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Caine im Kampf gegen die Auftragskiller, um seine Jupiter zu retten.

Jupiter Jones, die Tochter russischer Immigranten führt ein einfaches Leben...

...bis sie mehr über ihre Abstammung erfährt.

Fantastische Bilder von fernen Welten...

...trösten leider nicht über die schlechte Story hinweg.

Die beiden Freunde Caine (Channing Tatum) und Stinger (Sean Bean).

Filmkritik: «Jupiter Ascending»

Jupiter Jones (Mila Kunis) wurde unter dem Nachthimmel geboren – man sagt ihr eine grosse Zukunft voraus. Als erwachsene Frau träumt Jupiter von den Sternen, wird aber immer wieder vom nüchternen Alltag eingeholt und hält sich mit Toilettenputzen über Wasser. Bis ihr Caine (Channing Tatum) über den Weg läuft.

Die Story
Die Junge Jupiter Jones (Mila Kunis) führt auf der Erde ein bescheidenes Leben. Als Tochter einer russischen Einwanderer-Familie in Chicago, hält sie sich als Reinigungskraft über Wasser. Ihr Leben ändert sich jedoch schlagartig, als Ausserirdische versuchen sie zu töten. Sie überlebt nur Dank der Hilfe des Caine (Channing Tatum). Der genmanipulierte Muskelprotz, eine Kreuzung aus Wolf und Mensch, rettet Jupiter und bringt sie zu seinem Freund Stinger (Sean Bean) in Sicherheit. Dort offenbart sich ihr wahres Schicksal. Jupiter Jones ist die genetische Reinkarnation der Königin des Universums. Als solche hat sie natürlich Anspruch auf unermesslichen Reichtum, was den herrschenden drei Abraxas-Geschwistern gehörig gegen den Strich geht. Titus Abraxas (Douglas Booth) möchte seine Macht mit Hilfe einer Zwangsheirat mit Jupiter festigen. Sein Bruder Balem (Eddie Redmaynes) allerdings, setzt lieber auf den Tod der jungen Frau. Der Supersoldat Caine hat alle Hände voll zu tun, Jupiter vor ihrer neu gefundenen, raffgierigen Verwandtschaft zu retten.


Kritik
Mit Jupiter Ascending inszenieren die beiden Geschwister Wachowski (Matrix-Trilogie, V wie Vendetta, Cloud Atlas) ein Effekt-geballtes Science-Fiction-Spektakel, das satte 175-Millionen-Dollar verschlang. Überraschenderweise wurde der Film ein paar Wochen vor Kinostart, um nicht weniger als sechs Monate nach hinten verschoben, was in der Regel kein gutes Zeichen ist. Und so ist es leider auch. Obschon die Wachowskis alle Tricks und Spezialeffekte des Genres einsetzen, um an ihren einstigen Erfolg von Matrix anzuknüpfen, bleibt Jupiter Ascending weit hinter seinen Möglichkeiten. Dem Zuschauer wird zwar optisch einiges geboten, aber trotzdem zu wenig um über die langweilige Story und die schlechte schauspielerische Besetzung hinwegzutrösten. Besonders Eddie Redmayne als Bösewicht Balem Abraxas ist hier sehr unglücklich gewählt. Mit seinem heiseren Flüstern und übertriebenem agieren, wirkt er mehr lächerlich als fürchterlich und verkommt sehr schnell zur Karikatur seiner Rolle. Auch die Dialoge zwischen den sich verliebenden Jupiter und Caine, sind teilweise so deplatziert wie die Designs der Figuren selber.

  

Credits:
Filmstart: ab 05. Februar 2015 in den Deutschschweizer Kinos
Land: USA, 2015
Länge: 127 Minuten
Regie: Andrew Wachowski, Lana Wachowski
Produktion: Grant Hill, Wachowskis

Cast:
Caine - Channing Tatum
Jupiter Jones - Mila Kunis
Balem - Eddie Redmayne 
Titus - Douglas Booth
Stinger - Sean Bean

 

Quelle: YouTube

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Patric Bärtschi

Online-Redaktor / Mediamatiker

Foto:
ZVG
Veröffentlicht:
Montag 09.02.2015, 14:43 Uhr

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