Mit dem Flash Player befindet man sich zuweilen in gefährlichen Gewässern.

Flash-Alternative und -Knigge

Immer mehr schwören dem gefährdeten Programm ab, doch einige Webseiten nutzen es immer noch. So schützen Sie sich beim Surfen.

Sich ein lustiges Katzenvideo im Internet anzuschauen kann Sie teuer zu stehen kommen. Über  Sicherheitslücken von Adobe Flash kann beim Abspielen von Videos, Spielen oder Werbung «Malware» auf den Computer gelangen. Unbemerkt können so Zugangsdaten gestohlen, Dateien beschädigt oder Nutzer ausspioniert werden. Adobe Flash ist ein veralteter Standard für interaktive Inhalte im Web. Die gefährdete Software ist mittlerweile aber zum Glück nicht mehr überall ein Muss, um sich Videos im Internet anzusehen. Immer mehr Webseiten, darunter die Video-Giganten Youtube und Vimeo, nutzen HTML5 statt Adobe Flash. Die fünfte Fassung von HTML, der Kernsprache des Internets, benötigt keine Zusatzsoftware auf dem PC. Sie ist nicht von einer Firma abhängig, läuft schneller und ist sicherer als Flash. Zudem ist HTML5 auch mit mobilen Geräten kompatibel.

Sicherer nutzen

Damit der neue Standard wirklich genutzt werden kann, sollten Sie Ihren Browser updaten: Eine stark veraltete Version kann interaktive Inhalte nicht anzeigen und es muss oft der alte, unsichere Flash-Standard bemüht werden. Verwendet eine Webseite noch immer Adobe Flash, führt am Flash Player kein Weg vorbei. Dies ist oft der Fall beim Online-Fernsehen, beispielsweise den Web-Auftritten von SRF und BBC sowie beim Dienst Zattoo. Wenn Sie solche Webseiten weiter nutzen wollen, können Sie das  Sicherheitsrisiko verringern. Aktualisieren Sie sowohl den Flash Player als auch Ihren Webbrowser regelmässig und nutzen Sie eine Antivirus-Software auf dem neusten Stand.

Unterdrücken

Surfen Sie selten auf flashbasierte Seiten, lohnt es sich, das Flash-Player-Plug-in zu deaktivieren, bis Sie es brauchen. Meist können Sie einstellen, dass Sie jedes Mal gefragt werden, ob Flash für eine bestimmte Webseite aktiviert werden soll. So vermeiden Sie, dass flashbasierte Werbung ohne Ihr Wissen abgespielt wird und können bei jeder Webseite individuell entscheiden, ob Sie das Risiko eingehen wollen. Ist das Plug-in, in manchen Browsern auch Add-on genannt, deaktiviert, sind Sie automatisch geschützt, falls eine neue Sicherheitslücke auftaucht.

 

HTML5 auf Youtube

Die Videoplattform Youtube bietet eine spezielle Seite, auf welcher Nutzer überprüfen können, welche Wiedergabestandards der verwendete Browser unterstützt. Hier lässt sich auch ankreuzen, dass – wenn immer möglich – der sicherere HTML5-Player anstelle von Flash verwendet werden soll.

So deaktivieren Sie das Flash Player-Plug-in

Chrome

  • Klicken Sie auf die drei Striche auf der rechten Seite der Adresszeile und wählen Sie «Einstellungen».
  • Scrollen Sie ganz nach unten und klicken auf den blauen Link «Erweiterte Einstellungen anzeigen».
  • Wählen Sie im Abschnitt «Datenschutz» die Schaltfläche «Inhaltseinstellungen»...
  • ... und suchen Sie im erscheinenden Fenster den Abschnitt «Plug-ins». Kreuzen Sie dort die Option «Selbst auswählen, wann Plug-in-Inhalte ausgeführt werden sollen».
  • Mit dem Button «Ausnahmen verwalten» können Sie häufig verwendete Seiten von der Regelung ausschliessen.
  • Um Flash ganz zu deaktivieren, geben Sie in die Adressezeile «chrome:plugins» ein und drücken Sie die Enter-Taste.
  • Suchen Sie in der angezeigten Liste den Eintrag «Adobe Flash Player» und klicken Sie darunter auf «Deaktivieren».
 

Firefox

  • Öffnen Sie das Menü, indem Sie auf die drei Striche auf der rechten Seite der Adresszeile klicken, und wählen Sie «Add-ons».
  • In der Seitenleiste auf der linken Seite des Browserfensters wählen Sie nun «Plugins» und suchen in der angezeigten Liste nach dem Eintrag «Shockwave Flash».
  • Indem Sie auf das Drop-down-Menü auf der rechten Seite des Eintrags klicken, können Sie nun wählen zwischen «Nachfragen, ob aktiviert werden soll» und «Nie aktivieren».

 

Safari

  • Klicken Sie am oberen Bildschirmrand auf «Safari» und wählen Sie «Einstellungen».
  • Gehen Sie zur Schaltfläche «Sicherheit» und drücken bei «Internet-Plug-Ins» auf die Schaltfläche «Website-Einstellungen».
  • Wählen Sie aus der Liste links den Eintrag «Adobe Flash Player».
  • Nun können Sie unten rechts über ein Drop-down-Menü die Optionen «Fragen» oder «Blockieren» auswählen. Drücken Sie anschliessend auf «Fertig».

 

Microsoft Edge

  • Öffnen Sie das Menü über die drei Punkte auf der rechten Seite der Adresszeile und klicken Sie auf «Einstellungen».
  • Scrollen Sie in der angezeigten Seitenleiste ganz nach unten und klicken Sie auf «Erweiterte Einstellungen anzeigen».
  • Stellen Sie den Regler bei «Adobe Flash Player verwenden» auf «Aus».
 

Internet Explorer

  • Klicken Sie oben auf die Schaltfläche «Extras» und dann auf «Add-Ons verwalten».
  • Klicken Sie unter «Anzeigen» auf «Alle Add-ons» und suchen Sie den Eintrag «Shockwave Flash Object».
  • Klicken Sie einmal auf den Eintrag und verwenden Sie die Schaltfläche unten rechts, um Flash zu deaktvieren.
  • Wenn Sie vor der Ausführung jeweils gefragt werden wollen, lassen Sie das Plug-in aktiviert und gehen stattdessen auf den blauen Link «Weitere Informationen». Es erscheint eine Liste mit Seiten, wo Sie Flash zugelassen haben. Wenn Sie die jeweiligen Einträge löschen, werden Sie beim erneuten Aufsuchen der Seite gefragt, ob Sie Flash zulassen möchten.

Zwei Linsen für ein Bild

Das Huawei P9, das neue Flaggschiff des chinesischen Herstellers, setzt auf eine innovative Foto-Technologie: Die 12-Megapixel-Dual-Kamera, die Huawei in Kooperation mit dem deutschen Kamerahersteller Leica entwickelt hat, verfügt über zwei Linsen. Jede Aufnahme wird sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiss gemacht und dann zu einem Bild kombiniert, was zu einer besseren Bildqualität führt. Mit einer Standby-Zeit von bis zu 566 Stunden, 32 GB erweiterbarem Speicher und einem 5,2-Zoll-Full-HD-Display steht das Android-Smartphone aus China seinen Konkurrenten von Samsung und Apple kaum nach.

Das Huawei P9 ist für 549 Franken bei Interdiscount erhältlich.

Zum Produkt bei Interdiscount

Lebenszeichen aus dem Weltall

Taylor, Mitglied einer Raumschiff-Crew, ist auf einem fremden Mond gestrandet: Das Schiff ist abgestürzt, das Schicksal der Besatzung ungewiss, und etwas Unheimliches streift umher. Die einzige Kommunikation, die Taylor hat ist… zu Ihnen? «Lifeline» verhilft textbasierten Spielen zu einem Comeback. Denn Taylor schickt Ihnen Textnachrichten, erzählt, was gerade passiert, und fragt Sie um Rat. Je nach Antwort kann es für die Hauptfigur, deren Geschlecht man übrigens nie erfährt, unterschiedlich ausgehen. Die packende Handlung entfaltet sich in Echtzeit, mit Wartepausen, während Taylor schläft oder unterwegs ist.

«Lifeline» ist für iOS (Fr.2.–) und für Android (Fr.1.90) erhältlich.

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Text:
Anna Ettlin
Foto:
Getty Images, zVg
Veröffentlicht:
Montag 13.06.2016, 14:59 Uhr

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