Ungestörter Genuss: Was das 4-K-HDR-Display des Sony Xperia kann, zeigt sich erst unter der Haube.

Internationale Funkausstellung 2017

Fernseher, die wie Gemälde aussehen, und sprechende Haushaltgeräte – an der IFA in Berlin waren coole Produkte zu bestaunen.

Superflach, schärfer, grösser, smarter – das sind die Trends bei den TV-Geräten. Auch beim Design gehen die Hersteller neue Wege, etwa Samsung mit «The Frame»: Ausgeschaltet wirkt der Fernseher an der Wand wie ein Gemälde. Dank Bewegungssensor kann es sich von selbst ein- und ausschalten, wenn jemand den Raum betritt oder verlässt. Wie es sich für ein Kunstwerk gehört, sind diverse Rahmen – auch in Holz – erhältlich sowie eine Art Staffelei als Standfuss. Der UHD-Fernseher, wahlweise in 55 und 65 Zoll, soll ab 2200 Franken kosten.
Zukunftsmusik ist ein Prototyp von Panasonic, der mit intelligentem Glas arbeitet: So verwandelt sich die Scheibe an einem Schrank plötzlich in einen TV-Monitor.

Das automatisierte Haus

Branchenriese Devolo hat beim Smart-Home-Sortiment ein grosses Update mit neuen Funktionen angekündigt. Ist niemand zu Hause,  wird die Alarmanlage aktiviert und die Heizung nach unten geregelt. Kommt ein Familienmitglied heim, schaltet die Hauselektronik beispielsweise Soundanlage und Heizung wieder ein – mit den vorgewählten Einstellungen.

Sprachgesteuert

Gezeigt wurden auch Haushaltgeräte, die sich durch Sprachbefehle steuern lassen. So können Kühlschränke von Liebherr mit Sprachassistent Alexa interagieren, und via Smartphone kann man bei diesen Geräten schon beim Einkauf aus der Ferne eine tiefere Temperatur einstellen. Früher zentrales Thema an der IFA, nun wieder auf dem Weg zum Trend-Produkt: der Plattenspieler. Diverse Hersteller haben den Vinyl-Boom aufgenommen und bieten die Nadelspieler in neuen Varianten an. So wird es von Thomson in Zusammenarbeit mit Bigben ein Modell geben, das sich dekorativ an die Wand hängen lässt. Wird das Gerät eingeschaltet, öffnet sich seitlich eine Abdeckung. Eine gute Idee, denn aktuelle Möbel sind nicht mehr auf die klappbaren Plattenspieler abgestimmt. Natürlich wird die aktuelle Technik Einzug halten – drahtlose Soundübertragung via Bluetooth. Das Gerät soll im Januar auf den Markt kommen, der Preis steht noch nicht fest.

Einfache 3-D-Aufnahmen

Auch die neusten Smartphones waren in Berlin zu sehen. Am meisten Aufmerksamkeit erregte Sony mit einer ausgebauten Variante seines XZ1, das mit 5,2 Zoll respektive 4,6 Zoll grossem Display erhältlich sein wird. Das Neue daran: Erstmals lassen sich damit 3-D-Aufnahmen erstellen. Dazu muss man lediglich mit der Kamera um ein Objekt herumfahren. Aus den Daten können 3-D-Druck-Anbieter ein Modell erstellen. Zudem bietet das Smartphone eine Superzeitlupen-Funktion für Videos mit 960 Bildern pro Sekunde – eine spektakuläre Entschleunigung in der rasanten Tech-Welt.

Kampf gegen Flöhe

Die Aufgabe klingt einfach: Entferne alle Flöhe vom Spielfeld, indem du sie in die Luft sprengst, durch eine Falltür schickst oder vier Flöhe derselben Farbe in einer Reihe oder zu einem Quadrat aneinanderreihst. Dabei darf jeder Floh aber nur einmal bewegt werden. Da immer wieder neues Ungeziefer kommt, wird dies ein Kampf gegen die Zeit. Drei Spielmodi und 100 Levels, der noch kniffligere Rundenmodus und Grafiken im Cartoon-Style halten einen auch nach längerer Spielzeit bei Laune.

«Puzzle Pests», Fr. 2.–/2.20, iOS/Android, ab 3 J.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 11.09.2017, 15:55 Uhr

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