Im Kreislauf der Natur

Die Herstellung von eigenem Kompost braucht ein bisschen Achtsamkeit. Doch es lohnt sich, da man dann weniger Düngemittel kaufen muss und trotzdem prächtige Blumen und schmackhafte Früchte bekommt.

Die Herstellung von eigenem Kompost braucht ein bisschen Achtsamkeit. Dies lohnt sich aber gleich dreifach:

  • das zunehmende Einsparen an Düngemitteln schont den Geldbeutel 
  • Pflanzen werden weniger anfällig gegen Pilz- und Schädlingsbefall und zur Belohnung 
  • der schmackhaftere Verzehr von Gemüse, Obst und Früchten sowie im Ziergarten die dazugewonnene Blütenpracht.

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Im Kreislauf der Natur werden abgestorbene Pflanzenteile durch Bodenlebewesen von selbst in neuen Humus verwandelt.
Gartenbesitzer können auf verschiedene Kompostier-Systeme zurückgreifen. Die Methode mit einfachen Draht- oder Holzsilos führt in der Regel zu Problemen: Das Kompostgut trocknet an den Rändern aus und kühlt sich ab, was die Zersetzungsarbeit der Mikroorganismen und damit den Kompostiervorgang deutlich verlangsamt. Das Einhängen eines Plastiksacks verunmöglicht in der Praxis eine ausreichende Belüftung oder gar ein Umschaufeln des werdenden Komposts. Damit entsteht aber Kompost zweiter Klasse mit geringerem Pflanzennährgehalt. Oft werden mit einem auf diese Weise hergestellten Kompost unwissentlich anaerobe Fäulnisbakterien im Garten verteilt. Deshalb achten erfahrene Gärtner darauf, einen Frischkompost in möglichst wenigen Wochen zu ernten. Ausgebracht als Mulchkompost zur nachhaltigen Bodenverbesserung humusarmer, verdichteter Böden gibt es hierfür keine erfolgreichere Massnahme. Aber auch das grosszügige Ausbringen von Frischkompost unter Bäumen und anderen ausgewachsenen Pflanzen sorgt dort für eine ausgewogene Ernährung sowie ein deutlich reduziertes Aufkommen von Pilz- und Schädlingsbefall.

Die doppelwandigen, mit gekapselter Luft isolierten Thermo-Komposter (ähnlich einer Doppelglas-Isolierung) ermöglichen die Kompostierung ohne die oben genannten Randzonenprobleme. Zudem sind die natürlichen Abläufe dank der Wärmeisolierung stark beschleunigt. Zwischen Frühjahr und Herbst entstehen im Innern des Thermo-Komposters Temperaturen von bis 70 Grad Celsius. Währen der circa einwöchigen Phase der Heissverrottung werden Unkrautsamen und Krankheitserreger weitgehend vernichtet. Bei Aussentemperaturen um dem Gefrierpunkt, aber auch im Winter bei Frost, geht der Rotteprozess wohl etwas langsamer aber dennoch stetig voran. Besonders gut kompostier-bar sind Rüstabfälle, Früchteschalen, Käserinde, Kaffeesatz oder Papierteebeutel. Blumensträusse, Zimmerpflanzen oder Zitrusfrüchte sollten zerkleinert werden.

Nicht in den Kompost gehören Verpackungen, Textilien, Zigaretten, Leder, volle Staubsaugersäcke oder – aufgepasst! – Asche vom Grill.

Den «Stoeckler Thermo-Komposter» gibt es in zwei Grössen: 350 Liter, (Grundfläche × Höhe: 73 × 73 × 84 cm) für Fr. 119.–; und etwas grösser: 450 Liter, für Fr. 169.–. 

Coop Bau + Hobby verkauft seit 20 Jahren erfolgreich die stets weiterentwickelten «Stoeckler Thermo-Komposter». Die heutige Oecoplan-Version ist ein Gerät, welches zu 80 Prozent aus Recylingmaterial hergestellt und mit dem Umwelt-Prüfzeichen «Der Blaue Engel» zertifiziert ist. Für die Montage binnen weniger Minuten braucht es keine Werkzeuge. Nach wenigen Wochen entsteht so Frischkompost. Reifekompost für Jungpflanzen benötigt sechs bis neun Monate.

Erhältlich sind zwei Grössen (Grundfläche x Höhe): 350 Liter, 73x73x84 cm für Fr. 119.–; 450 Liter, 82x82x96 cm für Fr. 169.–. Produktgarantie: 5 Jahre.

Tipp zur Zubereitung von Kompost

Kompost stammt von dem lateinischen compositum «das Zusammengesetzte». Achten Sie daher beim Ansetzen von Kompost auf eine ausgewogene Zusammensetzung: Vermischen Sie zwei Teile Grüngut wie Rasenschnitt mit einem Teil holzigem Häckselgut (auch Rindenschnitzel oder in der Not Sägespäne). Zur Bereicherung des werdenden Pflanzenmenüs empfiehlt es sich, auch zerkleinerte Rüstabfälle unterzumischen.

Eine illustrierte Stoeckler-Anleitung «Erfolgreich kompostieren» einschliesslich Pannenhilfe ist jedem Thermo-Komposter beigelegt. Diesen praxiserprobten Ratgeber erhalten Sie aber auch separat bei Coop Bau+Hobby.

Tipps zur Anwendung von Kompost aus dem Stoeckler Thermo-Komposter:

Wenn Gemüse unter Bäumen wächst ... dann ist der Bio-Gärtner nicht weit.

Wenn Gemüse unter Bäumen wächst ... dann ist der Bio-Gärtner nicht weit.
http://www.coopzeitung.ch/Kompostieren Wenn Gemüse unter Bäumen wächst ... dann ist der Bio-Gärtner nicht weit.

Tipp 1: Ernte auf zwei Etagen
Gemüse muss nicht länger in Reih und Glied stehen. Sellerie und Salat, Lauch und Kohl, fühlen sich auch im Kreis unterhalb des Obstes richtig wohl. Frischkompost als Baumscheibe unter Bäumen sorgt für schmackhafte Ernte auf zwei Etagen. Willkommener Nebeneffekt: Pilz-Krankheiten und übermässiger Schädlingsbefall gehören damit zunehmend der Vergangenheit an.

VORHER: Die Verrottung im Drahtgitter ist alles andere als optimal. Verstreuter Unrat lockt zudem Schnecken und Mäuse an.
NACHHER: Gute Dienste leistet das ausgediente Drahtsilo hingegen als Kletterhilfe für Tomatenstauden und/oder Blumen wie Wicken.

VORHER: Die Verrottung im Drahtgitter ist alles andere als optimal. Verstreuter Unrat lockt zudem Schnecken und Mäuse an.
NACHHER: Gute Dienste leistet das ausgediente Drahtsilo hingegen als Kletterhilfe für Tomatenstauden und/oder Blumen wie Wicken.
http://www.coopzeitung.ch/Kompostieren VORHER: Die Verrottung im Drahtgitter ist alles andere als optimal. Verstreuter Unrat lockt zudem Schnecken und Mäuse an.
NACHHER: Gute Dienste leistet das ausgediente Drahtsilo hingegen als Kletterhilfe für Tomatenstauden und/oder Blumen wie Wicken.

Tipp 2: Am Drahtgitter-Silo Pflanzen hochziehen
Drahtgitter-Silos sind für die fachgerechte Kompostierung schlecht geeignet: Im Innern ist es meist zu nass, was zu Fäulnis und störender Geruchsbildung führt.

Die Randzonen hingegen bleiben oft trocken. Das Einhängen eines Plastiksacks verunmöglicht in der Praxis eine ausreichende Belüftung oder gar ein Umschaufeln des werdenden Komposts.

Und so geht’s:
Drahtgitter mit etwa ¼ Kompost befüllen. Aussen Tomaten setzen und die am Gitter hochrankenden Pflanzen regelmässig festbinden. Die dichte Anordnung der Tomatenstauden lässt die Früchte rascher reifen und schützt zudem vor Pilzkrankheiten wie Tomatenfäule.

www.stoeckler.ch

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Eva Nydegger

Redaktorin der Coopzeitung

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 27.02.2017, 15:42 Uhr

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