Auch Profi-Fotografen laden ihre Bilder in das Fotonetzwerk Flickr hoch – beliebt sind Ferien- und Natursujets.

Bilder Teilen

Flickr ist Foto-Onlinespeicher und Community zugleich. Es geht ums Sehen und Gesehenwerden – zum Beispiel mit Bildern aus den Ferien.

Einen Stapel Fotos mit zu den Freunden nehmen, um sie einzeln mühsam reihum zu reichen – das war gestern. Heute laden Fotografen die Fotos vom Computer, Smartphone oder sogar direkt von der Digitalkamera aus oft ins Internet und teilen sie so mit Freunden oder Interessierten. Eines der grössten Portale, das den dazu nötigen Online-Speicherplatz anbietet, ist der Yahoo-Dienst Flickr. Laut Jeff Bonforte, Senior Vice President Communications Products Yahoo, waren im Juni rund 112 Millionen Flickr-Nutzer registriert.

Einfache Handhabung

Wenn Sie sich kostenlos registrieren, steht Ihnen mit 1 Terrabyte (1000 Gigabyte) ein riesiger Speicherplatz zur Verfügung. Mit dem Computer oder via Smartphone-App können Sie Fotos direkt in den Onlinespeicher laden. Im Handumdrehen lassen sich diese sogar stapelweise bearbeiten, beispielsweise mit neuen Titeln versehen oder drehen. Um bei der wachsenden Anzahl von Schnappschüssen stets die Übersicht zu behalten, können Sie verschiedene Alben erstellen, per «Drag and Drop» (mit der Maus greifen und ziehen) verschieben oder auf Wunsch einzeln mit einzelnen Personen, Personengruppen oder der Öffentlichkeit teilen.

Tutorial zu Flickr

(englisch, von «Kweisch» auf Youtube)

Öffentlich oder privat?

Der Service ist einfach zu bedienen und bietet ein kleines Tutorial. Am linken Rand finden Sie viele Einstellungs- und Datenschutz-Optionen, die Sie genauestens anschauen sollten. So lässt sich hier der Kreis der Personen einschränken, die Zugriff auf die Fotos erhalten sollen. Ausserdem können Sie unter dem Punkt «Lizenzieren» festlegen, welche Rechte andere an Ihren Fotos bekommen sollen. Wer nicht will, dass die Bilder weiterverbreitet werden, wählt hier die Option «Keine (Alle Rechte vorbehalten)».

Flickr als Fotocommunity

Bei Flickr lassen sich Fotos von anderen Mitgliedern bewerten, kommentieren oder weiteren Personen empfehlen. Fotografen mit gleichen Interessen können sich in Gruppen zusammenschliessen und miteinander kommunizieren. So gibt es Gruppen, die sich regelmässig im realen Leben treffen und über ihr gemeinsames Hobby fachsimpeln.

Schlagworte für Fotoinhalte

Um die Übersicht weiter zu erleichtern, lassen sich Verlinkungen, sogenannte «Tags», erstellen. So können Sie die Bilder etwa einer Person oder einem Ort zuordnen. Flickr sucht seit kurzem sogar selbständig nach solchen Tags, die entweder in den Fotos selbst enthalten oder aus dem Motiv zu schliessen sind. Das stiess nicht bei allen Nutzern auf Gegenliebe, da in der Versuchsphase einige peinliche Fehler aufgetreten sind. Die englische Zeitung The Guardian berichtete beispielsweise von einem Bild eines Menschen mit dunkler Hautfarbe, der unter anderem als Affe vertagt worden sei. Flickr begann daraufhin, die fehlerhaften Tags zu entfernen. Es empfiehlt sich jedenfalls, eventuell vorhandene Tags sehr genau zu prüfen und nach Bedarf durch eigene zu ersetzen. So gehen nur die Daten online, die Sie tatsächlich veröffentlichen wollen.

Cleverer Helfer

Mit dem «Flickr Uploadr» geht das Verwalten der Bilder noch einfacher. Das kostenlose Tool lädt Bilder aus vorher von Ihnen definierten Ordnern vollautomatisch auf die Online-Plattform, ohne dass Sie noch etwas machen müssen. Es filtert sogar Duplikate selbständig heraus, bevor der Upload beginnt. Die Software gibt es leider nur auf Englisch).

Vorsicht gilt bei der Lizenzierung von Fotos. Infos finden Sie unter diesem Link.

Auch in dunklerer Umgebung

Die Canon EOS 6D besitzt einen Vollformat-Bildsensor, der detailreiche Bilder mit einem minimalen Bildrauschen selbst bei hohen Lichtempfindlichkeits-Werten (ISO) ermöglicht. Videos werden in Full-HD-Qualität aufgezeichnet. Die App «EOS Remote» (iOS, Android) ermöglicht die Steuerung diverser Funktionen inklusive Auslösen via WLAN aus der Ferne. Fotos können ebenfalls übers Netzwerk auf andere Geräte kopiert werden. Der ebenso ins hochwertig produzierte Gehäuse integrierte GPS-Chip hält auf Wunsch die Standortdaten der Fotos fest, was später bei der Archivierung der Fotos von Vorteil ist.

Der Canon EOS 6D Body ist bei Microspot.ch für Fr. 1’393.– erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

Stau verhindern

Wer genug hat vom allmorgendlichen Stau, kann im Strategiespiel «Does not Commute» zeigen, wie man den Verkehr flüssig hält. Alles beginnt mit einer gemütlichen Fahrt durch eine Kleinstadt in den 1970er-Jahren, als sich noch nicht viele Fahrzeuge auf den Strassen tummelten. Schnell gesellen sich aber andere Verkehrsteilnehmer wie Schulbusse, Sportwagen oder sogar Würstchenbuden hinzu. Der Spieler versucht, die Fahrzeuge mit präziser Planung rechtzeitig und unfallfrei zum Ziel zu bringen. Das Game ist sehr spassig, anfangs müssen Sie eine gewisse Frusttoleranz mitbringen – das Spiel fordert das strategische Geschick.

«Does not Commute»: kostenlos (mit In-App-Kaufoption) für iOS und Android.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Alamy, zvg
Veröffentlicht:
Montag 03.08.2015, 19:52 Uhr

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