Hautpflege

Ein «Who is who» der Gesichtspflege-Produkte

 
 
 
Öl
Sogenannte trockene Öle haben einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Die Haut kann sie mühelos aufnehmen, daher ziehen sie gut in die Haut ein.
Creme
Eine Hautcreme ist eine halbfeste streichfähige Masse zum Auftragen auf die Haut. Sie besteht aus einer wässrigen (hydrophilen) und einer öligen bzw. fetten (lipophilen) Komponente.
 
 
 
Lotion
Lotionen dienen sowohl der Reinigung als auch der Pflege der Haut. Eine Lotion ist flüssig, bisweilen kann sie Alkohol enthalten. Manche Lotionen sind nur fürs Gesicht bestimmt, andere für die Anwendung am ganzen Körper  (Bodylotion).
Maske
Ziel sind die Revitalisierung und Erfrischung der Haut. Man trägt die Maske auf das Gesicht auf (Mund und Augenpartien aussparen) und lässt sie einwirken. Danach entfernt man sie wieder mit einem Tuch oder Schwamm.
 
 
 
Peeling
(von Englisch «to peel», schälen) Ein Peeling ist eine Paste, die  kleine Körnchen enthält wie etwa Sand. Es wird durch kreisende Bewegungen und mit sanftem Druck aufgetragen und entfernt so abgestorbene Hautschüppchen.
Serum
Es enthält eine besonders hohe Wirkstoffkonzentration. Die Textur ist leicht und fettarm bis fettfrei, Seren sollen bis in tiefere Hautschichten eindringen. So lassen sich besonders in der Anti-Aging-Pflege beanspruchte Hautpartien punktuell behandeln.
 
 
 

Pickel entstehen, wo Talgdrüsen sind. Sind diese besonders aktiv, wird die Haut ölig. Um herauszufinden, welchen Hauttyp man hat, Gesicht reinigen und zwei Stunden warten, wie sich das Hautbild entwickelt.

 

Fettige Haut

  • Gesichtshaut glänzt schnell, vor allem die T-Zone
  • Die Haut fühlt sich ölig an
  • Anfällig für Pickel
  • Länger keine Falten

Wichtig: Auch ölige Haut kann feuchtigkeitsarm sein und ein Spannungs- gefühl erzeugen

Pflege

  • Ölfreie Produkte bevorzugen
  • Produkte mit Mikroschwamm-Technologie verwenden, die den Talg aufsaugen (mattierend)
  • Peeling oder reinigende Maske 2- bis 3-mal/Woche
  • 2-mal/Tag Reinigung (morgens und abends)
  • 1- bis 2-mal/Woche Peeling

Maske: abwechselnd Talgdrüsenregulation und Feuchtigkeit

 

Mischhaut

  • T-Zone ist ölig, Wangen und Hals sind trocken
  • T-Zone ist anfällig für Pickel


Pflege

  • 1-mal/Woche Peeling, wenn nicht verhornt, ansonsten 2- bis 3-mal/Woche (evtl. nur in der T-Zone)
  • Reinigung: Bei Tendenz  zu Bibeli ein entzündungshemmendes Produkt wählen

Bei eher trockener Haut: milde Produkte. Ansonsten Produkt für Mischhaut

 

Trockene Haut

  • Auch «normale» Haut genannt
  • Haut ist matt im ganzen Gesicht
  • Selten Pickel
  • Feuchtigkeitsarme, reife Haut ist anspruchsvoll (schneller Falten und Linien)


Pflege

  • Tägliche milde Reinigung der Haut (pH-Wert 5,2 bis 5,5)
  • 2 bis 3 feuchtigkeitsspendende, pflegende Masken/Woche
  • Peeling alle 7 bis 14 Tage

Serum und Creme respektive Feuchtigkeit und Lipide.

Alle meine Tübchen

Cremes, Lotions und Co.  Die Auswahl an Kosmetikprodukten ist schier unermesslich. Da fragt sich: Was braucht meine Haut eigentlich?

Die Haut ist unser grösstes Organ. Sie reagiert schnell auf  Einflüsse wie etwa Stress, psychisches Ungleichgewicht oder Schlafmangel. Aber auch äusserliche Faktoren beeinflussen den Zustand der Haut, wie falsche Pflege oder Umwelteinflüsse, etwa die Jahreszeit. Da ist es wichtig, die Pflege auf die Bedürfnisse der Haut abzustimmen. Dabei darf man ruhig ausprobieren, was der Haut guttut und was nicht. Denn grundsätzlich gilt: «Die Haut zeigt schnell, wenn ihr etwas nicht passt», sagt Susan Meier (54), Kosmetikerin HFP, aus Luzern. Wichtig sei dabei, dass man die Haut beobachte und allenfalls die Pflege anpasse.

Wechseln erlaubt
Daher sei es kein Problem, neue Pflegeprodukte auszuprobieren. «Der Wechsel der Produkte geschieht automatisch im Laufe des Jahres. Die Bedürfnisse der Haut sind in der kalten, trockenen Winterszeit andere als in der warmen, feuchteren Sommerszeit», erklärt das Vorstandsmitglied des Schweizer Fachverbands für Kosmetik. Meist ist sogar der Wechsel der Produkte innerhalb einer Kosmetiklinie möglich: Viele bieten eine Tages- und eine Nachtcreme, ein Serum und ein Öl an. «Im Winter kann man die Nachtpflege als Tagespflege einsetzen, da diese meist reichhaltiger ist als die Tagescreme. Diese Intensität kann die Haut im Winter gut gebrauchen», erklärt Susan Meier.

Jede Haut ist anders
Vorsicht geboten beim Wechseln ist für all jene, die mit einem Produkt ein bestimmtes Ziel erreichen wollen oder allgemein eine eher problematische Haut haben. «Ausprobieren geht aber auch dann», findet die Expertin. Im Grundsatz gilt: Jede Haut ist anders. Man kann die Hautpflege nicht standardisieren. Wir haben einige Punkte zusammengetragen, die Ihnen bei der Wahl der Pflegeprodukte helfen können.

Die Reinigung

Ohne gute Reinigung nützt die Pflege nicht.

Die Haut hat einen pH-Wert zwischen 5,5 und 5,8. Viele Reinigungen sind alkalisch/basisch (pH-Wert 8 bis 8,5). Basische Produkte reinigen gut, sie öffnen die Poren. Danach sollte man aber mit einem Tonikum (saurer als Haut) die Poren wieder schliessen, bevor man das Pflegeprodukt aufträgt. Vor allem bei trockener Haut ist ein Tonikum wichtig, da die Feuchtigkeit sonst verdunstet. Der Gedanke, dass bei offenen Poren die Feuchtigkeitscreme besser einzieht, ist falsch. Allerdings zieht eine gute Feuchtigkeitscreme auch ein, wenn die Haut im Normalzustand ist, also ohne Tonikum.

Mittlerweile gibt es auch Reinigungen, welche kein Tonikum mehr benötigen.

Vitamine für die Haut

Vitamin A (Retinol) Wichtig für die Hautbildung, soll zur Glättung von Fältchen beitragen, steigert die Zellregeneration und die Hautelastizität
 
 
Vitamin B3 Wichtig für den Stoffwechsel und die Hautregeneration
 
 
Vitamin C Natürlicher Aufheller und Antioxidant, sorgt für die Bildung von Bindegewebe
 
 
Vitamin E Antioxidant, es soll helfen, die Hautoberflächenstruktur zu verbessern
 
 
Vitamin H (Biotin) Unterstützt den hauteigenen Regenerationsprozess

Diese Wirkstoffe werden in Pflegeprodukten verwendet, können aber auch über die Nahrung aufgenommen werden.

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