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Ungewissheit, Angst und Verzweiflung liest man in den Gesichtern dieser jungen britischen Soldaten.

Noch eine der harmloseren Folterungen, welche dem jungen Soldaten Eric Lomax zugeführt wurden.

Eric Lomax (Colin Firth) reist zurück an den Ort des schrecklichen Geschehens.

Eric Lomax Ehefrau Pattie (Nicole Kidman) gezeichnet von der Ungewissheit was ihrem Mann damals alles wiederfahren ist.

Filmkritik: «Railway Man»

 

Die Story

Asien im Zweiten Weltkrieg. Der schottische Offizier Eric Lomax (gespielt von Colin Firth) wird in Singapur von den Japanern gefangen genommen und in ein Camp nach Thailand verfrachtet. Bald wird er, wie viele andere Kriegsgefangene, gezwungen, den Bau der berühmt-berüchtigten Thailand-Burma-Eisenbahn voranzubringen – eine schreckliche, von grausamer Folter geprägte Erfahrung. Eric überlebt, schafft es aber noch Jahrzehnte später nicht, das Trauma zu bewältigen. Dass er und seine damaligen Soldatenkameraden einen Kodex für sich aufgestellt haben, um über das Geschehene zu schweigen, macht es für alle Protagonisten nicht einfacher mit den schlimmen Geschehnissen fertig zu werden.

Erst durch die Unterstützung seiner Frau Patti (gespielt von Nicole Kidman) und seines besten Freundes Finley wagt es Eric, sich der Vergangenheit noch einmal zu stellen. Er reist an die Stätte des Grauens zurück, um seinen damaligen Peiniger zu treffen. Wird diese Reise für Eric zum Rachefeldzug – oder gelingt es ihm, mit der Vergangenheit abzuschliessen und den inneren Frieden wieder zu finden?

Das Ende mag für den einen oder anderen überraschend und in dieser Situation sehr schwer unverständlich sein.

Colin Firth, Nicole Kidman und Stellan Skarsgård brillieren in der Leinwandadaption des gleichnamigen autobiografischen Romans von Eric Lomax.

Kritik

Dieser Film ist zugleich genial wie auch fürchterlich schockierend. Als Zuschauer wünscht man sich je länger der Film geht, desto mehr keine weiteren Rückblenden in das Gefangenenlager sehen zu müssen, da einem bei jedem Rückblick bewusst wird, dass die Folterungen schlimmer, die psychischen Narben tiefer und die Unsinnigkeiten des Krieges deutlicher erkennbar werden.

Kameraführung, Bild und Ton, sowie die Schauspielerische Leistung sind brilliant. Alle Emotionen von Abscheu bis Zorn werden geweckt und somit gelingt es dem Film, dass man sich sehr persönlich in die Lage der jungen Männer, ihrer Peiniger und den Menschen in ihrem jetzigen Leben nach dem Krieg – soweit dies überhaupt möglich ist – hineinversetzen kann.

Mit Colin Firth als Hauptdarsteller und mit Jeremy Irvine als junge Version des Soldaten Lomax sind dem Regisseur Jonathan Teplitzky zudem zwei absolute Glücksgriffe gelungen.

 

Credits:
Filmstart: ab 11. September 2014
Produktionsland: UK, ascot-elite
Länge: 108 Minuten
Regie:  Jonathan Teplitzky
Nach der Autobiografie von Eric Lomax

Darsteller
Eric Lomax: Colin Firth
Junger Soldat Eric Lomax: Jeremy Irvine
Pettie Lomax: Nicole Kidman

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Foto:
tmdb, zVg
Veröffentlicht:
Mittwoch 10.09.2014, 00:00 Uhr

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