Konzerte in der Nähe, die nächste Party oder ein Tagesausflugsziel – Freizeitportale bieten Orientierung.

Was geht ab?

Welches Konzert könnten wir am Wochenende besuchen? Was machen wir, wenn wir mit Freunden am See sind und das Wetter plötzlich nicht mehr mitspielt? Das Internet hilft weiter.

Wer die Ferien in der Schweiz verbringt oder auch einfach nur wissen will, was man am Wochenende unternehmen könnte, dem bieten Freizeitportale im Web Inspiration. Darunter gibt es spezialisierte, aber auch Generalisten. Wir haben drei erfolgreiche in der Schweiz gegründete Plattformen für Sie herausgepickt.

Ein Generalist ist die Plattform Gonna.do («gonna do» = «going to do» = «tun werden»). Sie wurde 2010 von Bernern gegründet und listet Veranstaltungen, Kurse und Ausflüge von kommerziellen Anbietern, die für die Leistung bezahlen. Nach eigenen Angaben findet man auf dem Portal rund 500'000 Freizeitaktivitäten weltweit. Laut Samuel Mäder von Gonna.do verzeichnet das Portal derzeit rund 150'000 Besuche im Monat – davon etwa ein Drittel aus der Schweiz. Wer regelmässig Empfehlungen von Gonna.do wünscht oder sich über die Plattform mit Freunden organisieren will, kann sich mit seiner Mailadresse oder auch über sein Facebook-Profil anmelden. Durch das Erstellen eines Profils werden mithilfe eines Suchalgorithmus, der zusammen mit der Fachhochschule Bern entwickelt wurde, Empfehlungen berechnet. Man kann jedoch auch ohne Profil suchen. Noch gibt es etwas wenig Suchfilter, was eine gezielte Suche erschwert.

Zürcher Studierende lancierten 2000 Tilllate.com («till late» = «bis spät»), das im Jahr 2001 als Veranstaltungs- und Fotoportal online ging und eine Kooperation mit 20 Minuten (Tamedia) startete. Mittlerweile deckt Tilllate einen grossen Teil des Nachtlebens in der ganzen Schweiz ab und hat europaweit expandiert. Heute ist Tilllate.com vollständig im Besitz der 20 Minuten AG von Tamedia. Nebst Ausgehtipps, Fotostrecken von Partys, die die Nutzer bewerten und kommentieren können, gibt es Veranstaltungsberichte und kunterbunte Lifestyle-Häppchen, wild zusammengewürfelt unter der Rubrik «Storys». Es gibt eine eigene Online-Community, in der sich unter anderem auch Singles vernetzen und finden können. Gemäss den Mediadaten verzeichnete die Internetseite Tilllate.com im Mai 2014 an die 600'000 Besucher.

Gestartet ist Ronorp 2004 als Newsletter mit Infos und Tipps für die urbane Bevölkerung Zürichs. Mittlerweile ist Ronorp international und hat sein Schweizer Terrain auf sieben weitere Städte ausgeweitet: Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen und Winterthur. Ronorp ist heute gleichzeitig Plattform (funktioniert auch ohne Benutzerkonto) und Newsletter für seine Abonnenten. Unter anderem erfährt man via Ronorp von neuen Lokalen, Veranstaltungen, aber auch, wenn beispielsweise jemand einen Nachmieter sucht, etwas zu verkaufen oder zu verschenken hat und vieles mehr – sogar Kontaktanzeigen. Registrierte Nutzer können selbst Inhalte einstellen, die von Ronorp freigeschaltet werden. Das mag mitunter ein Grund sein, weshalb die Themen auf der Webseite etwas beliebig wirken und die Übersicht ein wenig leidet. Ronorp gibt für das erste Halbjahr 2013 in der Schweiz geschätzt 178'000 Abonnenten an.

Kennen Sie tolle Webseiten mit Freizeittipps und Verzeichnissen, die andere Leserinnen und Leser interessieren würden? Dann schreiben Sie uns doch einen Online-Kommentar.

Das Prinzip Ronorp

(Video von «Ron Orp» auf Youtube)

Einige tolle Ausflugstipps in der Schweiz – von Redaktoren getestet – finden Sie nach Regionen geordnet unter www.coopzeitung.ch/freizeit

Kameraneuheit

Die Nikon D810 ist eine Spiegelreflexkamera mit 36,3-Megapixel-Sensor im Vollformat (FX). Sie verfügt über einen Autofokus und wiegt 980 g. Es lassen sich auch Bilder im RAW-Format schiessen, was viel Spielraum für eine Nachbearbeitung bietet. Sie hat eine Serienaufnahme-Funktion für bis zu sieben Bilder pro Sekunde (mit Zubehör). Sie dreht Videos in Full HD und hat je einen 3,5-mm-Klinkerstecker als Audio-Ein- und -Ausgang sowie einen HDMI-Ausgang und USB-3.0-Anschluss (Micro B). Ein Ersatzakku ist dabei.

Die Nikon D810 – ohne Objektive – ist bei Interdiscount für Fr. 3299.– vorbestellbar und ab 17. Juli 2014 in den Filialen erhältlich.

Nikon D810 bei Interdiscount

Lichtrennen

Seinen Ursprung hat das Racing-Game «LightBike2» in der Tron-Serie der 1980er-Jahre. Auf Motorrädern, die hinter sich eine Lichtwand auf der Fahrspur hochziehen, versucht man seinen Gegner einzukesseln. Dabei muss man aufpassen, nicht selbst umzingelt zu werden oder in den Spielfeldrand zu fahren. Man kann online gegen echte Spieler antreten. Neu gibt es eine Sprungfunktion, die den Spielverlauf nochmals ändern kann. Das Spiel ist in 3-D mit einer ansprechenden Grafik. Zusätzliche Funktionen und Designs kann man sich erspielen. Es wird Android 4 oder eine neuere Version benötigt – für iPhone gilt iOS 4.3 oder neuer.

«LightBike2» von Pankaku Inc. gibt es kostenlos bei Google Play und iTunes.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 14.07.2014, 18:49 Uhr

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