Kandiszucker: Jedes Stück ein Kristall

Der Kandiszucker wächst in zwei bis drei Wochen 18 bis 25 Millimeter – die optimale Grösse für Würfelkandis.

Aus Indien
Das Wort Kandis geht auf das altindische «khanda» zurück. Das bedeutet Gebrochenes, Teil oder ein Stück. Es taucht etwa ab dem 4. Jahrhundert auf.

Aus der Wanne
Früher stellte man Kandis mit  Zwirnfäden her: Diese hängte man in den Zuckersaft im Bottich. So wuchsen die Kristalle heran. Heute entstehen sie in hoch konzentrierten Zuckerlösungen in grossen Kristallisierungsbehältern oder -wannen.

Ins Bier
Belgischen Bieren (vor allem Trappistenbieren) wird Kandis vor der Vergärung zugesetzt. Dieser rückt das Alkoholaroma deutlich in den Hintergrund.

Ins Vokabular
Abgeleitet vom Kandis ist das Verb kandieren: Das bedeutet, dass etwas mit Zucker überzogen wird. Wortschöpfer soll der Arzt Paracelsus um 1526 gewesen sein.

Kommentare (0)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.










Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.

Susanne Stettler

Freie Autorin

Foto:
zvg
Veröffentlicht:
Montag 26.02.2018, 09:50 Uhr

Die neusten Kommentare zu Frisch auf den Tisch:

Elisa antwortet vor 2 Monaten
Pulpo
Bei uns in Galizien hat der Pu ... 
Denise Kilchmann antwortet vor 2 Monaten
Waffeln
Am kommenden Samstag, 9. Juni, ... 
ueli antwortet vor 2 Monaten
Butter
was genau ist der unterschied ... 

Diese Themen könnten Sie auch interessieren:



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?