Es gibt verschiedene Beamer-Technologien. Seit etwa drei Jahren sind gewisse Geräte sogar 3-D-tauglich.

Beamer – Ganz grosses Kino

Filme und Videogames machen auf der Leinwand oft mehr her. Bei der Auswahl des richtigen Projektors hat der Kunde die Qual der Wahl.

Ein guter Film oder ein rasantes Videospiel kommen auf einem grossen Bildschirm besser rüber als auf einem kleinen. Liebhaber grosser Dimensionen schaffen sich einen Videoprojektor für das Heimkino an. Der Beamer wird an eine Signalquelle wie den Bluray-/DVD-Player oder die Spielkonsole angeschlossen und projiziert die Bilder auf eine Leinwand.

Die grosse Auswahl an Beamern erschwert die Kaufentscheidung. Eine Business-Version unterscheidet sich beispielsweise grundsätzlich von einem heimkinotauglichen Modell. Bei Cineasten und Gamern am weitesten verbreitet sind derzeit DLP (Digital Light Processing = digitale Lichtverarbeitung) oder LCD-Beamer. Bei Letzteren wird der Lichtstrahl in seinen Einzelfarben durch verschiedene Spiegel geleitet und zu einem Bild zusammengesetzt. Bei einem DLP-Gerät werden die Farben durch ein Farbrad erzeugt. Der farbige Lichtstrahl wird auf einen DLP-Chip geleitet, der das Bild erzeugt.

Für die DLP-Technologie spricht vor allem die sehr schnelle Reaktionszeit, was beispielswiese bei Sportübertragungen oder schnellen Actionfilmen wichtig ist. Ein stärkerer Kontrast sorgt zudem für ein tieferes Schwarz. Ausserdem brennt das Bild nicht ein und das Gerät ist weniger staubempfindlich.

Für die LCD-Technik spricht neben dem günstigeren Preis das geringe Gewicht und die kompakte Grösse, was solche Geräte sehr mobil macht. Zudem ist die Farbintensität höher. Nachteilig wirken sich vor allem die langsamen Reaktionszeiten und die Einbrenngefahr des Bildes, beispielsweise bei Videogames, aus.

Bei beiden Projektoren-Typen lässt die Lichtleistung der Lampe relativ schnell nach. Es lohnt sich daher, auf die Herstellerangaben zur Lebensdauer zu schauen und im Internet nach Er-fah-rungen anderer Käufer zu suchen. Zudem sollte man sich vor der Anschaffung über den Preis einer Er-satzlampe erkundigen. Hier gibt es erhebliche Unter-schiede zwischen den einzelnen Modellen. Auch die Geräuschemission variiert stark.

Die neueren LCD-Projektoren mit Laser-Lichtquelle arbeiten sehr leise. Sie bieten natürliche Farben bei hoher Lichtstärke. Aufgrund der Laser-Lichtquelle kann man das Gerät ohne Wartezeit ein- und ausschalten. Die Geräte sind allerdings noch sehr teuer und schwer.

Bezüglich Auflösung sollten sich potenzielle Käufer überlegen, ob es unbedingt Full HD sein muss oder ob eine geringere Auflösung ausreicht. Ähnliches gilt für die 3-D-Tauglichkeit. Auch die Grösse des Beamers spielt eine Rolle – bei beengten Verhältnissen sollte man unbedingt ein Modell mit verstellbarer Linse (Lens Shift) wählen. So lässt sich das Bild auf der Leinwand verschieben, ohne den Projektor zu bewegen.

Die Anschlüsse werden bei der Auswahl des geeigneten Geräts oft vergessen. Mehrere HDMI-Anschlüsse oder eine Wireless-Verbindung sind praktisch, zudem sollte auch ein VGA-Port vorhanden sein. Ausserdem ist auch die Grösse der Leinwand ein Thema. Als Faustregel gilt: Die Entfernung des Betrachters geteilt durch zwei ergibt die Breite der Leinwand. Wer es luxuriös mag, greift zu einer motorisierten Leinwand, die per Fernbedienung aus der Decke heruntergefahren wird.

Unterschied zwischen DLP und LCD (Der «Fliegengittereffekt» ist bei neueren Geräten passé)

Epson-Beamer

Der Epson EH-TW6100W (LCD) eignet sich vor allem für Filmliebhaber, Gamer und Sportfans. Speziell an diesem ­Beamer: Die Übertragung funktioniert per Wireless-HD über Funk. Kabellose Geräte speisen ihre Signale direkt ins Gerät ein, andere Quellen werden an den ­Epson-HD-Transmitter ange­-schlos­sen und übermitteln das Signal auf diesem Weg. 3-D-Inhalte können ebenfalls ­abgespielt werden, eine Shutter-Brille (3-D-Brille) wird mit­geliefert. Die 2300 Lumen des Pro­jektors sorgen für ein sehr helles Bild, damit kann man auch in helle­ren ­Räumen Filme schauen. Fünf ­ver­schiedene Farbmodi und eine ­automatische Farboptimierung ­machen ständige Korrekturen der ­Einstellungen überflüssig, das ­Kontrastverhältnis von 40 000 : 1 ­ermöglicht ein tieferes Schwarz. ­

Epsons High-End-Beamer gibt's für
Fr. 1949.– bei Interdiscount.

Tetris Blitz

Das Puzzlespiel Tetris hat auch nach Jahr­zehnten nichts von seinem Reiz verloren. Immer wieder bieten neue Versionen Spielspass. «Tetris Blitz» ist eine temporeiche Variante des Klassikers. Nach einem kurzen Tutorial gehts gleich zur Sache. Der Spieler muss versuchen, innerhalb von zwei Minuten möglichst viele Reihen abzu­bauen. Wenn man eine grössere Anzahl Reihen geschafft hat, werden zusätzliche Steine nach oben geschoben, für die es mehr Punkte gibt. Die Zeitbeschränkung sowie diverse Powerups (stärkende Objekte oder Fähigkeiten) bringen jede Menge Action mit hinein und machen das Game zu einer will­kommenen Abwechslung für unterwegs. Es benötigt nicht allzu viele Berechtigungen.

«Tetris Blitz» steht kostenlos im Google Play Store und bei iTunes zum Download bereit. Der Hersteller bietet zusätzliche Erleichterungen gegen Bezahlung.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
gettyimages, zVg
Veröffentlicht:
Montag 16.09.2013, 08:00 Uhr

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