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Filmtipp: «Alien Covenant»

Es ist wieder da! Das wohl bedrohlichste Monster der Kinogeschichte. Mit Alien Covenant knüpft Regisseur und Produzent Ridley Scott an den Vorgänger der Prequel-Trilogie «Prometheus» an.

 

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Regisseur und Produzent Ridley Scott kümmert sich wieder um sein «Baby» – das allseits beliebten Xenomorph und dessen Erschaffung. Auf dem Drang zur Erschaffung basiert ohnehin die gesamte Prequel Reihe, die mit «Prometheus» ihren Anfang nahm. Damals noch teilweise stark kritisiert, er lasse zu Vieles im Raum stehen und Fragen unbeantwortet, gibt sich Scott die allergrösste Mühe, in «Covenant» alles so schlüssig und verständlich wie möglich zu erläutern. Nichts bleibt unbeantwortet und die Drehbuchautoren John Logan und Dante Harper ziehen handlungstechnisch eine wahrlich meisterhafte Brücke vom recht wackligen «Prometheus»-Finale bis zu den «Covenant»-Ereignissen, die zehn Jahre später stattfinden.

Wie gefährlich die Viecher sind, wissen wir ja schon: Nur ein einziges Crewmitglied der Prometheus hat überlebt, Android David taucht wieder auf – und wird wieder von Michael Fassbender gespielt. Diesmal in der Doppelrolle als Android David / Walter. So hölzern seine Rolle auch dargestellt sein soll, liefert Fassbender in seiner ganz eigenen Art eine bühnenreife Perfomance ab und schafft es, den beiden physisch identischen Androiden jeweils eigene Züge mit Erkennungswerten der technischen Veränderungen der Modelle zu verleihen. Mit Katherine Waterston hat das Franchise seine neue Ellen Ripley in der Rolle von Crewmitglied «Daniels» gefunden. Mit burschikosem Auftreten bietet sie der legendären Alien Jägerin Paroli und löst die «Prometheus»-Darstellerin Noomi Rapace als weibliche Hauptrolle der Prequel-Reihe ab. «Spotlight»-Darsteller Billy Crudup ist wahrlich kein schlechter Schauspieler, jedoch ist ihm die Rolle des leicht überforderten Captain Christopher Oram nicht gerade auf den Leib geschnitten, und er wirkt etwas fehl am Platz. Comedy-Haudegen Danny McBride macht eigentlich das was er am besten kann – Sprüche klopfen.

Alien-Fans müssen sich das Spektakel unbedingt im Kino ansehen, schon allein deswegen, weil bestimmte Ereignisse diskutiert werden wollen.

 

Credits:
Filmstart: ab 19. Mai 2017 in den Deutschschweizer Kinos
Land: USA, 2017
Länge: 122 Minuten
Regie: Ridley Scott

Cast:
Android David / Walter - Michael Fassbender
Daniels - Katherine Waterston
Oram - Billy Crudup
Tennessee - Danny McBride
Peter Weyland - Guy Pierce
Branson - James Franco

Trailer

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Patric Bärtschi

Online-Redaktor / Mediamatiker

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Donnerstag 18.05.2017, 00:00 Uhr

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