Gute Software für Kreative hat ihren Preis, doch es gibt auch günstige Alternativen. 

Kostenloses für Kreative

Software für Video-, Ton- und Bildbearbeitung ist teuer. Anfänger und Hobbynutzer werden aber meist schon bei Gratis-Programmen fündig. 

Bilder, Videos, Musik – nie war es einfacher, eigene Inhalte ins Netz zu stellen. Doch zum Erstellen und Bearbeiten braucht es Software, und da kann es teuer werden: Adobe Creative Cloud – die mit Abstand beliebteste Lösung – gibts ab Fr. 58.30 pro Monat, die Mindestlaufzeit des Abos beträgt ein Jahr. Wer weniger Geld in sein kreatives Hobby investieren oder einfach einmal etwas Neues ausprobieren möchte, kann auf nicht so bekannte, kostengünstige oder gar kostenlose Software zurückgreifen. Hier ein paar Beispiele, die – wenn nicht anders vermerkt – sowohl für Windows als auch für MacOS erhältlich sind.

Musik

Sprache, Gesang und Instrumente aufnehmen, bearbeiten und abmischen – das alles kann das kostenlose «Audacity». Effekte und Plug-Ins erweitern die Funktionalität zusätzlich. Fans elektronischer Musik finden im «TAL-NoiseMaker» einen Synthesizer, der trotz vieler Optionen übersichtlich bleibt. Mac-Nutzer können für das Erstellen und Abmischen eigener Klänge auf die Apple-Software «Garage Band» zurückgreifen, die – sofern nicht bereits vorinstalliert – für bloss 5 Franken erhältlich ist.

Bilder und Videos

«GIMP» ist ein umfassendes, multifunktionales Bildbearbeitungs- und Grafikprogramm. Wer Interesse am Zeichnen, Malen oder an Kalligrafie hat, kann mit «Inkscape» Vektorgrafiken erstellen. Umfassende Online-Tutorials auf der Webseite führen auch den Neuling schnell in das Programm ein. Unter Windows bietet «Debugmode Wax» die Grundlagen der Videobearbeitung sowie einige Effekte. Mac-User nutzen dafür das vorinstallierte Tool «iMovie».

Animation und Games

Mit «Synfig» oder «Pencil2D» kann man einfache 2-D-Animationen zeichnen. Mit «Blender» lassen sich auch räumliche Modelle erstellen sowie animieren, und auf zukünftige Game-Designer wartet die Gratis-Version der Spiel-Engine «Unity».
Bei allen Anwendungen kann die Lernkurve steil ansteigen. Aber lassen Sie sich nicht entmutigen: Zu nahezu jeder Software finden sich Lernvideos im Netz, von der ersten Orientierung bis zu fortgeschrittenen Kenntnissen.

Kleine Knobelei

Ein kleines Diorama mit verschiebbaren Elementen, darin ein herziger Roboter, dem Sie als Spieler helfen müssen, von A nach B zu gelangen – das ist Mekorama. Dieses simple Puzzle-Spiel begeistert mit liebevoller Würfel-Grafik, interessanten, jedoch nicht allzu kniffligen Rätseln sowie entspannendem Soundtrack. Neben den 50 bereits vorgegebenen Levels kann jeder Spieler seine eigenen Spielwelten aufbauen und sie anschliessend auch mit anderen Nutzern teilen. Und das Beste: Das Spiel ist gratis und verzichtet komplett auf Werbung. Wenn man möchte, kann man dem Entwickler freiwillig einen beliebigen Betrag bezahlen. 

«Mekorama», gratis für Android und iOS, ab 3 Jahren.

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Text:
Anna Ettlin
Foto:
Alamy, Fotolia, zVg
Veröffentlicht:
Montag 23.01.2017, 13:55 Uhr

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