Im Sommer bevölkern die Rentiere zu Hunderttausenden die Wälder Lapplands. Sie dürfen sich für den Winter einen dicken Bauch anfressen. Züchter Henrik Sevä (links) übt sich im Lassowerfen, er fängt die Tiere im Winter ein.

Lappland: Hoch im Norden

Die Tage in Lappland werden länger - bis die Sonne gar nicht mehr untergeht. Jetzt kann man dieses Stück Norden entdecken und mehr über die Sami erfahren, die mit den Rentieren leben.

Auf der Karte gut zu sehen: Lappland dehnt sich über den gesamten Norden Skandinaviens und Russland aus.

Auf der Karte gut zu sehen: Lappland dehnt sich über den gesamten Norden Skandinaviens und Russland aus.
http://www.coopzeitung.ch/Lappland Auf der Karte gut zu sehen: Lappland dehnt sich über den gesamten Norden Skandinaviens und Russland aus.

Henrik Sevä schaut etwas pikiert. «Das darf man einen Sami nie fragen!», antwortet er einem Gast, den er mit in sein Zelt genommen hat. Dieser hatte sich erkundigt, wie viele Rentiere er denn besitze. «Ich frage dich ja auch nicht, wie viel Geld du hast!» Der 66-Jährige lächelt gleich wieder über den Fauxpas des Touristen. «Rentiere sind hier oben der wertvollste Besitz, mit ihnen haben wir jahrhundertelang gehandelt und tun es weiterhin», erklärt er. «Sie gelten neben dem regulären Geld heute immer noch als eine zweite Währung – Rentiere waren und sind unser wichtigster Lebensinhalt.»

Wir befinden uns hoch im Norden Europas, im schwedischen Teil von Lappland. Nicht weit vom Dörfchen Rajamaa entfernt sitzen wir mit Henrik in einer Kota. So nennt sich die traditionelle Zeltkonstruktion, bestehend aus im Kreis aufgestellten Stangen, die einen Rundbau ergeben. Darüber waren früher Rentierfelle gespannt, heute tut es eine reguläre Zeltplane.

Grenzen zählen für Rentiere nicht

«Ich war seit meiner Jugend Rentierhirt und zog mein Leben lang mit den Tieren herum», erzählt Henrik am Feuer im Zelt, während er seinen schwarzen Kaffee trinkt, den er gerade frisch aufgebrüht hat. «Mit meinen Kollegen und den Rentieren wandern wir zwischen Wäldern und Tunturi-Gebieten hin und her», erklärt er. Mit Tunturi sind die kargen, fast baumlosen Hochflächen gemeint, die sich im Norden an die Waldgebiete anschliessen. «Wir sind viele Monate unterwegs, markieren die Tiere und schlachten nur diejenigen, die wir brauchen. Im Frühling lassen wir sie wieder frei in den Wäldern herumlaufen.»

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Immer weniger Menschen sprechen unsere Sprache.»

Henrik Sevä (66), Same und Rentierzüchter

Die offiziellen Staatsgrenzen sind weniger wichtig für die Sami, so bezeichnen sich die Menschen hier oben seit einiger Zeit – der frühere Begriff «Lappen» klang doch etwas seltsam. Denn ihr Land zieht sich vom Norden Norwegens, Schwedens und Finnlands bis hin zur Halbinsel Kola, die zu Russland gehört. «Wohin unsere Rentiere wandern, können wir sowieso nicht beeinflussen – ihre Routen wählten sie sich schon vor Tausenden von Jahren selbst, da gab es hier oben noch keine Menschenseele», sagt Henrik Sevä. Ihn stört, dass Schweden und Finnland noch immer nicht die Grundrechte der Sami zum Beispiel auf Landbesitz anerkennen. «Es wäre das schönste Geschenk, wenn dies noch zu meinen Lebzeiten passieren würde.»

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Henri Sevä ist Rentierzüchter-Ikone. Für den Aufbau einer neuen Herde in Kanada wurde er gar von der dortigen Regierung angeheuert. Nach über 15 erfolgreichen Jahren kehrte der «Tundra Cowboy» vor Kurzem wieder nach Lappland zurück und erklärt …

… den interessierten Besuchern die Kultur der Samen - und wie etwa eine Kota gebaut wird.

Henrik Sevä sieht man das Leben in der rauen Natur an. Seine gegerbte Haut wirft Falten, er hat Schwielen an seinen Händen und geht leicht gebückt. Doch der Sami ist stolz auf seine Geschichte und sein Volk. Deswegen hat er sich bereit erklärt, Touristen seine Kultur ein wenig näher- zubringen. «Das Hüten von Rentieren, das wir jahrhundertelang gemacht haben, droht auszusterben», weiss er. «Immer weniger Menschen sprechen unsere Sprache, die Jungen wollen lieber in die Städte und der Klimawandel entzieht unseren Rentieren zunehmend die Nahrungsgrundlage.» Der «Trapper» möchte Gebräuche, Trachten und Traditionen seines Volkes weitergeben. Heute gibt es noch etwa 70 000 bis 100 000 Sami.

Im Sommer sind es vor allem Finnen und Schweden aus dem Süden, die er in sein Zelt führt und denen er das Alltagsleben der Sami erklärt. Auch das Lassowerfen bringt er seinen Besuchern bei. Sein neuer Job ist ihm wichtig: «Die Leute aus dem Süden wissen zum Teil gar nicht mehr, dass es uns gibt», erklärt er.

Der Zauber des Nordsommers

Für viele Mitteleuropäer ist Lappland eher ein Winterziel. Wenn der Schnee hier oben geschmolzen ist, verschwindet mit der Eislandschaft auch der Strom an Touristen, welche die Gegend von Dezember bis März zu Tausenden mit Skis, Snowmobilen und Hundeschlitten unsicher machen. Skiorte wie Levi oder Luosto in Finnland, in denen die Uhren sowieso etwas langsamer laufen, versinken im Frühling im Dornröschenschlaf – und ihre Bewohner sind wieder fast unter sich.

Beste Bedingungen also, die fast menschenleere Natur für sich zu entdecken. Zum Beispiel im finnischen Rauhala, nur eine gute halbe Autostunde vom Flughafen Kittilä entfernt. Dort sind am Ufer des pittoresken Jerisjärvi-Sees ein paar Häuser in den Birkenwäldern verstreut. In einem dieser Häuser wohnen Anna und Lauri Temmes, ein paar der Blockhütten haben sie zu kleinen, luxuriös ausgestatteten Chalets – samt Sauna mit Direktzugang zum See – ausgebaut und vermieten sie an Feriengäste.

Lauri (50) kennt die Natur rund um den See wie seine Westentasche. «Als ich klein war, gab es hier oben nichts zu tun», meint er lachend. «Es gab kein Kino, kein Theater und nur ein Programm im Fernsehen – da gingen wir Kinder halt raus in die Wildnis auf Entdeckungstour.» So kam es, dass er schon in jungen Jahren als Naturguide arbeitete.

  • Auf der finnischen Seite von Lappland wirft am Jerisjärvi-See der Wildnis-Guide Lauri seine Angel aus.
  • Mal hat er Glück wie heute – mal beisst aber kein Fisch an. Dafür hat Lauri einige Reusen im Wasser versenkt, in die sich immer ein paar Meeresbewohner verirren.
  • In Lappland kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus: Die Landschaften sind einfach atemberaubend – und wunderschön einsam.
  • Auch im Sommer gibt es in Lappland viel zu tun: So freuen sich die Schlittenhunde über jeden Besuch – und darüber, dass sie einen Spaziergang mit den Touristen machen dürfen.
 

Gesucht: das «Gold Lapplands»

Heute hat er sich die Gummistiefel angezogen und tuckert mit seinem Boot raus auf den See, wirft die Angel aus und geht auf einer der kleinen Inseln auf die Suche nach Moltebeeren. «Diese kleine, gelblich rote Frucht gilt bei uns als Königin der Beeren», schwärmt der Finne mit den breiten Schultern und der Bass-Stimme. «Sie hat extrem viel Vitamin C, als Konfitüre ist sie zu Rentierfleisch ein Genuss!»

Auf dem kleinen Eiland, das wohl sonst kaum je betreten wird, findet Lauri jede Menge der Früchte, die auch als «Gold Lapplands» bezeichnet werden. Birkenstämme wachsen dicht an dicht, am Boden eines mächtigen Weidenbaumes liegen abgeworfene Äste – und nicht weit entfernt huscht ein wildes Rentier durchs Gebüsch. «Für mich ist das hier wie ein nordischer Urwald», schwärmt der Finne. Und tatsächlich, an diesem Ort sieht oder vernimmt man keinerlei Zeichen der Zivilisation, man fühlt sich hier eins mit der Natur.

Endloser Himmel, Wolken, Wälder und Wasser: Die Fotos von Lappland könnte auch Ferdinand Hodler gemalt haben.

Endloser Himmel, Wolken, Wälder und Wasser: Die Fotos von Lappland könnte auch Ferdinand Hodler gemalt haben.
http://www.coopzeitung.ch/Lappland Endloser Himmel, Wolken, Wälder und Wasser: Die Fotos von Lappland könnte auch Ferdinand Hodler gemalt haben.

In der Zwischenzeit hat Anna am Seeufer bereits ein Feuer gemacht und alles vorbereitet, um die von ihrem Lauri geangelten Fische zuzubereiten. Sie nimmt den Saibling und den Lachs erst einmal aus. «Die Fische packe ich mit Salz und Kräutern in eine Metallkiste und stelle diese einfach in die Glut», verrät sie. Und holt gleichzeitig das Dessert aus einem Karton: einen duftenden Heidelbeerkuchen, den sie kurz zuvor gebacken hat.

Eine Kostbarkeit aus den Wäldern Lapplands: die Moltebeeren. Je gelber, desto reifer – und weniger sauer.

Eine Kostbarkeit aus den Wäldern Lapplands: die Moltebeeren. Je gelber, desto reifer – und weniger sauer.
http://www.coopzeitung.ch/Lappland Eine Kostbarkeit aus den Wäldern Lapplands: die Moltebeeren. Je gelber, desto reifer – und weniger sauer.

Grillieren im Freien – das ist für die Finnen ein Volkssport. Wer unter Sport etwas mehr Bewegung versteht, findet im Pallas-Yllästunturi-Nationalpark, der am anderen Ufer beginnt, ein riesiges Netz an gut ausgebauten und ausgeschilderten Wanderwegen, auf denen man die typische Tunturi-Landschaft erkunden kann. Besonders schön sind die zahllosen mit grünen Flechten bewachsenen Felsen, kleine Sträucher, die vom Wind bewegt dem Boden entlang zu kriechen scheinen – und die Sicht auf den Jerisjärvi-See, in dem sich wie bei einem Hodler-Gemälde bei gutem Wetter der tiefblaue Himmel mit seinen weissen Schäfchenwolken spiegelt.

Angst, keine Zeit für die vielen anderen Aktivitäten wie Kajak- oder Kanufahren, Velotouren oder ein ausgedehntes Saunaprogramm zu haben, braucht man nicht zu haben: Es stehen schliesslich fast 24 Stunden Tageslicht zur Verfügung!

Die Reise fand auf Einladung von Kontiki statt.

  

Lappland: Der Spezialist

Kontiki ist Spezialist für Reisen in die nordischen Länder. Blockhaus-Ferien in Rauhala können Sie im Winter, aber auch zwischen Ende April bis Ende September buchen. Vom 9. Juni bis 18. August gibt es jeweils samstags Kontiki-Direkt-flüge von Zürich nach Kittilä und zurück. Geführte Aktivwochen von Rajamaa aus durch das authentische Lappland mit Kontakt zu Sami finden im Juni und Juli statt. Diese Aktivwoche gehört zu den «Authentic Reisen», die für eindrückliche Naturerlebnisse und Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung stehen. Diese Reisen werden von Kontiki intern anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs überprüft.

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Weitere Tipps für Lapplandferien im Sommer

Tipps für die Lapplandferien im Sommer

Wetter: Im Sommer wird es manchmal wärmer als Sie denken. Temperaturen von 30 Grad können durchaus vorkommen. Rechnen Sie aber vorderhand mit mässigen Temperaturen von etwas über 20 Grad – das ist eigentlich die Regel. Vergessen Sie dennoch nicht Sonnenschutz und Sonnencreme.

Kleidung: Nehmen Sie Ihre Freizeitbekleidung mit, die Sie bereits in der Schweiz tragen. Wasserdichte Schuhe oder Stiefel sind vor allem für Reisen im Frühling und Herbst ratsam. Auch eine gute Regenjacke sollte immer dabei sein.

Moskitos:  In den Städten Finnlands gibt es praktisch keine Mücken. Auf dem Land in der freien Natur begegnet man ihnen immer wieder, keine Frage – vor allem bis Mitte, Ende Juli. In manchen Regionen schwirren ziemlich viele herum, in anderen dann wieder gar keine – so richtig voraussagen kann man sie aber nicht. Die kleinen Biester sind lästig, aber ungefährlich. Wirkungsvolles Mückenmittel können Sie in fast allen Geschäften, Supermärkten und Apotheken bekommen. Oder Sie bringen es von daheim mit.

Nachtlose Nacht:  Weil es so hoch im Norden fast 24 Stunden lang hell bleibt, haben wir manchmal Probleme einzuschlafen. Nutzen Sie deswegen Vorhänge und Blenden und schaffen Sie sich eine künstliche Nacht. Ansonsten geniessen Sie die Mitternachtssonne, Sie werden merken, dass diese Ihnen viel Energie gibt und Sie gar nicht so viel Schlaf brauchen.

Das Jedermannsrecht:  In Finnland gilt das Jedermannsrecht. Dank ihm dürfen Sie sich überall in der Natur frei bewegen – in Wäldern und Fjells, an Seen und Flüssen. Die Erlaubnis des Landbesitzers brauchen Sie nicht. Sie dürfen wilde Beeren und Pilze pflücken, aber nicht Äpfel oder Pflaumen von Bäumen, die offensichtlich zu einem Garten gehören. Sie können Kanu fahren oder zelten, aber nicht zu sehr in der Nähe eines Hauses. In vielen Gegenden benötigen Sie eine Angelerlaubnis. Lassen Sie keinen Abfall zurück, und verlassen Sie den Platz so, wie Sie ihn vorgefunden haben. Geniessen Sie also die freie Natur, aber seien Sie verantwortungsbewusst und respektieren Sie die Natur ebenso wie andere Menschen und deren Eigentum.

Nordlicht: Im Norden von Finnland und Schweden sieht man die grünlich schimmernden Polarlichter am Himmel vor allem zwischen Ende August und April. Im Sommer dagegen sieht man es kaum – schliesslich wird es zum Teil ja gar nicht richtig dunkel.

Ladenöffnungszeiten: Lappland ist grösstenteils menschenleer. Zur nächsten Siedlung sind es manchmal einige Stunden Fahrtzeit. Schauen Sie daher immer, dass Sie genügend Lebensmittel und Getränke dabeihaben. Die meisten Geschäfte sind unter der Woche bis 18 oder 20 Uhr geöffnet und schliessen samstags zwischen 15 und 18 Uhr. Manche haben sonntags bis 18 Uhr geöffnet, während andere geschlossen sind. Grössere Supermärkte sind an Werktagen bis 21 Uhr geöffnet und kleinere bis 23 Uhr; am Wochenende gehen die Öffnungszeiten bis jeweils 18 und 23 Uhr.

Sauna: Zum Aufenthalt in Lappland gehört auch der Besuch einer Sauna. Wer gar von einem Finnen oder Schweden zu einem solchen eingeladen wird, sollte sich geehrt fühlen. Denn dadurch fühlt man sich miteinander verbunden. Übrigens sollen wichtige Entscheidungen – egal ob privater oder geschäftlicher Natur – meist in einer Sauna getroffen worden sein. Die Einheimischen fühlen Nacktheit übrigens als natürlich. Sie zeigen aber Verständnis, wenn man sich ein Badetuch umbindet. Wundern Sie sich nicht, wenn sich die Saunagänger mit einem Bündel frischer Birkenzweige sanft schlagen – das macht die Haut glatt und geschmeidig.

Autofahren: Mit dem Auto im hohen Norden unterwegs zu sein, ist selbst fast schon eine Erholung. Hier kennt man keinen Stau, oft ist weit und breit kein anderes Fahrzeug zu sehen. Dafür begegnet man von Frühling bis Herbst immer wieder Elchen und vor allem Rentieren auf den Strassen. Fahren Sie deswegen besonders vorsichtig und halten Sie sich auf grösseren Landstrassen an das Tempolimit von 100 km/h (Finnland) bzw. 70 bis 90 km/h (Schweden).
Wenn Sie eines oder mehrere der Tiere sichten: abbremsen, vorsichtig an ihnen vorbeifahren und nicht hupen – zur Not abwarten, bis sie von selbst die Strasse verlassen. Vergessen Sie nicht, immer das Licht anzuschalten – das ist Pflicht! Noch etwas: Wenn Sie getankt haben, lassen Sie das Auto nicht an der Zapfsäule stehen während Sie bezahlen wollen. Jeder Finne fährt sein Auto zur Seite und macht Platz für den nächsten, der tanken möchte. 

  

Der kehlige, traditionelle Joik-Gesang der Sami war 300 Jahre lang verboten. Erst seit den 1970er-Jahren ist er wieder offiziell erlaubt. Wir haben einem Joik-Sänger zugehört und zugesehen. Der Rentierzüchter und Joik-Sänger Nils-Heikki Paltto (29) singt an einem einsamen See des Lemmenjoki-Nationalparks, dem grössten Nationalpark Finnlands, über seine Erlebnisse in den Wäldern. Im archaischen Lied geht es darum, wie er mit seinem 6-jährigen Sohn durch die Wälder streift und wie wunderschön die Natur ist.

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Foto:
Oliver Ritz, Fotolia; Karte: Rich Weber
Veröffentlicht:
Dienstag 27.02.2018, 06:00 Uhr

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