Es ist ganz Ohr: Smartphones haben das Potenzial, ihre Besitzer auszuspionieren.

Smartphone auf eigenes Risiko

Unser Mini-Computer mit Telefonfunktion erzählt viel über uns. Schützen wir uns so gut wie es geht vor unerwünschten Einblicken und Angriffen!

Wer unterwegs online geht, spielt Cyberkriminellen in die Hände. Dies schreibt die Meldestelle für Cyberkriminalität des Bundes KOBIK in ihrem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht. Dass wir vermehrt unterwegs online gehen, öffne dem Identitätsmissbrauch Tür und Tor. Tatsache ist: Noch nie waren wir so viel online wie heute. Und am häufigsten sind wir das mit dem Smartphone. Laut Media Use Index 2014 der «y&r Group Switzerland» surfen drei Viertel der Schweizerinnen und Schweizer mit dem Smartphone – rund ein Drittel mehr als noch zwei Jahre zuvor. Rund 3,8 Millionen Schweizer besitzen ein Smartphone.

Was Sie wissen müssen

• Egal, ob Android-Phone, iPhone oder Windows-Phone: Wenn Sie ein neues Smartphone kaufen, müssen Sie es registrieren. Seien Sie sich bewusst, dass sie damit den Herstellern Ihre Adressdaten, Mail und die Telefonnummern ihrer Kontaktliste preisgeben. Teilweise ist Schummeln bei den Angaben möglich, aber natürlich nicht erwünscht.

• Die Mehrheit der Apps greift ebenfalls auf diese Information zu. Besonders häufig ist dies bei Gratisapps der Fall, denn gratis gibt es eigentlich nichts, die Entwickler wollen eine Gegenleistung: Wenn sie schon kein Geld für ihre App verlangen, wollen sie gewisse Informationen. Eindämmen können Sie dies, indem Sie Apps installieren, die wenige Berechtigungen fordern. Das bedeutet freilich, dass Sie ab und zu etwas für eine App bezahlen.

• Wichtig für die Sicherheit sind regelmässige Updates – mit diesen werden auch Sicherheitslücken geschlossen.

• Installieren Sie auf Ihrem Smartphone eine Sicherheitsapp, die es zusätzlich vor Viren, Zu- oder Angriffen schützt. Teilweise bieten die Apps sogar eine Verschlüsselungsfunktion für Ihre Daten. Empfehlenswert ist ein Blick in die Testtabelle des unabhängigen IT-Security-Instituts AV-Test mit Sitz in Magdeburg in Deutschland. Das Institut veröffentlicht regelmässig Testresultate aktueller Sicherheitssoftware.

• Wenn Sie Apps oder Musik kaufen, empfiehlt sich der Einsatz einer Prepaid-Karte mit einem App-Store-Guthaben. So bleibt Ihnen die Angabe einer Kreditkartennummer erspart.

Sicherheitsapps im Test des AV-Testinstituts

Laden ohne Kabel

Das Galaxy S6 von Samsung hat ein 5.1 Zoll grosses Super-AMOLED-Display mit einer Quad-HD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln. Es lässt sich um einiges schneller aufladen als seine Vorgänger. Zudem ist es drahtlos ladefähig – die Wireless-Ladestation ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten. Die Rückkamera fotografiert mit bis zu 16, die Frontkamera mit bis zu 5 Megapixeln Auflösung. Das Galaxy S6 hat zudem einen in der Home-Taste integrierten Fingerabdruck-Scanner. Laut Samsung hat es eine verbesserte Energieeffizienz gegenüber seinen Vorgängermodellen.

Das Samsung Galaxy S6 ist in Schwarz, Weiss, Blau oder Gold ab Fr.699.– (32 GB) bei Interdiscount erhältlich.

Zum Produkt bei Interdiscount

Handyschutz

Die Sicherheits-App «AVL» erkannte  100 Prozent der 2950 Beispiele an bösartigen Androidprogrammen im Test des unabhängigen IT-Security-Instituts AV-Test. Mit der App lassen sich Anrufe von unterdrückten oder bestimmten Nummern blockieren. Sie bietet ausserdem Schutz vor bösartigen und Phishing-Webseiten. Erfreulich ist, dass die App nur wenig Leistung beansprucht und sich das Smartphone trotz ihres Betriebs bei einer normalen Nutzung nicht verlangsamt. Laut AV-Test konnten ihr auch kein Einfluss auf die Batterielaufzeit und keine Fehlalarme nachgewiesen werden.

«AVL» von Antiy gibt es kostenlos im Google Play Store.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 13.04.2015, 14:57 Uhr

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