Knoblauch

Ohne Knoblauch geht in der mediterranen und asiatischen Küche gar nichts. Das Kochen mit der Knolle verheisst daher nicht nur Genuss, sondern auch Feriengefühle.

  • Knoblauchanbau ist schwierig und aufwendig, in der Schweiz gibt es daher kaum Produzenten. 70 bis 80 Prozent der Welternte stammen aus China.
  • Knoblauch gilt als sehr gutes Heilmittel. Regelmässiger Konsum soll das Risiko von Krebs- und Herzerkrankungen senken sowie vor Grippe, Erkältung, Parasiten und Pilzinfektionen schützen.
  • Das beste Mittel gegen Chnobli-Atem ist Milch, aber auch Petersilie oder Ingwer helfen. Knoblauchgeruch kann nicht vollständig neutralisiert werden, da die Geruchsstoffe teilweise über die Haut abgegeben werden.

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  • Der Slow-Food-Aglio rosso di Nubia wird von einer aus acht Bauern bestehenden Kooperative in Ligurien angebaut. Sein Geschmack ist besonders aromatisch und intensiv, gilt aber auch als sehr verträglich.
  • Knoblauch wurde früher «Vanille des kleinen Mannes» genannt, so kommt der Vanille-Rostbraten – eine Wiener Spezialität ohne jede Vanille – zu ihrem Namen.
  • Die Pflanze vermehrt sich auf zwei Arten: Zum einen bilden sich Tochterzwiebeln. Bei einem Teil der Population wächst allerdings ein Stängel, der ein Paket der deutlich kleineren Brutzwiebeln ausbildet.

Was tun Sie gegen Knobli-Atem? Diskutieren Sie hier mit und verraten Sie uns Ihre besten Tipps.

Feuriger Knoblauchaufstrich

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Zutaten

(Für 4 Personen)

  • 8 Knoblauchzehen
  • 1 TL Salz
  • 1 Chilischote
  • 1 grosse Kartoffel, gekocht und zerdrückt
  • 1 Eigelb (von einem frischen Ei)
  • 1 TL Chilipulver oder scharfes Paprikapulver
  • 0,5 TL geräuchertes Paprikapulver (optional)
  • ca. 1 dl Olivenöl

Zubereitung

Die Knoblauchzehen pressen und gut mit dem Salz vermischen. Chili entkernen und ganz fein würfeln. Die zerdrückte Kartoffel mit dem Knoblauch, der Chili, dem Eigelb und den Gewürzen vermischen. So viel Öl beimischen, bis eine streichfähige Masse entsteht.

Der Aufstrich schmeckt am besten auf geröstetem Ciabatta-Brot.

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Gratinierte Knoblauchkartoffeln

Zutaten

(Für 4 Personen)

  • 1 kg gekochte Kartoffeln (Gschwellti)
  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Mozzarella von ca. 150 g (klein gewürfelt)
  • 1 Bund Schnittlauch
  • ½ Bund Petersilie evtl. etwas Majoran, Rosmarin, Estragon
  • 4 Knoblauchzehen
  • wenig Zitronensaft
  • Pfeffer, Salz, Paprika
  • 100 g geriebenen Greyerzer

Zubereitung

Gschwellti schälen, halbieren und mit einem Teelöffel aushöhlen, sodass noch ein Rand stehen bleibt. Das Kartoffelinnere mit der Gabel zerdrücken, in eine Schüssel geben, die restlichen Zutaten dazugeben, gut vermischen und abschmecken. Die Masse wieder in die Kartoffelschalen füllen, diese in eine Auflaufform stellen und mit dem Greyerzer bedecken. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 20–25 Min. gratinieren.

Mit Salat ein feines Znacht.

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Vanille-Rostbraten

Zutaten

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(Für 4 Personen)

  • 4 Rumpsteaks
  • etwas Mehl
  • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Butter
  • 10 Knoblauchzehen, blättrig geschnitten
  • 0,5 l Bouillon
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Rumpsteaks vorsichtig klopfen, beidseitig mit Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen und mit Mehl bestäuben. Das Fleisch in heissem Öl/Butter-Gemisch bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten anbraten. Butter beifügen und einmal aufschäumen lassen. Den blättrig geschnittenen Knoblauch dazugeben, kurz mitbraten und mit der Bouillon aufgiessen. Zugedeckt bei geringer Hitze ca. 15 Minuten dünsten. Von der Platte nehmen, zerdrückten Knoblauch beifügen und das Fleisch noch rund 5 Minuten ziehen lassen. Die Sauce mit Salz abschmecken und den Rostbraten damit anrichten.

Traditionell werden dazu Bratkartoffeln serviert, gut passen auch Bandnudeln. Gratinierte Knoblauchkartoffeln

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Kommentare (6)

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Regula Bättig

Redaktorin

Foto:
H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 24.02.2014, 10:00 Uhr

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