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Mike Tyson beim Versuch sich das Leben zu nehmen.

Der Arzt diagnostiziert einen pflaumengrossen Tumor in Mike's Kopf.

Vorsorglich sucht er sich schon mal einen Sarg aus.

Seine Mutter ist völlig überfordert mit der Situation.


In der lebensbejahenden Selbsthilfegruppe, lernt er Miranda kennen...

...und später lieben.

Mit ihr türmt er aus dem kleinen, kanadischen Provinzkaff.

Herzergreifende Schlussszene.

Filmkritik: «Coconut Hero»

Das ist die Geschichte von Mike Tyson. Nicht dem Boxer, einem Anderen.

 

Aufgrund seines Namens hat es der 16-jährige Mike Tyson (Alex Ozerov) nicht immer leicht. In der Schule gehänselt kriegt er auch von seiner alleinerziehenden Mutter (Krista Bridges), bei der der Teenager in einer abgelegenen Holzfällersiedlung in Kanada aufwächst, nicht die Fürsorge, die er bräuchte. Die Konsequenz ist, Mike wird depressiv und möchte am liebsten seinem Leben ein Ende setzen und schiesst sich mit dem Gewehr seines Vaters in den Kopf. Laut Statistik gelingt dies in 99 von 100 Fällen, doch einem nicht, und das ist Mike. Da die Waffe mit Platzpatronen geladen war, wacht Mike wenig später im Spital wieder auf. Bei den Untersuchungen finden die Ärzte allerdings einen Tumor in Mike’s Kopf. Was er selber nicht schafft, übernimmt die Natur für ihn denkt er sich und versucht die empfohlene, lebensrettende Operation um jeden Preis zu verhindern. Mit seinem Tod vor Augen blüht der Teenager wieder auf. Er verprügelt seine jüngeren Mitschüler, die in jahrelang gemobbt haben und wird daraufhin vom Rektor in eine lebensbejahende Therapie geschickt. Dort lernt er erstmals ein Mädchen kennen, die hübsche Miranda (Bea Santos). Und trotzdem kommt alles anders als gedacht.
 

Fazit: Die deutsch-kanadische Koproduktion Coconut Hero beigeistert nicht nur mit seinen fantastischen Landschaftsbildern, sondern auch mit dem fast unbekannten Cast. Alex Ozerov spielt den depressiven Teenager brillant. Leider wirken die anderen Charakteren etwas zu überzeichnet und stellenweise zu klischeehaft. Dem dramatischen Thema zum Trotz, bringt Coconut Hero die Zuschauer auch zum schmunzeln und fesselt sie dank seinen überraschenden Wendungen. Dieser Film wird die hartgesottenen Fans des Indie-Genres kaum vom Kinosessel reissen. Für alle Anderen ist die Dramödie auf jeden Fall sehens- und empfehlenswert.

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Patric Bärtschi

Online-Redaktor / Mediamatiker

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Freitag 30.10.2015, 16:32 Uhr

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