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Amazone mit Schwert und Schild: So kennen wir Wonder Woman schon aus «Batman vs. Superman». Doch woher kommt sie?

So sieht Dianas Heimat aus: Die Insel Thermyscira.

Unter der Leitung ihrer Tante Antiope (rechts) entwickelt sich Diana (2. von links) zur besten Kämpferin unter den Amazonen. Ihre Mutter, Königin Hippolyta (2. von rechts), siehts mit Widerwillen.

Die Idylle hat ein Ende, als ein Flugzeug abstürzt.

An Bord ist der Amerikaner Steve Trevor, der von Diana gerettet wird.

Auch wenn Hippolyta dagegen ist, …

… nimmt Diana das Schwert, mit dem sie Ares töten will …

… und begleitet Steve nach England.

In London ist erst einmal ein Umstyling angesagt.

So sieht das doch schon viel unauffälliger aus. Steve führt Diana in den Krieg, wo sie Ares suchrt, den sie …

… in der Person von General Ludendorff vermutet.

An der Front ist Diana schockiert über den Grauen des Krieges.

Entschlossen wirft sich die Amazone in die Schlacht gegen Gewehre und Panzer.

Sie kommt Steve immer näher – schliesslich ist sie auf einer reinen Fraueninsel aufgewachsen.

Für Aufsehen sorgt Diana auch ohne ihre Rüstung.

Wer sagt denn, dass so ein Abendkleid unpraktisch ist?

Frauenpower: Gal Gadot erhält Anweisungen von Regisseurin Patty Jenkins.

Filmtipp: «Wonder Woman»

Eine Amazone kämpft im Ersten Weltkrieg? Was lächerlich klingt, ist in der filmischen Umsetzung von Patty Jenkins grosses Blockbuster-Kino.

 

http://www.coopzeitung.ch/Filmtipp_+_Wonder+Woman_ Filmtipp: «Wonder Woman»

Der Kampf der Comic-Giganten ist in vollem Gange. Für die Laien sei erklärt: Marvel, das sind die X-Men sowie das ganze «Avengers»-Universum von Spider Man über Thor bis zu Hulk, DC Comics heisst das Mutterhaus von Batman, Superman – und eben Wonder Woman. Wer den Überblick über all diese Superhelden verliert, der verwehrt entweder allen seine Liebe oder beherzigt folgenden Tipp: Picken Sie sich einfach die guten Filme heraus, egal, aus welchem Haus sie stammen. Denn wenn der Comic-Krieg etwas Gutes hat, dann der Effekt, dass sich Marvel und DC Comics gegenseitig zu Höchstleistungen zwingen. Eine solche, man muss es nochmals sagen, war «Batman vs. Superman» nicht. Das Interessanteste an jener Materialschlacht war die Einführung von Wonder Woman, deren Geschichte nun im grossen Stil aufgerollt wird, bevor sie sich in den Dienst der «Justice League» (ab November im Kino) stellt.

Die Amazonen: Diana (2. v. l.) mit Hippolyta (3. v. l.) und Antiope (r.).

Die Amazonen: Diana (2. v. l.) mit Hippolyta (3. v. l.) und Antiope (r.).
http://www.coopzeitung.ch/Filmtipp_+_Wonder+Woman_ Die Amazonen: Diana (2. v. l.) mit Hippolyta (3. v. l.) und Antiope (r.).

Ähnlich wie Marvels Hammer-schwingender Held Thor hat Wonder Woman ihre Wurzeln in der Götterwelt. Die Amazonen wurden von Zeus persönlich erschaffen, um den Menschen zu helfen, auf dem rechten Pfad zu bleiben. Denn weil Zeus’ Sohn Ares, der Kriegsgott, den Menschen Neid und Missgunst eingeimpft hat, wird auf der Erde viel Blut vergossen. Um die Amazonen vor Ares zu schützen, erschaffte Zeus ihnen eine getarnte Insel, irgendwo in der Ägäis. Auf diesem traumhaften Eiland wächst Diana (Gal Gadot) auf. Doch anstatt die heile Welt zu geniessen, möchte die Tochter von Königin Hippolyta (Connie Nielsen) in die Fussstapfen der tapfersten Amazone treten, jenen ihrer Tante, der Generalin Antiope (Robin Wright). Diana setzt sich gegen den Willen ihrer behütenden Mutter durch und wird zur besten Schülerin Antiopes.

Wo gehts denn hier zum Krieg? Diana auf einem Schlachtfeld in Belgien.

Wo gehts denn hier zum Krieg? Diana auf einem Schlachtfeld in Belgien.
http://www.coopzeitung.ch/Filmtipp_+_Wonder+Woman_ Wo gehts denn hier zum Krieg? Diana auf einem Schlachtfeld in Belgien.

Wer sich fragt, warum die kriegerischen Frauen sich so unerbittlich stählen, wenn die Insel «Thermyscira» doch unsichtbar ist, der erfährt es durch den Absturz eines Kriegsflugzeugs, der durch den Schutzschild dringt. Diana rettet den Piloten Steve Trevor (Chris Pine), einen von den Deutschen verfolgten amerikanischen Spion. Durch ihn erfährt die Amazonen-Prinzessin, dass ausserhalb der wohlbehüteten Insel eine Bestie namens «Weltkrieg» wütet, die Millionen von Menschenleben fordert. Das kann nur einer erschaffen haben: Ares. Steve, der Aufzeichnungen einer geheimen chemischen Waffe der Nazis gestohlen hat, will nach London, um sie den Alliierten zu geben. Diana, ausgerüstet mit Schwert, Schild und magischem Seil, begleitet ihn, um Ares im kriegsgeschüttelten Europa aufzuspüren und zu zerstören.

Starke Frauen unter sich: Regisseurin Patty Jenkins mit Gal Gadot.

Starke Frauen unter sich: Regisseurin Patty Jenkins mit Gal Gadot.
http://www.coopzeitung.ch/Filmtipp_+_Wonder+Woman_ Starke Frauen unter sich: Regisseurin Patty Jenkins mit Gal Gadot.

Um der Amazonenprinzessin die richtige Portion Frauenpower zu verschaffen, wurde mit Patty Jenkins eine Regisseurin ins Blockbuster-Boot geholt, die sich mit starken weiblichen Charakteren auskennt – sie inszenierte schon Charlize Theron in «Monster», welche dann prompt einen Oscar als beste Hauptdarstellerin dafür bekam. Das ist im Fall von Gal Gadot (Fast & Furious) nicht zu erwarten und auch gar nicht das Ziel. Es reicht vollends, wenn die Kinokassen kräftig klingeln und das Vehikel «Justice League» von Wonder Woman so richtig Schub bekommt. Und das ist absolut gelungen. Die Figur der Diana vermag zu faszinieren, auch weil Gal Gadot die Amazone mit einer perfekten Mischung aus Naivität und Entschlossenheit spielt. Und das Wichtigste bei einer Comic-Verfilmung, eine gute Portion Humor, ging auch nicht vergessen – ein Fortschritt gegenüber «Batman vs. Superman». Die Dialoge zwischen Diana und Steve über Männlein und Weiblein sind köstlich, womit beide Geschlechter des Publikums auf ihre Kosten kommen. Der DC-Fehdehandschuh ist mit Schwung in Richtung Marvel unterwegs.


Credits:
Filmstart: ab 15. Juni 2017 in den Deutschschweizer Kinos
Land: USA, 2017
Länge: 141 Minuten
Regie: Patty Jenkins

Cast:
Diana – Gad Gadot
Steve Trevor – Chris Pine
Antiope – Robin Wright
Ludendorff – Danny Huston
Sir Patrick – David Thewlis

  

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Fabian Kern

Redaktor

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Veröffentlicht:
Mittwoch 14.06.2017, 11:00 Uhr

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