Backen in Tassen

Unsere Redaktorin hat für Sie die Mikrowelle angeworfen und Tassenkuchen aus dem neuen Kochbuch «Mug Cakes» ausprobiert. Lesen Sie hier, wie sie ihr gelungen sind …

Backen war eigentlich nie so mein Ding, bis ich mit dieser Rubrik angefangen habe. Man muss ja doch manchmal zu seinem Glück gezwungen werden. Dennoch als das Buch Mug Cakes auf meinem Schreibtisch landete, wollte ich am liebsten gleich alle Rezepte ausprobieren. Vom Verlag aus durfte ich dann zwei vorstellen:  

Das Rezept wie es im Buche steht:

Zutaten für 1 Cake

  • 1 Stück Butter, 1 cm dick (30 g)
  • 1 Eiweiss
  • 3 EL Puderzucker
  • 3 ELMehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 1 EL rote Früchte
  • 4 Himbeeren

Deko
1/2 TL Puderzucker

Zubereitung

ln einer Extra-Schüssel die Butter 20 Sekunden in der Mikrowelle (800 Watt) schmelzen.

In einem Becher: Das Eiweiß steif schlagen und nacheinander Puderzucker, das Mehl mit dem Backpulver, gemahlene Mandeln und die geschmolzene Butter kräftig untermengen. Die roten Früchte mit den Himbeeren unter den Teig heben.

1 Minute und 30 Sekunden in der Mikrowelle (800 Watt) backen.

Mit Puderzucker bestäuben.

Mug Cake Mandel – wie das Rezept zuhause geht:

Die grösste Erkenntnis die mir dieses Rezept gebracht hat: Meine Mikrowelle ist wirklich uralt! Auf der Suche nach der Watt-Leistung (zum Glück bin ich eine Sammlerin und habe die Betriebsanleitung aufgehoben) ist mir nicht nur aufgefallen, dass ich dieses schicke graue Monster vor zehn Jahren gekauft habe, sondern auch, dass sie maximal 700 Watt aufbringt. Zudem ist die Zeitanzeige nicht ganz genau. Zum Glück ist mein Phone um vieles smarter und besitzt eine Timerfunktion. Trotzdem ist der erste Mug-Cake-Versuch gescheitert. In der Mitte war da statt fluffigem Gebäck nämlich eine harte verschmolzene Masse. Was lief also falsch? Bei der Anlayse sind mir drei Punkte aufgefallen an denen der 1. Versuch wohl gescheitert ist:

1. Ich habe die Rezept Anweisung «kräftig untermengen» nicht herzhaft genug umgesetzt.

2. Die falsche Tasse genommen.

3. Die fehlende Watt-Leistung mit zuvielen Sekunden substituiert.

Für den zweiten Versuch habe ich also beherzt und mit einer Gabel während längerer Zeit in einer anderen Tasse gerührt, die ich dann genau 1 Minute und 41 sek (Resultat einer sehr komplizierten Rechnung) in der Mikrowelle drehen liess. Und siehe da, es hat geklappt. An welchem Faktor es genau gelegen hat, habe ich jetzt nicht eruiert. Werde - falls ich doch noch mal die Zeit dafür habe – die Studie dazu dann auf dieser Seite veröffentlichen. 

Fazit

Zeitaufwand: 7 Minuten
Schwierigkeit: einfach, wenn mans raus hat
Mengenangaben: ergibt genau einen Cake
Materialaufwand: Gering
Änderungen: Zeitangabe 
Wo ist Achtung geboten: Bei der Zeitanpassung - wenn man die weniger Watt oder keinen genaue Anzeige dazu hat. 
Wie es gemundet hat: Ganz fein wenn man ihn ganz frisch isst - aber dennoch, eine geschmackliche Alternative zu einem Muffin aus dem Ofenrohr sind diese Mug Cakes für mich bis jetzt nicht. 
Was ich beim nächsten Mal anders machen würde: Noch eine Glasur ausprobieren, denn so schön wie auf dem Foto, sind mir die Mug Cakes nicht gelungen. 
Verdikt: Wenns schnell gehen muss oder man nicht gerne backt, aber trotzdem etwas selbstgemachtes auftischen will, eine gute Lösung.

Impressionen aus der Küche

 
 

Das Rezept wie es im Buche steht:

Zutaten für 1 Cake

  • 1 Stuck Butter, 1 cm d1ck (30 g)
  • 1 Ei
  • 2 ELZucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 1/2 EL Ricotta
  • 2 oder 3 Prisen geriebene Zitronenschale
  • 5 EL Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 EL frische (oder 1 EL tiefgekühlte) Blaubeeren

Zubereitung

Die Butter in einer Schale 20 Sekunden in der Mikrowelle (800 Watt) schmelzen

In einem Becher: Das Ei schaumig schlagen und nach und nach den Zucker mit Vanillezucker, Ricotta, geriebene Zitronenschale, Mehl mit Backpu lver und die geschmolzenButter unterrührenDie Blaubeeren unterheben

1 Minute 40 Sekunden in der Mikrowelle (800 Watt) backen.

 

Nach den Cup Cakes kommen jetzt die Mug Cakes: Kuchen in Tassen, die in gerade mal fünf Minuten zubereitet und gebacken sind. Ja, die Mikrowelle machts möglich. Statt in Formen, werden die Zutaten für die Minikuchen direkt in den Tassen gemischt und so dann für ein bis zwei Minuten in die Mikrowelle gestellt.

Lene Knudsen: «Mug Cakes», im Handel oder für Fr. 15.90 (plus Fr. 5.– Versandkosten) unter:
www.coopzeitung.ch/shop (Ende Dezember lieferbar).

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Michaela Schlegel

Redaktorin

Foto:
Inge Prader/ Michaela Schlegel
Styling:
Michaela Schlegel
Veröffentlicht:
Montag 15.12.2014, 00:00 Uhr

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