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Roboter sind wichtig im Leben von Gwenda, einer von uns erfundenen Frau in der Zukunft, geboren im Jahr 2020 und heute (im Jahr 2050) Ingenieurin. «Nao» war ihr erster Roboter, sie spielten schon als Kleinkinder zusammen.

Vom «Bremertower», einer Vertikalstadt, aus blickt Gwenda auf weitere ähnlich gebaute Orte.

Der 2049 erbaute «Bremertower»: lichtdurchflutet und begrünt.

Gwendas Roboterhündchen Akiko ist ein älteres Modell, aber man darf ja auch 2050 nostalgisch sein.

Gwenda: 2050 ist sie 30 Jahre alt

Wie sieht die Welt 2050 aus, wie lebt eine junge Frau in 35 Jahren? Wie es genau sein wird, wissen wir nicht. Doch vorstellen kann man sich schon einiges.

Gwenda sitzt beim Frühstück. Von ihrer Veranda aus bietet sich ein einmaliger Blick über die Berner Altstadt, die Alpen und den Jura. Was ist sie froh, dass sie das Haus in der Stadt verkauft hat und in den 82. Stock dieses herrlichen Mehrzweckturms gezogen ist. Die verschiedenen Teile des Komplexes sind über Lifte, Rampen und Brücken verbunden. Der Turm vereint alles, was es zum Leben braucht: Wohnungen in allen Grössen und Lagen, Büros, Schulen, Sportanlagen, Einkaufsmöglichkeiten, Werkstätten, Firmen, Kinos, Museen, Vergnügungsplätze. Gwendas Sohn und Tochter sind schon im Kindergarten oben, 35 Stockwerke über ihrer Wohnung. Ihr Roboterhündchen Akiko streift ihr um die Beine. Sie wird Akiko mitnehmen zum Treffen mit ihrer Arbeitsgruppe, in einem der Sitzungsräume im Turmpark 14. Als Ingenieurin überwacht sie derzeit mit Kollegen ein Kraftwerk in Indien und den Bau eines Hafens in Jemen. Gwenda lebt mit 30 000 Menschen in der Vertikalstadt «Bremertower».

Quantsy und Sysyfos
In der Mittagspause trifft sie sich heute mit den Kindern bei ihrer Urgrossmutter, die im Betagtenkomplex 57 lebt. Sie ist mit 105 noch recht fit und hat sich am Morgen von einem Roboter zur Andacht in die Moritz-Leuenberger-Gedenkkuppel bringen lassen. Sie schwärmt von der Stimme des täuschend echten Moritz-Hologramms. Zurück in ihrem Wohnbereich machte sie einen «Hörnliauflauf», das hat nicht nur die Kinder gefreut. Sie hatte sogar «Schinken» besorgt! Die Kleinen erzählen von den Biscuits, die sie im Unterricht mit den 3-D-Druckern fabriziert haben. Wenn der Tempomat, der die Tagesaufgaben optimiert, mittags nur eine kurze Pause taktet, trinkt Gwenda einen Drink, der die nötigen Kalorien und Vitamine enthält, dazu isst sie Algencracker. Im Expertensystem Quantsy werden Gwendas Daten zu Gesundheit und Alterung überwacht: Muskelmasse, Gehirnaktivität, Hormonspiegel, Bewegungsdaten und anderes.

 Das Einkaufssystem JustCoop ist fabelhaft: Es wird von Tempomat und Quantsy online mit Daten gefüttert und kennt die Warenvorräte zu Hause. Heute macht das System Vorschläge für fünf Nachtessen. Die Menüs erscheinen als Hologramm auf dem dreidimensionalen Bildschirm, auf dem man auch Filme gucken oder vielmehr erleben kann. Bei den Essvorschlägen sieht und riecht man im Voraus, was einen erwartet. In letzter Zeit klickt Gwenda aber öfters aufs Surprisemenü. JustCoop hat die raffinierten Waren-Verteilschächte und ihre Äste im ganzen Turm mitentwickelt. Sysyfos-Roboter bringen alles in die Wohnungen und räumen es geräuschlos ein. Wenn nötig, legen sie auch eine Putzrunde ein.

Fliegende Baumaschinen

Ein «Quadrocopter» baut das Modell eines Wohnturms.

Ein «Quadrocopter» baut das Modell eines Wohnturms.
http://www.coopzeitung.ch/Gwenda_+2050+ist+sie+30+Jahre+alt Ein «Quadrocopter» baut das Modell eines Wohnturms.

Zurzeit wird viel gebaut, vor allem Vertikalstädte. Hochleistungsfähige Holz- und Betonmaterialien sowie leichte Werkstoffe wie Carbon haben die früher üblichen Steinmaterialien weitgehend verdrängt. Die fliegenden Roboter, die es zum Bauen braucht, werden immer besser. Genau, das erinnert Gwenda daran, dass sie für morgen den fahrbaren Bauroboter mieten muss, um die Fliesen im Bad auszuwechseln. In einem halben Tag sollte das gemacht sein. Viele Menschen ziehen auch im Bett die Roboter vor. Aber das wäre nichts für Gwenda, obwohl man sich als Frau heute von so einem Roboter auch ein richtiges Kind machen lassen kann. Sie lernte ihren Mann auf einem Streifzug durch verlassene Vororte kennen. Beauham arbeitet als Trasvalitiker, hat also einen Beruf, den man vor 20 Jahren noch nicht einmal gekannt hat. Seine künstlerische Seite lebt er beim Malen aus. Gwendas Hobby ist das augmentierte Jodeln. Seit sie sich den neuen Chip hat einoperieren lassen, klingt das noch viel besser als vorher. Das alte Modell drückte auch etwas im Kehlkopfbereich.

Museumsmenschen

In der alten Stadt Bern wohnen nur noch Museumsmenschen. Sie leben noch wie im Jahr 2000 und verweigern sich dem Turmdasein. Am Samstag wollen Beauham und Gwenda mit den Kindern wieder mal dorthin. Sie finden es wichtig, dass Kinder solche Menschen kennenlernen und sehen, in welchen Häusern ihre Urahnen gelebt haben, wie es war, als man noch Teppiche saugte und Briefkästen leerte. Am liebsten gehen die Kinder dort in den Laden, der 2020 feierlich als Warenhaus der Zukunft eröffnet wurde. Gwenda schaut sich gern den Garten ihres früheren Familienhauses aus, wo heute Bananen, Ananas und Passionsfrüchte wachsen.

Zukunftsenergie

Abends blickt Gwenda auf den Tag zurück. 22 Mal hat sie heute einen Lift benutzt. Diese fahren seitlich und natürlich hinauf und hinunter mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde. Betrieben werden sie mit Energie aus fliegenden Drachen. Von ihrer Wohnung aus sieht sie auf den Teil der Hausfassade, die mit transparenten Wasserbecken verkleidet ist, in denen Algen wachsen. Die verwendet man nicht nur als Nahrungsmittel, sondern es wird daraus auch Energie zum Heizen und Kühlen der Turmstadt hergestellt. Ah, da sind noch immer ein paar der Oberländer Bergsteiger am Werk, welche die Hausfassade warten. Die kommen zum Einsatz, wenn die fliegenden Geräte überfordert sind. Die Anlage, die alles Abwasser wieder aufbereitet, ist in einem der 40 Untergeschosse installiert. Die Entwicklung solcher Anlagen war ein Meilenstein. Heute arbeiten einige Tausend Menschen allein hier im Turm am Projekt, welches das Wasserproblem auch in der südlichen Hemisphäre lösen soll. Die Bakterien, welche proteinreiches Fischfutter herstellen können, sind bereits rund um den Globus im Einsatz. Solche Erfindungen sind natürlich nützlicher als der kleine Eingriff für die Einpflanzung eines Chips, mit welchem man mittels Gehirnwellen die Musik bestimmt, welche in den Ohren erklingt. Etwas Spass muss aber auch sein …  

Apropos, im Winter reist Gwenda mit der Familie im Überschalljet nach China. Der unendlich lange Flug dauert fast zwei Stunden. Aber nächsten Sonntag gehen sie erst mal wandern. In Interlaken sind sie mit dem fliegenden Auto im Nu, dann gehts aufwärts in den Dschungel, der dort wächst, wo früher Gletscher waren. Die Kinder würden lieber mit den Drohnen spielen, aber da bleibt Gwenda hart. Am Sonntag wird gewandert.

«Was heisst Essen in Zukunft?»

Direktor des neuen «Food and Nutrition Center» CNU an der ETH Lausanne, forscht über die Ernährung der Zukunft.

Francesco Stellacci von der ETH Lausanne

Francesco Stellacci von der ETH Lausanne
http://www.coopzeitung.ch/Gwenda_+2050+ist+sie+30+Jahre+alt Francesco Stellacci von der ETH Lausanne

Was bezweckt Ihr Zentrum?
Der Ernährungsbereich entwickelt sich rasant und steht vor grossen Herausforderungen. Nahrungsmittel dienen längst nicht mehr nur der Ernährung, sondern beeinflussen immer mehr unsere Gesundheit – und dadurch unsere Lebensqualität.

Sie erforschen gesundheits-fördernde Nahrungsmittel?
Ja. Bald schon werden wir wissen, wie wir uns ernähren müssen, um bis ins hohe Alter gesünder zu sein. Es ist auch vorstellbar, dass die Ernährung dazu beitragen wird, Krebs zu bekämpfen oder Parkinson zu verhindern.

Wie ernähren wir uns 2050?
2050 wird die Weltbevölkerung bei über neun Milliarden liegen. Nicht nur die Produktion, auch die Verteilung der riesigen Mengen von Nahrungsmitteln wird zur enormen Herausforderung. Ich glaube, dass wir hier in der Schweiz zu neuen Ansätzen in der Nahrungsmittelproduktion beitragen können.

Interview: Sophie Dürrenmatt

Mehr dazu finden Sie hier

Was heute für morgen und übermorgen entwickelt wird

Wird jeder von uns in der Zukunft ein solches flugfähiges «Aeromobil 3.0» besitzen und durch die Lüfte steuern?

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Bauen: Digitales Bauen
Die Zürcher Architekten und ETH-Professoren Fabio Gramazio und Matthias Kohler beschäftigen sich seit Jahren mit den Übergängen zwischen Robotik und Architektur. Bei ihrer «Flight Assembled Architecture»-Installation bauten fliegende Roboter eine architektonische Zukunftsvision. Mehrere sogenannte «Quadrocopter» arbeiteten gleichzeitig – sie hoben und transportierten 1500 Elemente und bauten diese zu einer komplexen urbanen Struktur zusammen. 2011 entstand so das von diversen Forschern entwickelte Modell eines 600 Meter hohen multifunktionalen Wohnturms für 30 000 Menschen, einer Vertikalstadt also. Das Modell steht heute im Frac Centre in Orléans. Für Gramazio und Kohler ist die Vertikalstadt aber nur eine von vielen zukünftigen Möglichkeiten. Die digitale Fabrikation ist für sehr unterschiedliche Stadtformen denkbar

Mit 3-D-Druckern für Lebensmittel wird schon experimentiert.

Mit 3-D-Druckern für Lebensmittel wird schon experimentiert.
http://www.coopzeitung.ch/Gwenda_+2050+ist+sie+30+Jahre+alt Mit 3-D-Druckern für Lebensmittel wird schon experimentiert.

Auto: Mobilitätsbedarf wird steigen 
Bisher gab es weltweit 20 Versuche, ein fliegendes Auto zu konzipieren. Auf dem Pioneers-Festival in Wien hat die slowakische Firma Aeromobil im Herbst 2014 ihr fliegendes Auto «Aeromobil 3.0» vorgestellt. Es handelt sich um eine sechs Meter lange, zweisitzige Kombination aus Kleinflugzeug und Auto, die schon fast marktfähig ist. Paolo Della Bruna, Mobilitätsexperte des Programms «EnergieSchweiz», stellt klar, dass wohl nur ein Teil dessen, was wir uns heute für das Jahr 2050 ausmalen, tatsächlich eintreten wird. Er glaubt, dass es Entwicklungen geben wird, die heute noch nicht abzusehen sind. Staus bleiben uns laut Della Bruna wohl auch in Zukunft erhalten. 

Lebensmittel: 3-D-Drucker 
Bis jetzt ist es nicht viel mehr als ein interessantes Konzept, aber die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa investiert 125 000 US-Dollar in die Entwicklung eines 3-D-Druckers für Lebensmittel. Dabei geht es nicht um die Realisierung von Science-Fiction-Visionen. Vielmehr stellt sich mit Blick auf Langzeitmissionen zum Mars die Frage nach der Lebensmittelversorgung der Astronauten. Ein 3-D-Drucker soll die Bestandteile menschlicher Ernährung in pulverisierter, lagerfähiger Form zu tellerfertigen Menüs verarbeiten.

Roboter «Pepper» versteht menschliche Emotionen. Wird es allerdings noch Bücher und eine Bibliothek geben in der Zukunft?

Roboter «Pepper» versteht menschliche Emotionen. Wird es allerdings noch Bücher und eine Bibliothek geben in der Zukunft?
http://www.coopzeitung.ch/Gwenda_+2050+ist+sie+30+Jahre+alt Roboter «Pepper» versteht menschliche Emotionen. Wird es allerdings noch Bücher und eine Bibliothek geben in der Zukunft?

Roboter: Vorreiternation Japan 
Zwischen Mensch und Maschine – die Grenzen verschwimmen immer mehr

Roboter spielten eine wichtige Rolle in Literatur und Filmschaffen des 20. Jahrhunderts. In der heutigen Gesellschaft sind Maschinen und Roboter allgegenwärtig. In Japan gibt es über 400 000 davon, die ebenso vielfältige wie überraschende Funktionen ausüben: Theaterschauspieler, Fernsehmoderatorinnen, Promoter in Einkaufszentren, Krankenschwestern, Altenpfleger, Ordnungskräfte. Und das Vertrauen in die künftige Beherrschung der künstlichen Intelligenz scheint grenzenlos zu sein. So hat am 13. Mai 2014 das im Investmentbereich tätige Hongkonger Unternehmen Deep Knowledge Ventures (DKV) einen Algorithmus zum Verwaltungsratsmitglied ernannt. Seine Aufgabe besteht in der unparteiischen Teilnahme an den Unternehmensentscheiden. Kurzum, ein unbestechlicher Roboter …

Auch der französische Fernsehsender Canal+ hat seit letztem September seinen Chronisten aus Metall. Der 58 cm grosse Roboter, der in der Sendung «Salut les terriens» von Thierry Ardisson zum Einsatz kommt, heisst Jean-Mi. Dieser mit kognitiven Fähigkeiten ausgestattete NAO-Roboter wurde von Aldebaran entwickelt, dem weltweiten Leader im Bereich humanoider Roboter. Aldebaran lanciert im nächsten Februar in Japan, resp. im Juni in Paris einen Roboter mit emotionalen Fähigkeiten – also kein Haushaltsroboter – für das breite Publikum: Pepper, den ersten Roboter, der für das Zusammenleben mit Menschen konzipiert wurde. Es handelt sich dabei um einen Begleiter, der mithilfe der intuitivsten Schnittstellen, die wir kennen, kommunizieren kann: Stimme, Berührung und Emotionen. Zudem versucht er, Ihre Emotionen zu verstehen. Wenn Sie lachen, weiss Pepper, dass Sie gut gelaunt sind. Runzeln Sie hingegen die Stirn, merkt er, dass Sie etwas beschäftigt. Man darf gespannt sein!

Mehr zu Pepper finden Sie hier.

Algenkraftstoff
Derzeit investieren viele Unternehmen, vor allem aus dem Bereich der Energieerzeugung und der Ölförderung, in die Entwicklung von Algenkraftstoffen. So plant beispielsweise Exxon gemeinsam mit Synthetic Genomics Incorporated ein 600-Millionen-US-Dollar-Projekt zur Erzeugung von Algenbiokraftstoff. Der US-Luftfahrt Konzern Boeing hat verkündet, bereits Testflüge mit Algenkraftstoff zu planen. In Deutschland wurde ein Arbeitskreis "Algenbiotechnologie" gegründet. Bisher werden aber keine kommerziellen Anlagen zur Erzeugung von Biokraftstoffen betrieben.

Hirn-Computer-Schnittstellen
Laut Professor Ian Yeoman wird es in Zukunft Hirn-Computer-Schnittstellen geben, die unter anderem Live-Übersetzungen in alle Sprachen liefern. Dann können wir uns in Tansania mit den Leuten auf der Straße auf Kisuaheli unterhalten. Technologie wird Barrieren zwischen Menschen und Kulturen einreißen. Es sei alles eine Frage der Computerleistung, und die werde schon 2050 kein Problem mehr darstellen.

Überschallflieger
Von New York nach Tokio Fliegen in nur vier statt 15 Stunden - und zwar ohne einen Knall beim Durchbrechen der Schallmauer, in einem benzinsparenden Überschalljet, der aussieht wie ein Gefährt aus Star Wars. Ein solches Flugzeug könnte in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten Realität werden. Ge-Chen Zha von der Universität Miami entwirft gemeinsam mit Mitarbeitern der Florida State University dieses Ultraschall-Flugzeug namens SBiDir-FW (Supersonic bi-directional flying wing), das in zwei Richtungen fliegen kann. Das Projekt hat gerade einen Preis für innovative Ideen von der Nasa erhalten.

 
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Eva Nydegger

Redaktorin der Coopzeitung

Roboter Nao: Von der Kindercity Volketswil zur Verfügung gestellt

Hintergrund: Getty Images

Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 29.12.2014, 00:00 Uhr

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