Kochbuchtipp: «Heimat im Kochtopf»

Wer vor Krieg, Verfolgung oder Not fliehen muss, lässt fast alles zurück: Besitz und häufig Familie sowie Freunde. Nicht jedoch seine Erinnerungen. Und dazu gehören auch die Gerichte aus der Heimat.

Zwei Frauen, die für Solinetz Zürich e.V. tätig sind, ein Verein, der sich für Würde und Rechte von Flüchtlingen, Sans-Papiers und Asylsuchenden einsetzt, haben Geschichten und Rezepte von Menschen aus Afghanistan, Eritrea, Guinea, Honduras, Irak, Iran, Jemen, Libanon, Mongolei, Peru, Senegal, Sri Lanka, Südossetien, Syrien, Tibet und der Ukraine zusammengetragen.

Séverine Vitali/Ursula Markus: «Heimat im Kochtopf – Rezepte von Flüchtlingen aus aller Welt», Rotpunkt Verlag. Im Handel oder für Fr. 40.– plus Fr. 5.– Versandkosten unter: www.coopzeitung.ch/shop

 

Rezept-Beispiel

Sopa de Quinoa (Quinoa-Suppe mit Rindfleisch)

Maultaschen selber machen ist natürlich schon ein „Gschäft“.Wenn man in Baden-Württemberg wohnt, kann man den Nudelteig vielerorts frisch beim Metzger kaufen und sich ein bisschen Arbeit sparen. Die Füllung muss man aber unbedingt selber machen, das ist auch gar nicht schwer!

Zutaten

  • 1 kleine Tasse Quinoa
  • 300 g Rindfleisch
  • ½ Kürbis (am besten Zapayo/Squash)
  • 1 Rüebli
  • 4 Kartoffeln
  • ½ Maniokwurzel
  • 1 Selleriestange
  • 10 cm Lauch
  • Oregano
  • Salz

Zubereitung

Quinoa in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser bei mittlerer Hitze kochen, bis das Wasser aufgesogen ist.

Fleisch in ca. 4 cm grosse Würfel schneiden. Sellerie und Lauch klein schneiden. In einem grossen Topf etwas Wasser aufsetzen, Sellerie und Lauch hinzugeben. Im Wasserkocher 1 Liter Wasser kochen und das Gemüse aufgiessen. Fleischwürfel dazugeben (das Wasser wird vorerhitzt, damit das Fleisch schön hell wird und bleibt). Kürbis in ca. 1,5 cm grosse Würfel schneiden und in die Suppe geben. Sobald das Fleisch weiss ist, Salz und getrockneten Oregano hinzufügen. Eine grosse Kelle der halb gekochten, aufgequollenen Quinoa hinzufügen. Rüebli klein würfeln, Kartoffeln und Maniokwurzel schäden und beides in 5-cm-Scheiben schneiden und ebenfalls in die Suppe geben. Falls nötig heisses Wasser nachgiessen und etwa 1 ½ Stunden köcheln lassen.

Hinweis: Die Zutaten werden in der angegebenen Reihenfolge hinzugefügt. Gemüseschneiden im Voraus ist nicht nötig, man hat immer Zeit, das jeweils nächste Gemüse vorzubereiten.

Dieses Rezept als PDF herunterladen

Kommentare (0)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.





Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld:

$springMacroRequestContext.getMessage($code, $text)






Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 16.11.2015, 12:17 Uhr

Weiterempfehlen:

Diese Themen könnten Sie auch interessieren:

Die neusten Kommentare zu Frisch auf den Tisch:

SannaN antwortet vor zwei Tagen
Quinoa: Das Gold der Inka
Gemäss Info heute an der HESO ... 
Sandra Vogt antwortet vor zwei Tagen
Edamame: Bohnen, die sich lohnen
Guten Morgen
Bekomme ich die Ed ... 
Gustav Müller antwortet vor 2 Wochen
Landjäger: Beliebter Rohling
Sehr Gut,
kann ich nur empfehle ... 


Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?