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Kartenlegespiel «Memory» im Test

Jetzt gibts eine nachhaltige Memory-Version vom WWF. Ein Schweizer hatte bei der Namensgebung übrigens seine Hände im Spiel.

Kaum jemand weiss, dass das Spiel, bei dem die gleichen Bildpaare gefunden werden müssen, erst seit 1959 seinen Namen trägt. «Schuld» daran war ein Schweizer. In den 1940er-Jahren erschien in Basel das sogenannte «Zwillingsspiel». Dieses war kein Erfolg, nicht mehr als 500 Exemplare wurden abgesetzt. Heinrich Hurter, ein Schweizer, der in London lebte, fand aber Gefallen daran, nahm es nach England mit und bastelte eine Version zum Eigengebrauch für seine Kinder. Für die grosse Verbreitung aber sorgte erst sein Sohn William, der inzwischen Militärattaché in London war. Er brachte es in die Schweiz zurück und überzeugte den Ravensburger Spieleverlag, es herauszubringen. Als es um den Namen ging, erinnerte er sich, dass die Nachbarskinder es nur «memory game» genannt hatten. Der Name war geboren. Übrigens ist Memory eine Erfolgsgeschichte: Seit 1959 hat allein Ravensburger mehr als 50 Millionen Stück in über 70 Ländern verkauft.

 
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Die Version vom WWF ist nichts Neues. Sie ist aber ein farbenfrohes Spiel mit 24 schönen Spielplättchen aus FSC- zertifiziertem Holz. Zwölf verschiedene Motive mit Säugetieren aus allen Erd- teilen werden gezeigt, aufgenommen von WWF-Tierfotografen. Die grossen und dadurch handlichen Plättchen sind für kleinere Kinder gut greifbar. Das «WWF Memory» bietet neben dem Unterhaltungs- auch einen gewissen Lernwert.

Bewertung

Glücksfaktor:

Strategiefaktor:

Spieltempo:

Komplexität:

Spieleranzahl: 4 bis 6 für Spieler ab 3 Jahren
Dauer: ca. 10 Minuten
Preis: Fr. 29.95 (erhältlich bei Coop City)
Verlag: Waldmeier

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Markus Kohler

Redaktor

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 15.02.2016, 13:35 Uhr

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