Heldinnen nicht vergessen

Zum Weltfrauentag vom 8. März erscheint ein Geschichtsbuch mit speziellem Fokus.

Es geht der Frage nach, wieso die Heldinnen der Weltgeschichte so häufig unbekannt blieben. Laut Autorinnen hänge das oft damit zusammen, dass Erinnerungen an starke oder aufmüpfige Frauen bewusst ausgelöscht wurden. So entsetzten die Schriften von Marie Dentière die Genfer Stadtoberen zur Reformationszeit so sehr, dass man ihre Bücher vernichtete und dafür sorgte, dass im 16. Jahrhundert in Genf von Frauen kein einziges Wort mehr gedruckt wurde!

Spannend auch die Geschichte von Hatschepsut. Die mächtigste Frau, die je am Nil lebte, liess sich im Alten Ägypten zum Pharao Maatkare krönen. Um 1458 v. Chr. wurde das Andenken an Maatkare/Hatschepsut für mehr als 3000 Jahre ausgelöscht: Wochenlang vernichteten Steinmetze mit Bronzemeisseln fast alle Hieroglyphen, Statuen und Bilder, die sie zeigen. Nur weniges entging der Zerstörung. Doch im 20. Jahrhundert wurde ihr herausragendestes Bauwerk, der eigene Totentempel, wieder errichtet. Lauter solche Geschichten finden sich in diesem Buch für jedes Alter.

Kerstin Lücker und Ute Daeschel: «Weltgeschichte für junge Leserinnen». Im Handel oder für Fr. 30.– plus Fr. 5.– Versandkosten unter: www.coopzeitung.ch/shop


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Eva Nydegger

Redaktorin der Coopzeitung

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ZVG
Veröffentlicht:
Montag 06.03.2017, 07:01 Uhr

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