Ist das Navigationsgeräte der richtige Weg zum Ziel? 

Sie:

Nein. Ich verlasse mich in erster Linie auf mich selbst und meinen Orientierungssinn. Denn was bewirkt ein Navi? Man macht sich keine Gedanken mehr über die Strecke, über den Weg, über das Ziel. Also ist man völlig abhängig von diesem virtuellen Chauffeur, der bloss Daten kennt und sich nicht für Land und Leute interessiert. Ich hingegen liebe es Karten zu lesen, Einheimische nach dem Weg zu fragen, die Gegend nach besseren Strassen abzusuchen. Was übrigens die Grundidee von Navigation ist: Das Feststellen der momentanen Situation und das Erkennen der besten Route zum Ziel. Und das trau ich einem elektronischen Chauffeur einfach nicht zu.

Er:

Im Prinzip schon. Es gibt vernünftige technische Errungenschaften, das Navi gehört dazu. Vor allem, wenn man sich auf fremden Kontinenten bewegt. Ich weiss noch zu gut, wie ich früher mit der Landkarte auf dem Schoss durch Neusseland gefahren bin und dabei fast im Graben gelandet wäre. Oder wie Schreiber in Australien jemanden nach dem Weg fragen wollte, bloss war da niemand ausser einem Emu. Oder als wir in Island statt in einem Bed and Breakfast vor einem Gletscher standen. Darum meine Devise: Im Ausland verlasse ich mich aufs Navi, Zuhause aber auf meinen inneren Kompass. 

 

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Sie:

Ohne Navi findet man den Weg immer. Aber mit Navi kommt man viel leichter vom Weg ab und verliert sich dann heillos. Kann ja sein, dass in einem grossen Land mehrere Orte gleich bezeichnet werden, oder? Und  dann hat man, keine Ahnung, wo man wirklich ist und wie man überhaupt dorthin kam. Es nervt gewaltig, wenn die elektronische Stimme dabei auch noch behauptet: «Sie haben Ihr Ziel erreicht!» Eine reine Lüge, wenn man im Nirgendwo gelandet ist. Navis sind sture Besserwisser, die keine Verantwortung übernehmen. Das ist eine Eigenschaft, die ich auch an Menschen nicht mag.

Er:

Um die beste Strecke herauszufinden, muss man Karten lesen können. Eine Eigenschaft, die meine Frau nicht hat, denn sie stuft Autobahnen und Feldwege als gleichwertig ein. Zudem liebt sie es, anzuhalten und wildfremde Menschen ohne Vorwarnung  anzusprechen. Dabei sind die gar nicht vorbereitet auf meine Frau. Darum finde ich ein Navi angenehm: Es erspart mir Peinlichkeiten und Diskussionen. Es ist pragmatisch, reduziert Fortbewegung auf die Strecke zwischen Start und Ziel. Da das Navi sagt, wo es lang geht, kann ich den Blick in die Weite schweifen lassen, während Schreiber in einer Karte starrt, panisch die Richtung ändert und gar nicht sieht, wo wir gerade sind.

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