Unter Beobachtung: Selten ist die Datenbeschaffung so offensichtlich.

Im Netz: Spione in der Stube

Sie sollen für mehr Sicherheit sorgen, doch Überwachungskameras können auch Kriminellen das Handwerk erleichtern. Spionageabwehr ist angesagt.

Nach einem Schäferstündchen im Wohnzimmer landete ein britisches Paar unfreiwillig auf einer Pornoseite im Internet. Hacker hatten es geschafft, den ans Internet angeschlossenen Fernseher im Wohnzimmer unter ihre Kontrolle zu bringen. Der Smart-TV wurde so zur Webcam: Kamera und Mikrofon zeichneten alles auf, was im Raum vor sich ging. Doch smarte Fernseher sind nicht die einzigen Spione, die wir uns selbst in die eigenen vier Wände holen. Sprach- und Gestensteuerung ermöglichen es, immer mehr Geräte komfortabel mit Worten oder einfachen Handbewegungen zu steuern. Doch die Einfachheit geht auf Kosten der Sicherheit und des Datenschutzes.

Doch Sie können das Risiko mit einfachen Mitteln minimieren: Laden Sie regelmässig Updates der TV-Software herunter, trennen Sie die Internetverbindung bei Nichtgebrauch und aktivieren Sie den Virenschutz. Wie das bei Ihrem Modell geht, sehen Sie in der Bedienungsanleitung.

Gefährliche Sprachassistenten

Potenzielle Spione sind auch Smartphones, die via Sprache gesteuert werden. Ist diese Funktion aktiviert, sind die Mikrofone ständig in Bereitschaft und warten auf Anfragen. Falls Sie auf dieses Feature verzichten können, schalten Sie es in den Einstellungen aus.

Spionage-Kamera

Mehr Sicherheit vor Einbrechern verspricht sich, wer zu Hause eine Überwachungskamera montiert. Diese Geräte werden mit dem heimischen Funknetzwerk verbunden und helfen den Bewohnern, die Wohnung während Abwesenheiten zu überwachen. In der Regel lassen sich die Bilder von jedem Ort aus übers Handy abrufen. Aber auch von Unbefugten: Millionen solcher Kameras wurden in jüngster Zeit gehackt, weil ihre Besitzer zu leichtsinnig gehandelt und die voreingestellten Passwörter nicht geändert hatten. Die Hacker konnten deren Wohnungen deshalb rund um die Uhr beobachten. Wer sich ein solches Gerät anschafft, sollte gleich nach der Installation das System mit einem möglichst starken Passwort schützen, um das Risiko zu mindern. 

Fazit: Mit einfachen Massnahmen erschweren Sie Kriminellen ihr Geschäft erheblich.

Spione im Kinderzimmer

Sicherheitslücken in Spielzeug und GPS Uhr
Marktforschung: spionierende Spielzeuge

Fitness-Tracker

Der «Fitbit Flex 2» zählt die Schritte und Minuten, in denen Sie sportlich aktiv sind, und berechnet die verbrannten Kalorien. Die erweiterte Schlaferkennung wacht darüber, ob Sie sich in der Ruhezeit erholen können, die Alarmfunktion weckt durch leichte Vibrationen. LEDs zeigen an, sobald auf dem Handy ein Anruf oder eine SMS eingeht. Das Besondere: Der Tracker ist abnehmbar und passt nicht nur in das Armband, sondern auch in optional erhältliche Armreife oder Kettenanhänger.

Fitbit Flex 2, für Fr. 109.90 erhältlich bei Interdiscount, microspot.ch und Fust.

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Casino-Zockerei

Online-Zocken ohne finanzielles Risiko – das können Sie mit «Extra Slot Stars». US-Star Mario Lopez, Moderator der mit einem Emmy Award ausgezeichneten «Extra»-
Spielshow, bringt den Las-Vegas-Style der grossen Casinos auf den kleinen Smartphone-Bildschirm. Sorglos können Sie die Slot-Maschinen und andere Spielautomaten bedienen, während Sie der Newsticker mit News aus dem «Extra»-Magazin versorgt. Für Motivation sorgt das Belohnungssystem: In jedem Level lassen sich Erweiterungen freischalten, so beispielsweise neue Kleidungsstücke für Ihre «Extra Slot Stars»-Avatare.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Getty Images, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 31.10.2016, 16:45 Uhr

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