Kopfhörer für Bewegte

Wer beim Sport gerne Musik hört, braucht dazu spezielle Kopfhörer. Vor allem Robustheit und guter Halt sind gefragt.

Joggen ohne Musik? Für viele Freizeitsportler ist das unvorstellbar. Doch dazu braucht es die richtigen Kopfhörer. Definitiv ungeeignet sind Modelle, die Sie auf dem Weg zum Büro benutzen. Sie bieten nämlich nicht das, was Sportkopfhörer können müssen, welche extra für aktive Menschen konzipiert sind: Sie sitzen bombenfest und widerstehen Schweiss. Es gibt In-Ear-Modelle, bei denen ein Bügel die Ohrstöpsel sicher fixiert, wie zum Beispiel den OCX 686i von Sennheiser oder den günstigeren SHQ1400CL von Philips. Bei Modellen mit Hörer-Muscheln, die auf dem Ohr aufliegen oder es umschliessen, sorgt ein höherer Anpressdruck für festen Halt.

Wenn es läuft

Sport-Kopfhörer müssen auch einmal einen Stoss aushalten und gegen Spritzwasser oder Schweiss geschützt sein. Für gute Modelle werden daher hochwertige Kunststoffe oder Latex verwendet; so lassen sie sich auch einfach mit einem feuchten Tuch reinigen.
Für Wassersportler bietet der Handel zudem wasserdichte Modelle an, so zum Beispiel den NWZ-WS613 von Sony. Er ist MP3-Player und Kopfhörer in einem. Praktisch sind Hörer mit Bedientasten am Kabel: Damit können Sie zwischen den einzelnen Songs wechseln oder die Lautstärke verändern, ohne dazu das Abspielgerät aus der Tasche nehmen zu müssen.

Ganz ohne Kabel

Für mehr Bewegungsfreiheit sorgen Bluetooth-Kopfhörer, die drahtlos mit dem Smartphone verbunden werden. Auch diese gibt es wahlweise mit integrierten Bedienfunktionen, so etwa den Adidas Performance Adistar In-Ear-Bluetooth-Kopfhörer von Monster.
Auch bei Sport-Kopfhörern ist die Klangqualität ein wichtiges Kriterium. Reine Leistungsdaten sollten hier aber nicht entscheiden, denn das Klangempfinden ist individuell. Wenn möglich, sollten Sie die Hörer im Laden an Ihrem Player oder Handy testen. So finden Sie am einfachsten heraus, ob die Hörer, mit denen Sie künftig regelmässig spörteln wollen, auch bequem sind. Geht das nicht, können Sie Testberichte im Internet zu Rate ziehen. Meist finden Sie dort auch Hinweise dazu, ob sich das Wunschmodell im längeren Einsatz bewährt hat.

Die wichtigsten Angaben in den Prospekten

Frequenzgang
Je grösser die Bandbreite, desto mehr Höhen und Tiefen gibt der Kopfhörer wieder. 20 bis 20.000 Hertz reichen aber völlig aus, denn Töne ausserhalb dieser Range kann der Mensch nicht wahrnehmen.

Klirrfaktor
Er misst den Grad der Verzerrungen. Sehr gut sind Modelle bis 0,1 Prozent, nach Möglichkeit sollte er nicht über einem Prozent liegen.

Impedanz
Dabei handelt es sich um den Widerstand gegenüber der Soundquelle. Je höher dieser Wert, desto mehr Energie muss der Player liefern. Da die Hersteller ihre Modelle aber an die Hauptnutzungsquelle anpassen, kann dieser Wert zumeist vernachlässigt werden. Smartphones oder Musikplayer sind also grundsätzlich kompatibel.

Schalldruck
Er wird in Dezibel angegeben und zeigt an, bis zu welcher Lautstärke der Sound unverzerrt über die Kopfhörer kommt. 90 dB sind für den normalen Gebrauch ausreichend.

Digitaler Coach

Die «Garmin Vivoactive HR» ist ein praktischer Helfer fürs tägliche Training. Er zeichnet alle Aktivitäten wie Laufen, Radfahren, Skifahren, Schwimmen und Golfen auf und zählt zudem die verbrauchten Kalorien beziehungsweise die Schritte. Nebenbei wird die Herzfrequenz überwacht. Alle wichtigen Ereignisse auf dem Smartphone werden auf das selbst bei Sonnenlicht gut lesbare Display am Handgelenk übertragen. Das Armband synchronisiert drahtlos via Bluetooth mit dem Smartphone. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu acht Tage im Uhr-/Fitnesstrackermodus, bei Verwendung von GPS um die 13 Stunden.

Die «Garmin Vivoactive HR» ist für Fr. 249.– exklusiv bei Fust erhältlich.

Fotofilter – zum Schreien

Wollen Sie Pep in Ihre Fotosammlung bringen? Dann kann Prisma weiterhelfen. Ganz normale Selfies oder Porträtbilder verwandeln sich ohne grosse Arbeit und in Sekundenschnelle in ein regelrechtes Kunstwerk. So macht einer der Filter aus einem Kopf beispielsweise den «Schrei» von Edvard Munch. Alternativ können Sie Ihre Partnerin auch im Comic-Stil zur Superwoman umwandeln – zumindest auf dem Foto. Die Bilder werden leider nicht auf dem Smartphone selbst bearbeitet, sondern in der Cloud. Wer sich nicht daran stört, dass die eigenen Fotos auf fremden Servern landen, wird mit coolen Bildern belohnt. 

«Prisma»: gratis für iOS (später auch für Android geplant), ab 9 Jahren.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
IB Photography Limited, zVg
Veröffentlicht:
Montag 08.08.2016, 10:00 Uhr

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