistung auszusprechen.

Leider fragt man sich jedoch schnell mal, wieso diese Geschichte verfilmt werden musste. Der aktuelle Anlass ist nicht gegeben und somit für den Besucher nicht erkennbar.

Während Gruppen wie z.B. die «Beatles» enorm viel Erzählstoff liefern würden und ihre Lieder auch der heutigen Generation noch ein Begriff sind, sind die Lieder der «Four Seasons» weitgehend unbekannt, die Geschichte eher belanglos und die doch sehr markante Stimme des Leadsängers Frankie DeValli zerrt je länger der Film geht desto mehr am Zwerchfell.

Alles in allem muss also festgehalten werden: als Musical top geeignet, als Kinofilm jedoch nicht.

 

Credits:
Filmstart: bereits im Kino
Produktionsland: USA, 2013
Länge: 85 Minuten
Regie: Clint Estwood
Produktion: Warner Bros. Pictures

Darsteller
Frankie Valli: John Lloyd Young
Gyp DeCarlo: Christopher Walken
Thommy DeVito: Vincent Piazza

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Loredana Steiner

Mediamatikerin / Onlineredaktion

Text: Loredana Steiner

Foto:
Fotos: TmDb, zVg
Veröffentlicht:
Dienstag 05.08.2014, 18:25 Uhr

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