Die Gratis-Maildienste bauen ihren Service aus.

Freemail-Dienste

Die meisten Leute bleiben jahrelang beim selben Freemail-Anbieter. Doch Nutzungsbedingungen ändern sich. Ob sich ein Wechsel für Sie lohnt? Entscheiden Sie selbst – GMX, Gmail, Bluewin?

Auch im Zeitalter sozialer Netzwerke hat die E-Mail noch nicht ausgedient. Doch welcher Gratis-Maildienst ist der Beste? Damit Sie sich besser entscheiden können, haben wir drei populäre Anbieter verglichen: Bluewin (Swisscom), Gmail (Google) und GMX.

Mailkonto erstellen

Bluewin hat für Neukunden eine Hürde eingebaut: Man muss die Mobilnummer, die Festnetznummer (nur Swisscom) oder die Adresse angeben, um sich zu registrieren. Die Angaben werden geprüft. Bei Gmail und GMX geht das einfacher.

Speicherplatz und Sicherheit

Am meisten Speicher bietet Gmail mit 15 GB – allerdings verknüpft mit einem Cloud-Konto (Online-Datenspeicher). Dazu gibt es automatisch ein Social-Media-Konto bei Google Plus und Zugang zu Diensten wie Google Drive (Online-Office-Site). Das kann zwar praktisch sein, jedoch haben nicht alle Gmail-Nutzer Verwendung dafür. Sensible Daten sollte man ohnehin offline bearbeiten. Bei Bluewin umfasst das kostenlose Mailkonto nur 1 GB Speicherplatz, bei GMX-Freemail 1,5 GB. Auch bezüglich Limite für Mailanhänge ist Gmail mit 25 MB am grosszügigsten. Bluewin erlaubt 15 MB und GMX 20 MB.

Sämtliche Freemail-Anbieter bieten eine Verschlüsselung der versendeten Daten an (mit SSL-Protokollstandard). Zum Teil ist diese obligatorisch – etwa bei GMX. Auch wenn Datenverschlüsselung nicht alle Unbefugten am Mitlesen hindert, so ist sie dennoch eine Hürde.

Mailprogramm

Zum Empfangen von E-Mails gibt es zwei Protokollstandards: POP3 und IMAP. POP3 ist bei allen Anbietern verfügbar. Er holt die Mails vom Server und speichert diese lokal auf dem PC. Danach werden sie in der Regel vom Server gelöscht. IMAP hingegen lädt die Mails auf den Rechner, behält aber eine Kopie der Nachrichten auf dem Server. Der Status wird bei jeder Abfrage synchronisiert. Den IMAP-Standard gibt es nur bei Gmail und Bluewin gratis – bei GMX gibt es ihn nur für Premium-Kunden.

Mobiles Mail

Für Gmail und GMX gibt es eine kostenlose App für Android, iOS und Windows Phone. Das neue Bluewin-Mail ist nicht auf mobile Nutzung ausgerichtet und ohne Trick nicht kompatibel.

TIPP

Man kann die Mails bei Bluewin dennoch am Smartphone oder Tablet checken, indem man sich eines Tricks behilft: Auf dem Android oder Mobile-iOS-Gerät im Firefox-, Chrome- oder Opera-Browser im Menü die Option «Desktop-Seite» oder «Desktop-Ansicht» wählen, nachdem man in der Adresszeile bluewin.ch/de/email eingegeben hat.

Wie man eine Desktop-Ansicht im Smartphone-Browser einstellt

(Englisch, von «ITJungles» auf Youtube)

Metallisches Design

Das neue Galaxy Alpha mit Metallrahmen ist 6,7 mm dünn und hat ein 4,7 Zoll Super AMOLED Display (1280 x 720 Pixel). Drin steckt ein Octa-Core-Prozessor (Quad 1,8 GHz und Quad 1,3 GHz). Die Kamera auf der Rückseite schiesst Bilder mit 12, die Frontkamera mit 2,1 Megapixel Auflösung. Beeindruckend die Video-Auflösung von 4K (3840 x 2160 Pixel) bei 30 Bildern pro Sekunde. Das Galaxy Alpha hat 2 GB RAM und einen internen Speicher von 32 GB, aber keinen Steckplatz für Micro-SD-Karten. Es kann per WLAN, NFC, Bluetooth 4.0 und USB 2.0 verbunden werden.

Das Samsung Galaxy Alpha ist in Schwarz und Weiss (auf Bestellung auch in Gold, Silber und Blau) für Fr. 679.– bei Interdiscount erhältlich.

Kleine Baum- und Pilzkunde

Im Herbst findet man viel buntes Laub. Doch wie hiess noch mal der Baum dazu? Die App «Baumportal» hilft einem unterwegs aus dem Dilemma – vor allem, wenn man mit ein paar neugierigen Kindern Blätter sammelt. Die Profis können im alphabetisch sortierten Verzeichnis «Laubbäume» suchen. Wer (noch) nicht kundig ist, behilft sich mit der Bildersuche unter «Baumblätter» oder «Baumfrüchte». Zu jedem verzeichneten Baum gibt es einen Steckbrief und Bilder. Es sind auch einige Baumpilze und Nadelbäume verzeichnet.

«Baumportal» gibt es für Fr. 1.58 bei Google Play und für Fr. 3.– bei iTunes. Die kostenlose, abgespeckte Version «Baumportal free» gibt es bei iTunes.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Fotolia, zVg
Veröffentlicht:
Montag 01.09.2014, 17:58 Uhr

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