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Reichlich Platz für den Nachwuchs: Citroën C4 Cactus …

… Nissan Qashqai und …

… VW Golf Sportsvan sind besonders familienfreundlich.

Im Auto unterwegs mit den Kindern

Nicht immer ist der Nachwuchs gut gesichert. Das liegt zum Teil an den Autos, oft aber auch an mangelnder Sorgfalt bei Auswahl und Montage der Kindersitze.

Wenn die ganze Familie mit dem Nachwuchs im Auto unterwegs ist, wird es in den meisten Fahrzeugen schon bei zwei Kindersitzen auf den Rücksitzen eng. Das zeigt ein aktueller Praxis-Test des TCS, bei dem lediglich drei der neueren Modelle als «sehr empfehlenswert» mit vier Sternen ausgezeichnet wurden: der Citroën C4 Cactus, der Nissan Qashqai und der VW Golf Sportsvan. Bei diesem Test wurde zudem erkennbar, dass gute Ergebnisse im Bereich Kindersicherheit bei den Euro-NCAP-Crashtests nicht sehr viel über die Praxistauglichkeit aussagen, zum Beispiel darüber, ob auch mehrere Kindersitze Platz haben oder wie einfach sich deren Installation gestaltet.

Unter diesen speziellen Aspekten prüft der TCS seit 2010 jeweils die wichtigen Neuheiten auf dem Schweizer Automarkt. Vier oder gar fünf Sterne (die Bestnote wurde im aktuellen TCS-Test allerdings von keinem der 13 Kandidaten erreicht) gibt es, wenn ein Fahrzeug von Anfang an bereits für den Transport von mehreren Kindern konzipiert wurde und dementsprechend auch dafür geeignet ist. Für Familien mit mehreren Kindern kommt meist nur ein grösserer Kombi oder einer der Minivans infrage. Diese Autos sind in der Regel gut geeignet für die sichere Unterbringung mehrerer Kinder. Wenn nicht mehr als zwei Kindersitze im Auto montiert werden müssen, können aber auch Modelle geeignet sein, die im TCS-Praxistest «nur» zwei Sterne bekommen haben.

Der TCS empfiehlt daher, vor dem Kauf des Familienautos eine Probefahrt mit dem Nachwuchs und den Kindersitzen zu machen. Denn bei manchen Wagen, deren Platzangebot auf den ersten Blick üppig zu sein scheint, kann es Probleme beim Montieren geben: Die Isofix-Verankerungen sind schwer zugänglich, die Sicherheitsgurte zu kurz oder die Lektüre der Bedienungsanleitung ist eher verwirrend als hilfreich. Bei manchen Modellen ist zudem ausgerechnet der mittlere Platz in der zweiten Reihe ausdrücklich nicht für die Befestigung eines Kindersitzes vorgesehen, obwohl die kleinen
Passagiere in der Mitte sicherer untergebracht wären als an den Türen.

TCS-Test Kindersitze im Auto 2014
TCS-Test Kindersitze im Auto 2010 bis 2013

Baby an Bord

Fangkörper: erhöhter Schutz bei einer Frontalkollision.

Fangkörper: erhöhter Schutz bei einer Frontalkollision.
Fangkörper: erhöhter Schutz bei einer Frontalkollision.

Bei einem Autounfall ist das Risiko für die Kleinsten am grössten. Eine 2012 durchgeführte Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) mit dem TCS ergab, dass jedes zweite Kind nicht optimal geschützt war. Dass die kleinen Passagiere im Auto besonders gefährdet sind, liegt an den hohen Schleuderkräften, die bei einem Unfall auftreten und auch bei geringem Tempo zu schweren oder gar tödlichen Verletzungen führen können. Ein guter Kindersitz schützt davor, indem er einen Grossteil der beim Aufprall entstehenden Kräfte auffängt. Für optimalen Schutz muss der Sitz aber auch zu Grösse und Gewicht des Kindes passen. Bei Produkten mit Preisen um die 100 Franken zeigte der aktuelle TCS-Test wenig Erfreuliches: Sechs von zehn Kandidaten sind durchgefallen.

TCS-Kindersitztest II 2014

So sichern Sie die Kinder richtig:

Bis 1.5 Jahre

1.5 bis 4 Jahre

4 bis 12 Jahre

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Martin Winkel

Redaktor

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 05.01.2015, 15:00 Uhr

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