Thomas Winkler, Head of Digital Management bei Schweiz Tourismus.

Im www – von analog zu digital

Historisch gesehen liegt die Steinzeit drei Millionen Jahre zurück. Digital gesehen keine 30 Jahre. 1990 ging die weltweit erste Website online.

Plakat von Schweiz Tourismus (2004).

Plakat von Schweiz Tourismus (2004).
http://www.coopzeitung.ch/Im+www+_+von+analog+zu+digital Plakat von Schweiz Tourismus (2004).

Ab 1994 mischte auch Schweiz Tourismus mit einer noch einfachen Website im weltweiten Netz mit. 1999 entstand die Plattform Myswitzerland.com. Wer damals auf diese Seite ging, musste zuerst sagen, woher er ist und welche Sprache er spricht. «Heute wäre das unvorstellbar», sagt Thomas Winkler (57), der Leiter Digital Management bei Schweiz Tourismus. Heute merkt das System das alles selbst. «Wir können so marktspezifische Angebote präsentieren.» Konkret heisst das, wenn ein Schweizer heute die Website myswitzerland.com aufruft, empfängt ihn Herbststimmung. Tut dies eine Amerikanerin, wird ihr bereits der nächste Winter schmackhaft gemacht. Ein Japaner erfährt relativ prominent, wie ein Stecker in der Schweiz aussieht, damit er sein Smartphone laden kann. Und Gäste aus dem arabischen Raum bewahrt das Programm davor, dass sie auf Wellnessbildern allzu viel unbedeckte Haut junger Frauen sehen müssen.

Winkler und sein Team betreuen das Portal in 16 Sprachen mit bis zu 18 000 Seiten pro Sprache. Der Inhalt stammt von Hunderten von Anbietern, die Zeiten und Preise auf dem aktuellen Stand halten. Inzwischen erfolgen mehr Zugriffe via Smartphone als via Computer. 2004 wurde myswitzerland.com zum besten Tourismusportal der Welt gekürt.

Und wohin geht die Reise weiter? «Virtual reality und augmented reality heisst die Zukunft», sagt Winkler. Künftig wollen die Leute virtuell durch unser Land gehen und zu Hause sehen, was sie in den Ferien erwartet. «Das Filmmaterial dazu wird jetzt schon hergestellt.»

Die Coopzeitung behandelt «100 Jahre Schweizer Landeswerbung» in einer Serie. Teil 9: 1997–2007.

abriela über Ferien auf der Lenzerheide GR (2001)

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«In den Ferien, auf der Wanderung am Grat entlang Richtung Gleitschirm-Startplatz, bauten wir ein grosses Steinmändli.»ext

Karin über ihre Skiferien-Erinnerungen in Bürglen UR (2001)

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«Blick aus der roten Seilbahn. Als Kind verbrachte ich manch schönen Skitag auf dem Biel-Kinzig und auch als Familie genossen wir tolle Tage dort und die Fahrten mit dem roten Bähnli.»

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Thomas Compagno

Redaktor

Foto:
Swiss-image.ch, Museum für Gestaltung Zürich/Plakatsammlung/ZHdK/effact AG für Werbung Zürich, zvg
Veröffentlicht:
Montag 13.11.2017, 15:51 Uhr

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