Jen-Hsun Huang, CEO von Nvidia, bei der Präsentation von «Shield» in San Francisco.

Gaming: Jetzt kommen neue Konsolen

In San Francisco stellten die Firmen ihre Gaming-Neuigkeiten vor. Bemerkenswert: Den Konsole-Leadern erwächst ernsthafte Konkurrenz.

Während in den vergangenen Jahren Smartphone- und Tablet-Apps die Videogame-Branche kräftig aufmischten, erwächst den Herstellern jetzt noch mehr Konkurrenz. An der diesjährigen Games Developer Conference in San Francisco kündigten gleich zwei Firmen neue Konsolen an.
Valve, unter anderem bekannt für den PC-Spieleklassiker «Half-Life», möchte ab November die Wohnzimmer mit neuen Daddelkisten namens «Steam Machine» samt Controller und Virtual-Reality (VR)-Brille erobern, mit der sich die Spieler in künstlichen Spielwelten bewegen können.
Als günstige Alternative kommt zum Start des Weihnachtsgeschäfts eine Settop-Box auf den Markt, mit der PC-Zocker ihre Games vom PC kabellos und in Full-HD-Qualität auf den Fernseher übertragen können. HTC soll eine kompatible VR-Brille dazu liefern. Bereits 2012 wurden erste Pläne vorgestellt, zuletzt war es aber lange still um das Projekt. Es handelt sich um eine logische Weiterentwicklung der PC-Spieleplattform Steam, über die sich Spieler bereits heute viele Spieltitel unterschiedlicher Anbieter kaufen und herunterladen können. Die Preise sollen sich laut Valve etwa im Bereich der gängigen Konsolen bewegen, dabei aber noch mehr Rechenpower entwickeln. Günstiger zu haben ist die Settop-Box, die in den USA inklusive Controller bereits für rund 100 Dollar angeboten wird.

Nvidia-Konsole

(Englisch, von «TechPower Productions» auf Youtube)

Mit Nvidia betritt ein weiterer Quereinsteiger die grosse Gamerbühne. Die Kalifornier, die vor allem durch ihre Grafikkarten bekannt sind, präsentierten die Spielkonsole «Shield», die bereits im Mai in die US-Läden kommen soll. Der grosse Bruder des gleichnamigen tragbaren Pendants soll die grossen TV-Bildschirme erobern. Grosse Rechenpower soll auch hier für ruckelfreies und hochaufgelöstes Gamingvergnügen sorgen. Die Spiele werden über Internet gestreamt, Gamer werden sie also nicht physisch oder als Download auf die Hardware bekommen. Zu Beginn sollen rund 50 PC-Titel zur Verfügung stehen, die eigens auf das Android-Betriebssystem angepasst wurden. Später werden für die Konsole entwickelte Spiele folgen. Der Konkurrenzkampf nimmt zu.

Morpheus kommt 2016

(Englisch, von «IGN» auf Youtube)

Die virtuelle Spielewelt steht vor der Türe: Sony kündigte an der diesjährigen GDC seine mit Spannung erwartete Virtual Reality-Brille Morpheus für das kommende Jahr an. Mit diesem Zusatzgerät für die Playstation 4 wird es möglich sein, in die Spielumgebung einzutauchen und sich darin zu bewegen. Der in San Francisco vorgestellte Prototyp besitzt einen hochwertigen OLED-Bildschirm mit Full HD-Auflösung, das ein erweitertes Blickfeld von 100 Grad aufweist. Ein gegenüber dem im Vorjahr vorgestellten Modell neues Feature, der sogenannte Social Screen, ermöglicht die Übertragung der Bilder auf den Fernseher. So können weitere Personen im Raum mitspielen.

Mittelerde: Mordors Schatten ist Spiel des Jahres

Auch in diesem Jahr wurden auf der GDC die GDC Awards vergeben. Der Fantasy-Epos Mittelerde: Mordors Schatten wurde dabei zum Spiel des Jahres gewählt.

Spielkritik: Middle Earth – Shadow of Mordor (PEGI 18, Englisch, auf Youtube)
Mehr Game-News von der GDC 2015 von «Valve News Network» (Englisch, auf Youtube)

New Nintendo 3DS XL ist bei Fust ab 240 Franken erhältlich, der kleine 3DS kostet 199 Franken.

New Nintendo 3DS XL ist bei Fust ab 240 Franken erhältlich, der kleine 3DS kostet 199 Franken.
New Nintendo 3DS XL ist bei Fust ab 240 Franken erhältlich, der kleine 3DS kostet 199 Franken.

Schneller, funktionaler, ein besseres 3-D-Bild: Nintendos neuste Handhelds «New Nintendo 3DS» und «New Nintendo 3DS XL» sollen den Spielspass für unterwegs verbessern. Die Entwickler bauten auf den Vorgängerkonsolen auf und spendierten den Neulingen weitere Features: So stehen jetzt ein zweiter (C-)Analogstick und zwei weitere Schultertasten zur Verfügung, zudem sorgt ein NFC-Chip für eine bessere Kommunikation mit anderen Geräten. Zum Beispiel können Spieler die von der «Wii U» bekannten «Amiibos» einsetzen, interaktive Figürchen, die kompatible Spiele um zusätzliche Funktionen erweitern können.

Die New Nintendo 3DS XL ist bei Fust ab Fr. 240.- erhältlich.

Ein sehr mysteriöser Todesfall

Der Spieler schlüpft in «Mystery of Neuschwanstein» (vom Games-Vergabeausschuss des Film-Fernseh-Fonds Bayern gefördert) in die Rolle der Journalistin Sarah Hamilton, die den mysteriösen Tod König Ludwigs II. von Bayern untersuchen muss. War es ein kaltblütiger Mord oder brachte sich der Erbauer des Schlosses Neuschwanstein selbst um? In derselben Nacht kam auch dessen Psychiater Dr. Bernhard von Gudden ums Leben. Sarah begibt sich zusammen mit ihrem neuen Bekannten, dem Heidelberger Professor für historische Kriminologie, Wolfgang Adler, auf eine gefährliche Suche nach der Wahrheit. 

Kostenlos für iOS- und Android-Tablets (mit In-App-Käufen). Auch für PC.

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Text: Michael Benzing

Foto:
GettyImages, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 16.03.2015, 17:25 Uhr

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