Die Zukunft des Essens sieht Chloé Rutzerveld in Hightech: Die Niederländerin holt komplette Mini-Menüs aus dem Drucker.

Hausgemacht, und doch ganz anders.

Foodprint Zukunftsforscher sagen voraus, dass in einigen Jahren jeder einen 3-D-Drucker hat. Aber nicht nur im Büro: Schon bald könnten auch Pasta, Pizza und Co. aus dem Drucker kommen.

Penne, Fusilli, Farfalle – und das ist nur die Spitze des Eisbergs: Italienische Pasta gibt es in schier zahllosen Formen. Was aber, wenn selbst diese enorme Auswahl nicht reicht? Geht es nach dem marktführenden Pasta-Hersteller Barilla, werden Restaurants und Hobbyköche bald schon ihre eigenen Pasta-Sorten entwickeln können.

Der Weg dazu führt über den 3-D-Druck. Das Verfahren ist aus der Herstellung von Bauteilen bekannt und findet zunehmend auch in der Gastronomie Verwendung. An der Expo 2015 in Mailand präsentierte Barilla gemeinsam mit dem niederländischen Forschungsinstitut TNO den Prototyp eines Druckers für Teigwaren. Während bei der traditionellen Herstellung der Teig durch vorgeformte Düsen gepresst wird, wird er bei dem neuen Verfahren vom Drucker in dünnen Schichten aufgetragen. So lassen sich weit komplexere Formen herstellen als bisher, zum Beispiel Pasta-Rosen, die beim Kochen ihre Blütenblätter entfalten.

Pizzeria im Weltall

Noch steckt der gastronomische 3-D-Druck in den Kinderschuhen. Doch Schokolade, Marzipan und andere Süssigkeiten eignen sich bereits jetzt ausgezeichnet für die kreative computergesteuerte Verarbeitung. Zur Herstellung anderer Lebensmittel muss der Prozess noch verfeinert werden. Das Potenzial geht aber weit über dekorative Spielereien hinaus. So könnte in Zukunft jeder sein Essen exakt dem eigenen Nährstoffbedarf anpassen. Reichhaltige, aber eher unappetitliche Lebensmittel wie Algen oder Insekten könnten kulinarisch attraktiv präsentiert werden. Und aus lange haltbaren, gefriergetrockneten Grundstoffen liesse sich unter Zugabe von etwas Wasser ein feines Menü ausdrucken.

Wer nun an Science-Fiction denkt, liegt gar nicht so falsch: Gerade an der letztgenannten Möglichkeit ist auch die Nasa interessiert. Die US-Weltraumbehörde möchte Astronauten auf dem Weg zum Mars abwechslungsreiche und nahrhafte Menüs aus Lebensmittelpulvern drucken – so zum Beispiel Pizza, einen anderen italienischen Klassiker. Obwohl die Nasa das vor zwei Jahren gestartete Projekt aus Budgetgründen vorläufig zurückgestellt hat, muss die Menschheit nicht auf eine Pizza aus dem 3-D-Drucker verzichten: Der Prototyp wird vom Start-up-Unternehmen Beehex für die terrestrische Anwendung weiterentwickelt.

Die Besatzung der International Space Station ISS profitiert auf andere Weise vom 3-D-Druck: Wer aus der Cupola des Moduls Tranquility hinunter zur Erde und auf den italienischen Stiefel blickt, kann dabei einen Espresso geniessen: 3-D-gedruckte Tassen erlauben dank ihrer ausgeklügelten Form nämlich normales Kaffeetrinken in der Schwerelosigkeit.

So kommt das Essen aus dem Drucker

«Edible Growth» – Projekt von Chloé Rutzerveld

Kaffeepause im All

 

Die neue Lumix DMC-TZ101 ist die stärkste Reise-Zoom-Kamera von Panasonic. Der 1-Zoll-MOS-Sensor, das lichtstarke Leica-Objektiv mit 10-fach-Zoom (25–250 mm) sowie 5-Achsen-Bildstabilisierung machen brillante Aufnahmen ebenso möglich wie spontane Schnappschüsse. 4K-Foto und -Video, die Post-Focus-Funktion (jetzt aufnehmen, später fokussieren) und die Fernsteuerung mittels WiFi und Smartphone eröffnen zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten. Zudem ist das kompakte Leichtgewicht dank 1,2-Megapixel-Sucher und Touch-Monitor leicht zu bedienen.

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Berühren verboten

Wenn Sie einen grossen roten Knopf sehen, juckt es Sie in den Fingern? Dann ist «Please, Don’t Touch Anything» das richtige Spiel für Sie! Das Prinzip: Ein Kollege bittet Sie, kurz auf seinen Arbeitsplatz aufzupassen: ein Bildschirm, ein Poster und ein leeres Pult, in dessen Mitte der besagte rote Knopf prangt. Der Kollege bittet Sie, nichts anzufassen, und geht. Indem Sie seine Weisung ignorieren, können Sie versteckte Elemente auf seinem Pult entdecken, Puzzles lösen, Minigames spielen und vieles mehr. Jeder Lösungsweg führt zu einem anderen Ende.

«Please, Don’t …» ist für Fr. 5.– auf iOS und Fr. 5.47 auf Android erhältlich.

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Text:
Anna Ettlin
Foto:
Chloé Rutzerveld , zVg
Veröffentlicht:
Montag 09.05.2016, 15:00 Uhr

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