1 von 5


Dieser TV-Prototyp von Sharp, Philips und Dolby zeigt 3-D ohne Spezialbrille und kann bis zu 16-fache HD-Auflösung darstellen.

Einen Ultrakurz-Distanz-Projektor mit «4K»-Auflösung in einem Möbel mit integrierten Lautsprechern und Platz für mehr stellte Sony vor.

Neu, kompakt und dennoch mit derselben technischen Ausstattung wie die grossen Kollegen – das Xperia Z1 Compact von Sony.

Intels Prototyp eines neuartigen Ladegeräts: In dieser Ladeschale sollen sich diverse Geräte drahtlos aufladen lassen.

Die FDR-AX100 von Sony ist die erste bezahlbare «4K»-Kamera im handlichen Format.

Hits von der CES 2014

In Las Vegas ist die diesjährige Heimelektronik-Messe CES (Consumer Electronics Show) mit einigen Krachern zu Ende gegangen. Wir stellen Ihnen unsere Highlights vor.

Einen 3-D-Fernseher der Sonderklasse entwickelt Sharp derzeit in Zusammenarbeit mit Philips und Dolby: Der LED-TV hat die 16-fache Auflösung gängiger HD-Fernseher, sprich: 7680 x 4320 Pixel, auch «8K» genannt. Damit diese auch zur Geltung kommt, hat das Gerät eine Bilddiagonale von 85 Zoll (215.9 Zentimeter). Der Zuschauer soll, gemäss Sharp, in den Genuss «lebensechter» 3-D-Bilder kommen, ohne dass er eine 3-D-Brille benötigt. Tech-Blogger und Journalisten vor Ort stellen dem 3-D-Effekt ein gutes Zeugnis aus. Den ersten 8K-TV präsentierte Sharp schon 2011, neu ist das brillenlose 3-D-Bild. Bleibt anzumerken, dass derzeit noch keine TV-Station in 8K-Auflösung sendet. Ob sich das Format etablieren wird, bleibt abzuwarten.

Smartphones werden tendenziell immer grösser – grosse Displays mit guter Auflösung sollen die Käuferschaft locken. Doch Sony hat erkannt, dass die Handys ab einem gewissen Format die Hosentasche ganz schön strapazieren, wenn nicht gar zu sprengen drohen – und stellte das Sony Xperia Z1 compact vor. Im Gegensatz zu den Kompakt-Versionen anderer Smartphone-Hersteller – meist «Mini» genannt –, blieb das Xperia Z1 compact von Leistungseinbussen verschont. Es hat, laut Sony, dieselben Funktionen wie sein grösserer Bruder Z1: 2 GB RAM, einen Quadcore-Prozessor mit bis zu 2.2 GHz Leistung. Es misst 127 x 64 x 99.5 Milimeter. Seine 20.7-Megapixel-Kamera nimmt Videos in HD (1080 Pixel) auf, hat zahlreiche weitere Features und soll bis zu einem gewissen Grad wasser- und staubdicht sein. Zur Markteinführung Ende Januar/Anfang Februar läuft es noch mit Android Jelly Bean 4.3 – bald soll jedoch ein Update auf Version 4.4 folgen. Es wird bei Fust, Interdiscount und Microspot.ch erhältlich sein.

Revolutionär kommt der Protoyp eines drahtlosen Ladegeräts von Intel daher: die «Smart Charging Bowl», die Intel-CEO Brian Krzanich an der CES 2014 vorstellte. Es handelt sich um eine spezielle Schüssel, die dereinst mehrere Geräte gleichzeitig aufladen können soll. Sämtliche Gadgets – wie Handys, Kameras, Notebooks, Tablets, Smart-Armbänder etc. – sollen kompatibel werden. Das ist allerdings Zukunftsmusik, denn im Moment versorgt die Smart Bowl erst ein Gerät mit neuer Energie: ein Bluetooth-Headset. Sie funktioniert mittels Nahfeld-Magnetresonanz-Technologie. Wie hoch die Belastung durch elektromagnetische Strahlung ist, ist allerdings noch unbekannt.

Um ultrahochaufgelöste Videobilder zu erzeugen, braucht es die passende Kamera: Die erste handliche «4K»-Kamera (3840 × 2160 Pixel) zu einem normalsterblichen Preis präsentierte Sony dieses Jahr. Sie heisst FDR-AX100. Ihr Bildsensor misst ganze 1 Zoll (13.2 x 8.8 Milimeter) in der Diagonale. Via HDMI-Kabel lässt sich die Kamera an einen «4K»-TV anschliessen, sofern man denn einen hat. Laut Sony ist es allerdings auch möglich, das Videomaterial an einem normalen Full-HD-Fernseher anzusehen. Integriert ist ein 5.1-Surround-Kanal-Mikrofon. Man kann jedoch auch ein Externes anschliessen. Die AX100 hat keinen internen Speicher, man benötigt eine SD-Speicherkarte oder einen Memory Stick. Sie hat zudem eine Wifi- und NFC-Schnittstelle (NFC: Nahfeldkommunikation – Datenübertragung per Bluetooth). Die Schärfe lässt sich auch über den manuellen Fokus justieren. Die Kamera kommt Ende Januar Anfang Februar für um 2000 Franken auf den Schweizer Markt. Ohne Akku und Speicher wiegt sie etwa 790 Gramm.

Ein «4K»-Projektor mit ultrakurzer Projektionsdistanz von Sony soll im Sommer 2014 zu einem Preis zwischen 30'000 und 40'000 US-Dollar in den USA auf den Markt kommen. Der Projektor ist in ein Möbelstück integriert, das links und rechts Lautsprecher eingebaut hat – zusätzlich hat es noch Stauraum für weitere Komponenten. Gemäss Sony kann man die Projektionsfläche zwischen 66 und 147 Zoll einstellen. Die Lichtintensität betrage 2000 Lumen. Der Projektor funktioniert mit Laser-Dioden und unterstützt 3-D bei Full-HD-Auflösung. Das System misst 110 x 26.5 x 53.5 Zentimeter.

«4K»-Projektor von Sony mit ultakurzer Projektionsdistanz

(Englisch, Cnet auf Youtube)

Xperia Z1 compact von Sony

(Deutsch, techstage.de auf Youtube)

«4K»-Camcorder FDR-AX100 von Sony

(Englisch, Cnet auf Youtube)

Surface Pro 2

Das Tablet Surface Pro 2 hat das neue Windows 8.1 Professional vorinstalliert. Mit 907 Gramm wiegt es mehr als ähnlich grosse Tablets. Das höhere Gewicht ergibt sich unter anderem aus der leistungsfähigeren Hardwareausstattung und dem hochwertigen Gehäuse. Dieses ist aus Magnesium in dunklem Titangrau und hat an der Rückseite einen ausklappbaren Ständer. Das Surface 2 Pro ist praktisch ein Notebook im Tablet-Format, was auch den Preisunterschied zu anderen Tablets erklärt. Es bietet 128 GB Speicher, 4 GB RAM, einen i5-Prozessor der vierten Generation, Schnittstellen für USB 3.0 und Micro-SDXC-Karte sowie einen Kopfhörerausgang und einen magnetischen Port, um entweder das Netzkabel oder einen Eingabestift anzudocken, der im Paket enthalten ist. Ausserdem besitzt es einen Video-Ausgang und einen CoverAnschluss. An Letzterem lässt sich auch die Surface-Tastatur andocken, die optional erhältlich ist. Das Tablet lässt sich mit dem Eingabestift, aber auch über das 10-Punkt-Multitouch-Display (10.6'') bedienen. Es hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Die integrierten Kameras (vorne und hinten) filmen beide in 720-Pixel-HD. Laut Microsoft hält der Akku im Vergleich zum Vorgänger Surface um einiges länger.

Das Surface Pro 2 ist bei Microspot.ch für 1048 Franken (Preis bis ca. Ende Februar gültig) erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

Was ist drin?

«Codecheck Barcode & QR Scan» ist eine Konsumenten-App, die Infos zu erfassten Produkten des täglichen Bedarfs bietet. Unter anderem zu den Inhaltsstoffen, der Nachhaltigkeit («Umweltinformation») sowie Labels und Gütesiegeln. Als Orientierung bei den Lebensmitteln gibt es eine Nährwert-Ampel. Infos lassen sich durch Einscannen des Barcodes abrufen oder über Produktekategorien suchen. Zu einigen Produkten gibt es Kommentare und Beiträge – sowohl von Nutzerinnen und Nutzern als auch von Lebensmittelchemikern. Um die Datenbank zu vervollständigen, bauen die Entwickler der App auf die Nutzerinnen und Nutzer: Bei noch nicht erfassten Produkten erscheint eine Online-Eingabemaske, in die man Produkt-Daten eintragen und Bilder hochladen kann.

«Codecheck Barcode & QR Scan» gibt es gratis bei Google Play und iTunes.

Kommentare (0)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.





Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld:

$springMacroRequestContext.getMessage($code, $text)






Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.

Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Gettyimages, zVg
Veröffentlicht:
Donnerstag 23.01.2014, 15:08 Uhr

Weiterempfehlen:



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?