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Silvan Grütter
schreibt am 05.06.2018


Hilfe, die Dinos sind los!

25 Jahre nach Urzeit-Hit «Jurassic Park» kommt jetzt der fünfte Teil der Saurier-Saga in die Kinos.

Aber was macht sie aus, die Faszination für Spinosaurus, Brontosaurus und den riesigen Brachiosaurus? Es ist die Faszination des Schreckens. Jahrtausendelang kämpfte der Mensch um einen möglichst vorteilhaften Platz in der Nahrungskette. Die Vorstellung, dass wir uns an der Fleischtheke im Coop plötzlich mit einem Tyrannosaurus Rex um das letzte Rindshuftsteak streiten oder in der Gemüseabteilung auf einen 30 Meter langen Ultrasaurus treffen, jagt uns zu Recht einen gewaltigen Schrecken ein. Dinosaurier waren die Vulkane im Reich der Tiere: Unkontrollierbare Naturgewalten mit gewaltigem Zerstörungspotenzial. Gegen einen Tyrannosaurus hätten wir ziemlich schlechte Karten, beim Ultrasaurus gingen wir vielleicht noch als Kollateralschaden durch.

Auch in der Schweiz haben die Dinos ihre Duftmarken hinterlassen: Für die Titelgeschichte dieser Ausgabe machte sich meine Kollegin Raffaela Brignoni auf Spurensuche. Fündig wurde sie unter anderem bei einem Paläokünstler in Zürich und einem Dino-Experten im Tessin. Das Dino-Treiben aus Hollywood verfolgen die Schweizer Experten genau: «Ich habe es den Filmen zu verdanken, dass ich viele Aufträge von Museen erhalten habe, die nach und nach Rekonstruktionen von Dinosauriern und anderen prähistorischen Tieren haben wollen», so Urzeitkünstler Beat Scheffold, der dafür sorgt, dass die Dinos auch hier los sind.

Hilfe, die Dinos sind los!

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