Keiner zu klein, Media-Experte zu sein? Mitnichten! Lassen Sie die Kleinen nicht allein mit Computer, Tablet und Co.

Rat zur Medienerziehung

Haben Sie auch schon den Kopf geschüttelt über Babys, die im Kinderwagen mit Smartphones spielen? Experten geben Ihnen recht. Einige Tipps, wie man Kinder an Neue Medien heranführen kann.

Rund 98 Prozent der Schweizer Haushalte mit Kindern haben Internetzugang, das sagen die aktuellsten Zahlen des Bundesamts für Statistik. Die Eltern sind gefordert, ihren Nachwuchs auch im Netz und im Umgang mit Tablet, Computer, Smartphone und Co. nicht unbetreut zu lassen. Hier einige Tipps:

  • Kinder unter drei Jahren sollte man noch keine elektronischen Geräte wie Smartphones, Tablets oder Computer bedienen lassen, gemäss Experten zum Thema Jugend und Medien. Diese müssten erst lernen, sich in der realen Welt zurechtzufinden.
  • Erwachsene haben eine Vorbildfunktion. Wer häufig das Smartphone oder andere Geräte benutzt, kann eine Nachahmung des Verhaltens schlecht verbieten.
  • Das Nationale Programm «Jugend und Medien» warnt davor, Medien wie TV, Smartphones, Videogames, Computern oder Tablets zu viel Bedeutung zuzumessen, indem man sie zu etwas Besonderem erhebt. Etwa dadurch, dass man sie zur Bestrafung oder Belohnung einsetzt. Denn so kann bei Kindern der Eindruck entstehen, dass diese Dinge wichtiger sind als andere.
  • Sinnvoll ist es, Kinder bis etwa zum 13. Altersjahr im Umgang mit dem Internet intensiver zu begleiten und zusammen altersgerechte Inhalte zu suchen und anzusehen. Denn aus guten Gründen sind Profile auf sozialen Netzwerken erst ab 13 erlaubt.
  • Für alle Altersgruppen gilt: Vereinbaren Sie eine Nutzungsdauer pro Woche oder Tag, damit der Konsum nicht ausufert. Abends sollte ab einer gewissen Zeit Schicht im Schacht sein, damit es nicht zu Schlafstörungen kommt.
Auf der Webseite von Jugend und Medien finden Sie Empfehlungen zur elterlichen Begleitung der Kinder nach Alter (Vorschulkinder, Primarschüler – mit Angaben zu Bildschirmzeiten nach Alter – und Teenager, inkl. Beispiele)

    

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Gefahren im Web wie Pädophilie, Belästigung, Kostenfallen oder traumatisierende Inhalte. Ermutigen Sie es, mit Fragen auf Sie zuzukommen.
  • Allgemein empfohlen wird, dass Kinder erst ab 12 Jahren ein eigenes Handy besitzen. Brauchen sie früher eines, sollte es kein Smartphone sein, sondern ein einfaches Handy mit Grundfunktionen.
zur Broschüre «Die wichtigsten Tipps für den sicheren Umgang mit digitalen Medien» (Jugend und Medien)
Pro Juventute Merkblätter zu Gamen, Umgang mit neuen Medien, Idealbilder und Neue Medien, Sexting, Cybermobbing, Sexualaufklärung und Elterninformation zu Medienkompetenz
E-Learning-Tool für Eltern zu Neuen Medien und elterlicher Begleitung von Pro Juventute

Die Uni Zürich sucht Teilnehmende für eine Studie über den Medienkonsum und das Freizeitverhalten von Familien. Ziel ist es, mehr über die Mediennutzung und das Freizeitverhalten von Familien zu erfahren.

Es geht um Fragen wie: Wie verbringen in der Schweiz wohnhafte Familien ihre Freizeit? Wie wichtig ist bei ihnen dabei die Mediennutzung? Welchen Stellenwert hat die Mediennutzung im Vergleich zu anderen Freizeitaktivitäten? Wie gehen Eltern mit den neuen Herausforderungen um, die sich durch elektronische Medien stellen? Welche Regeln haben Sie zur elektronischen Mediennutzung? Was ist erlaubt, was nicht? Welche Sorgen haben Sie bezüglich des elektronischen Medienkonsums? Oder wie wirkt sich kindliche Mediennutzung auf das Schlafverhalten aus?

Gesucht sind

  • Mütter mit (mindestens) einem Kind im Alter von 11-14 Jahren
  • Das Kind sollte nach Schulschluss an maximal 3 Wochentagen (Mo-Fr) fremdbetreut werden (z.B.Hort). In der übrigen Zeit sollte die Betreuung hauptsächlich von der Mutter (alleine oder gemeinsam mit dem Vater/Ehepartner/Partner) zu Hause stattfinden.
  • Sie besitzen einen PC oder ein Smartphone mit mobilem Internet, auf das auch ihr Kind Zugriff hat.

Die Teilnahme beinhaltet

  • Teilnahme von Mutter und Kind
  • Einführungstermin von ca. 1 Stunde an der Universität Zürich/Oerlikon für Mutter und Kind
  • Während 2 Wochen füllen Mutter und Kind bequem von zuhause ein Abendtagebuch am PC oder Smartphone aus (max. 10 Minuten pro Abend; getrennt voneinander).
  • Abschliessend beantworten Mutter und Kind von Zuhause einen letzten Online-Fragebogen (ca. 30 Minuten).

Teilnehmende bekommen

  • Die Teilnahme wird mit 100 Franken vergütet (pro Mutter-Kind-Paar).
  • Sie erhalten eine personalisierte Auswertung des Medienkonsums in ihrer Familie sowie nützliche Tipps zum Umgang mit Medien und Kindern.
  • Ihr Kind hat die Chance einen Alpamare Gutschein (Wert 170 Franken) zu gewinnen.

Die Daten der Mutter und des Kindes werden anonym behandelt und nicht weitergegeben. Die Kinder erfahren nichts über die Antworten ihrer Mütter und umgekehrt.

Details und Teilnahme
Facebookseite der «What's up»-Studie der Uni Zürich

Fürs schmale Portemonnaie

Das Honor 4X von Huawei geht mit seinem 5,5 Zoll grossen Display fast als Phablet (Phone und Tablet) durch. Dieses hat eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln und zeigt 16 Millionen Farben. Der interne Speicher von 8 GB ist mit Micro-SD-Karte auf bis zu 32 GB erweiterbar. 2 GB Arbeitsspeicher und der 1.2-GHz-Achtkern-Prozessor mit 64-Bit-Architektur tragen zu einer ordentlichen Smartphone-Leistung bei. Die Rückkamera fotografiert mit bis zu 13, die Frontkamera mit bis zu 5 Megapixeln. Das Honor 4X ist ein Dual-SIM-Gerät (für Micro-SIM). Vorinstalliert ist Android 4.4 – Android 5.0 wird als Software-Update verfügbar sein.

Das Honor 4X von Huawei ist für Fr. 198.– bei Microspot.ch erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

Puzzle für die Familie

«Tangram HD» fordert das räumliche Denken von Jung und Alt. Die ansprechend gestaltete App enthält verschiedene Formen von Tieren über Zahlen bis hin zu Alltagsgegenständen zum Nachlegen mit bunten Puzzleteilen.
Mittels Pfeil- oder Kreisnavigation kann man die einzelnen Plättchen drehen oder spiegeln – man darf sie nur nebeneinander und nicht übereinander legen. Das Spiel eignet sich als kurzweiliger Zeitvertreib, birgt jedoch leichtes Suchtpotenzial und könnte auch länger gespielt werden. Daher ist es sinnvoll, wenn Eltern mit ihren Kindern vereinbaren, wie lange gezockt werden darf.

Die App «Tangram HD» von Pocket Storm gibt es kostenlos für Android.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Getty Images, zVg
Veröffentlicht:
Montag 22.06.2015, 00:00 Uhr

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