Leben im Moor

Die Biodiversität ist nach wie vor im Rückgang, sagen Fachleute. Doch das ganze Ausmass ist längst noch nicht bekannt.

Bei Coop läuft derzeit die Aktion «Abenteuer Natur». Mit dem Sammelalbum und den Sammelkarten können Sie die Lebensräume in der Schweiz kennenlernen. In Zusammenarbeit mit dem WWF zeigen wir Ihnen deshalb jede Woche einen anderen Lebensraum und die Pflanzen und Tiere, die darin vorkommen. Die Illustrationen unserer Mitarbeiterin Rahel Nicole Eisenring sollen Sie etwas zum Verweilen einladen. Finden Sie Ihre heimlichen Lieblingstiere, entdecken Sie unscheinbare Pflanzen und lassen Sie sich anstecken von der Liebe zur Natur. Diese Woche geht es um das Leben im Moor.

Kennen Sie die Tiere im Moor?

Fahren Sie mit der Maus über die Punkte um mehr zu erfahren.

Mauswiesel
Das Mauswiesel, auch Zwerg- oder Kleinwiesel oder volkstümlich Hermännchen genannt, ist eine Raubtierart aus der Familie der Marder. Das Mauswiesel ist tagaktiv, man kann es jedoch gelegentlich auch in der Dämmerung oder nachts antreffen.

Waldohreule
Tagsüber sind die Vögel wegen ihres rindenfarbenen Gefieders kaum zu entdecken. Am ehesten verraten die oft die ganze Nacht über laut fiependen Jungeulen die Anwesenheit der Art. Die namensgebenden «Ohren» sind lediglich verlängerte Kopffedern.

Junger Baumfalke
Er ist ein sehr gewandter Luftjäger: Im rasanten Sturzflug stösst er auf fliegende Vögel, überrascht die Beute im niedrigen Jagdflug oder erbeutet spielend Grossinsekten, die er gleich im Flug «zubereitet» und verzehrt.

Grosses Brachvogel
Die wellenförmigen Balzflüge des Grossen Brachvogels, mit denen er nach Ankunft im Brutgebiet sein Revier markiert, sind ein imposantes Schauspiel.

Weissstorch
Der Weissstorch ist als Kinder bringender Klapperstorch und als Glücksbringer «Adebar» wohlbekannt. Seit der Antike wurde der Storch als Botschafter der Fruchtbarkeit von einigen Völkern vergöttert und geschützt.

Bekassine
Aufgescheucht fliegt sie «ätschend» oft dicht vor dem Beobachter auf und verschwindet in rasantem Zickzackflug in der Ferne. Als Brutplatz benötigt sie grosse, mit Gräben und Tümpeln durchsetzte Feuchtgebiete. Hier ist ihr typisches «Meckern» zu hören.

Kiebitz
Er ist dank seiner Silhouette mit der einzigartigen, langen Federholle, dem violetten Glanz der dunklen Gefiederpartien und seiner Stimme unverkennbar. Den Rufen verdankt er seinen deutschen Namen. Besonders die Männchen sind bei ihren akrobatischen Balzkapriolen sehr stimmfreudig.

Grasfrosch
Mit einer durchschnittlichen Körperlänge von 7–9 cm gehört er zu den stattlichen Erscheinungen unter den einheimischen Amphibienarten. Die Färbung reicht von gelbbraun über braun, oliv, rötlich, dunkelbraun, grau bis fast schwarz; die Tiere sind stärker oder schwächer gefleckt oder völlig einförmig gefärbt.

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Thomas Compagno

Redaktor

Foto:
Raja Läubli
Veröffentlicht:
Montag 11.05.2015, 14:51 Uhr

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